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Montag, 2. Juli 2007

60 JAHRE ROSWELL-ABSTURZ: WALTER G. HAUTS BEKENNTNIS AM STERBEBETT

Walter Hauts ursprüngliche Pressemeldung, die US-Air Force habe eine Fliegende Scheibe geborgen, ging um die Welt | Public Domain

Roswell/ USA – Lieutenant Walter G. Haut, jener Presseoffizier, der 1947 die weltbekannte erste Pressemitteilung über die Bergung einer abgestürzten „Fliegende Scheibe“ lancierte, starb im Dezember 2005. Jetzt wurde der Inhalt seiner letzten notariell beglaubigten eidesstattlichen Erklärung bekannt, die ein neues Licht auf die Ereignisse von damals wirft. Haut ist sich sicher, ein außerirdisches Wrack und Leichen gesehen zu haben.

Die damalige Pressemitteilung war relativ eindeutig und las sich wie folgt:
„Die zahlreichen Gerüchte über fliegenden Scheiben wurden gestern Wirklichkeit, als ein Nachrichtenoffizier der „509th Bomb Group of the Eight Air force Roswell Army Air Field“ das Glück hatte, eine dieser Scheiben in Gewahrsam zu nehmen.“
In den Nachrichten war kurz darauf von der durch die Air Force sichergestellten Fliegenden Untertasse die Rede. Keine 24 Stunden später, klang das ganze dann plötzlich sehr viel anders: Jetzt hieß es, dass es sich bei dem abgestürzten und geborgenen Objekt nur noch um die Reste eines Wetter-Ballons gehandelt habe, der über einer nahe gelegenen Ranch abgestürzt sei.

Bis in die 1970er Jahre gaben sich die Medien und die Öffentlichkeit mit dieser wohlfeilen Erklärung Zufrieden, bis dann auch erste Zeugen aus militärischen Kreisen, das Ereignis erneut aufgriffen und mehr und mehr Zweifel an der Wetterballon-Erklärung aufkamen. Eine der größten UFO-Verschwörungs-Theorien war geboren und sorgt bis heute für heftige Diskussionen zwischen UFO-Forschern, -fans und Skeptikern weltweit.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass der damalige Sicherheitsoffizier Major Jesse Marcel seinem Sohn die Wahrheit über Roswell und die damaligen Ereignisse erzählt habe, und dass diese Geschichte in kürze im Buch von Jesse Marcel Jr. „The Roswell Legacy“ veröffentlich werden (wir berichteten).

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Wie sich jetzt herausstellte, hinterließ auch Walter Haut eine eidesstattliche Erklärung zu den wahren hintergründen des Roswel-Absturzes, die erst nach seinem Tode veröffentlich werden sollte.

Lieutenant Walter G. Haut während seiner Dienstzeit | Copyright: Unbekannt

Vergangene Woche war es dann soweit, und auch Haut beschwört, dass die Wetterballon-Geschichte nur eine vorgeschobene Schutzgeschichte war, um von den wirklichen Ereignissen und geborgenen Materialien abzulenken. Das wirkliche Objekt sei geborgen und in einem im so genannten „Buildung 84“ auf der Air Force Base gelagert worden. Er selbst will nicht nur gemeinsam mit Col. Blanchard das „eiförmige“ und etwa 5 x 2 Meter große Wrack, sondern auch Körper der Insassen gesehen haben, die er als Aliens (Fremde, Außerirdische) bezeichnet.

Auf einer geheimen Konferenz mit Col. Blanchard und dem Commander der Eighth Army Air Force, General Roger Ramey seien ihnen teile des Wracks gezeigt worden und niemand sei in der Lage gewesen, das Material zu identifizieren. Die deckgeschichte von Absturz des Wetterballons sei lanciert worden, um die Anwohner zu beschwichtigen, die mehr und mehr von der Sache wind bekamen

Haut bestätigt auch die bereits bekannte Theorie von Roswell-Forschern, dass es zur gleichen Zeit auch einen zweite Absturzstelle nahe dem nicht weit entfernten Corona gegeben habe. Hier sein noch viel mehr Trümmerteile gefunden und geborgen worden. Die Pressemeldung sollte das Hauptaugenmerk auf die Ranch nahe Roswell und somit weg von der “wichtigeren Absturzstelle“ bei Corona lenken.

