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Donnerstag, 21. Juni 2007

GLETSCHERSEE SPURLOS VERSCHWUNDEN

Archiv: Zugefrorener See | Copyright: Thomas Then / GNU FDL

Magellanes/ Chile – In der „Región de Magallanes y de la Antártica Chilena“, im Süden Chiles, wollten die Parkranger des der Nationalen Forstbehörde den Zustand eines Gletscherees begutachten. Doch als sie an Ort und Stelle ankamen, war an dessen Stelle nur ein großer, trockener Krater. Jetzt sollen Geologen das Rätsel des verschwundenen Sees lösen.

Wie die BBC berichtet, wurde der fünf Hektar große See im März zum letzten Mal an Ort und Stelle gesehen. Jetzt ist nur noch ein trockenes Kraterloch zu finden, in dem noch einige letzte Eisbrocken umherliegen, die sonst auf der Wasseroberfläche geschwommen waren.

Wohin das wasser verschwunden ist, ist derweil noch unbekannt. Eine Theorie geht davon aus, dass ein lokales Erdbeben einen Riss im bett des Sees verursacht hat, worin das Wasser abgelaufen sei.

Immer öfter wurde die Region in der jüngeren Vergangenheit von Erdstößen heimgesucht. Als besonders stark wurde ein Beben in der benachbarten Region Aysen im April registriert. Dieses Beben könnte, so glauben die Geologen, für das Verschwinden des Sees verantwortlich sein.

Quelle: bbc.co.uk
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