Noch Monate später sei Militärpersonal damit beauftragt gewesen, die beiden Absturzstellen penibel von Trümmerteilen zu säubern und alle Spuren der Ereignisse zu beseitigen.

Das Wrack in „Building 84“ sei absolut fensterlos, ohne Flügel, Flossen, Landeeinheiten oder andere Merkmale gewesen. Er selbst habe zwei, teilweise abgedeckte Körper gesehen. Diese seien etwa 1,2 Meter groß gewesen und hätten unproportional große Köpfe gehabt.

Gegen Ende seiner Erklärung schreibt Hault: „Ich bin davon überzeugt, dass ich ein Fahrzeug und seine Besatzung aus dem Weltraum gesehen habe.“

In den 1990er Jahren geriet die US-Regierung immer mehr unter Druck, ein offizielles Statement zu den Ereignissen von Roswell im Sommer `47 anzugeben. 1994 erschein denn auch eine offizielle Stellungnahme der Air Force mit dem Titel „The Roswell Report: Fact vs. Fiction in der New Mexican Desert“ (Der Roswell-Bericht: Fakten statt Fiktion in der Wüste von New Mexiko). Darin kam man zu dem Schluss, dass es sich zwar n icht um einen normalen Wetterballon, jedoch um ein streng geheimes Militärprojekt namens „Mogul“ gehandelt habe, dass mittels Spionageballons in hohen Schichten der Atmosphäre russischen Atomteste auskundschaften sollte. In diesem Bericht bestätigte die Air Force erstmals und offiziell, dass die Wetterballon-Behauptung eine Deckgeschichte gewesen sei. Allerdings nicht um die Wahrheit über abgestürzte Aliens zu vertuschen, sondern um „Project Mogul“ geheim zu halten.

Ein zweiter Bericht mit den Titel „The Roswell Report: Case Closed“ (Der Roswell-Bericht: Fall abgeschlossen) konzentrierte sich dann 1995 auf die Geschichten um die angeblichen Alien-Leichen und deren Bergung. Darin hieß es, dass Gesichten um angebliche Leichen frei erfunden seien und wenn überhaupt, dann auf Verwechselungen durch die örtlichen Anwohner mit Crashtest-Puppen entstanden seien. Diese seien damals zu Testzwecken im so genannten „Project High Dive“, das Sicherheitsmaßnahmen für Astronauten und Piloten testete, an Fallschirmen aus großer Höhe zwischen 1954 bis 1959 über der Gegend abgeworfen worden. Entdeckungen dieser, zudem durch den Aufprall wohlmöglich stark deformierten, Puppen hätten dann später dazu geführt, dass die Menschen diese mit den Ereignissen von 1947 (also ganze zehn Jahre zuvor) vermischt hätten.

Im Angesicht aller neuen Informationen und teilweise notariell beglaubigten Bezeugungen der tatsächlichen damaligen Zeugen wie Marcel und Haut, klingen derartige Erklärungen mehr und mehr unglaubwürdig.

...

Im dem jetzt 2007 erschienenen Buch „Witness to Roswell“ (Zeuge von Roswell) zitieren die Autoren Tom Carey und Donald Schmitt die notariell beglaubigte letzte Aussage von Walter Haut, die 2002 versiegelt wurde und erst jetzt nach seinem Tode veröffentlicht wurde.
Diese ist im Folgenden und mit freundlicher Genehmigung der Autoren Carey und Schmitt, im anglo-amerikanischen Original wiedergegeben:

DATE: December 26, 2002
WITNESS: Chris Xxxxxx
NOTARY: Beverlee Morgan

(1) My name is Walter G. Haut

(2) I was born on June 2, 1922

(3) My address is 1405 W. 7th Street, Roswell, NM 88203

(4) I am retired.

(5) In July, 1947, I was stationed at the Roswell Army Air Base in Roswell, New Mexico, serving as the base Public Information Officer. I had spent the 4th of July weekend (Saturday, the 5th, and Sunday, the 6th) at my private residence about 10 miles north of the base, which was located south of town.

(6) I was aware that someone had reported the remains of a downed vehicle by midmorning after my return to duty at the base on Monday, July 7. I was aware that Major Jesse A. Marcel, head of intelligence, was sent by the base commander, Col. William Blanchard, to investigate.

(7) By late in the afternoon that same day, I would learn that additional civilian reports came in regarding a second site just north of Roswell. I would spend the better part of the day attending to my regular duties hearing little if anything more.

(8) On Tuesday morning, July 8, I would attend the regularly scheduled staff meeting at 7:30 a.m. Besides Blanchard, Marcel; CIC [Counterintelligence Corp] Capt. Sheridan Cavitt; Col. James I. Hopkins, the operations officer; Lt. Col. Ulysses S. Nero, the supply officer; and from Carswell AAF in Fort Worth, Texas, Blanchard's boss, Brig. Gen. Roger Ramey and his chief of staff, Col. Thomas J. Dubose were also in attendance. The main topic of discussion was reported by Marcel and Cavitt regarding an extensive debris field in Lincoln County approx. 75 miles NW of Roswell. A preliminary briefing was provided by Blanchard about the second site approx. 40 miles north of town. Samples of wreckage were passed around the table. It was unlike any material I had or have ever seen in my life. Pieces which resembled metal foil, paper thin yet extremely strong, and pieces with unusual markings along their length were handled from man to man, each voicing their opinion. No one was able to identify the crash debris.

(9) One of the main concerns discussed at the meeting was whether we should go public or not with the discovery. Gen. Ramey proposed a plan, which I believe originated from his bosses at the Pentagon. Attention needed to be diverted from the more important site north of town by acknowledging the other location. Too many civilians were already involved and the press already was informed. I was not completely informed how this would be accomplished.

(10) At approximately 9:30 a.m. Col. Blanchard phoned my office and dictated the press release of having in our possession a flying disc, coming from a ranch northwest of Roswell, and Marcel flying the material to higher headquarters. I was to deliver the news release to radio stations KGFL and KSWS, and newspapers the Daily Record and the Morning Dispatch.

(11) By the time the news release hit the wire services, my office was inundated with phone calls from around the world. Messages stacked up on my desk, and rather than deal with the media concern, Col Blanchard suggested that I go home and "hide out."

(12) Before leaving the base, Col. Blanchard took me personally to Building 84 [AKA Hangar P-3], a B-29 hangar located on the east side of the tarmac. Upon first approaching the building, I observed that it was under heavy guard both outside and inside. Once inside, I was permitted from a safe distance to first observe the object just recovered north of town. It was approx. 12 to 15 feet in length, not quite as wide, about 6 feet high, and more of an egg shape. Lighting was poor, but its surface did appear metallic. No windows, portholes, wings, tail section, or landing gear were visible.

(13) Also from a distance, I was able to see a couple of bodies under a canvas tarpaulin. Only the heads extended beyond the covering, and I was not able to make out any features. The heads did appear larger than normal and the contour of the canvas suggested the size of a 10 year old child. At a later date in Blanchard's office, he would extend his arm about 4 feet above the floor to indicate the height.

(14) I was informed of a temporary morgue set up to accommodate the recovered bodies.

(15) I was informed that the wreckage was not "hot" (radioactive).

(16) Upon his return from Fort Worth, Major Marcel described to me taking pieces of the wreckage to Gen. Ramey's office and after returning from a map room, finding the remains of a weather balloon and radar kite substituted while he was out of the room. Marcel was very upset over this situation. We would not discuss it again.

(17) I would be allowed to make at least one visit to one of the recovery sites during the military cleanup. I would return to the base with some of the wreckage which I would display in my office.

(18) I was aware two separate teams would return to each site months later for periodic searches for any remaining evidence.

(19) I am convinced that what I personally observed was some type of craft and its crew from outer space.

(20) I have not been paid nor given anything of value to make this statement, and it is the truth to the best of my recollection.

Signed: Walter G. Haut
December 26, 2002

Signature witnessed by:
Chris Xxxxxxx


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Quellen: roswellproof.homestead.com / Carey u. Schmitt: „Witness to Roswell“ / telegraph.co.uk

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ERINNERUNGEN DES LETZTEN ROSWELL-ZEUGEN ERSCHEINEN ALS BUCH – Kommt die Wahrheit nun ans Licht?
, 19. Juni 2007
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