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Samstag, 18. August 2007

ERNEUT VIEHVERSTÜMMELUNGEN IN KANADA

Verstümmelter Buller in Gimlin | Copyright: Greg Woytowich / earhfiles.com

Gimli u. Komarno/ Kanada – Spätesten seit den 1960er Jahren finden sich weltweit tausende Fälle von mysteriösen Tierverstümmelungen, die offenbar weder durch menschliche Psychopaten noch durch Angriffe von Raubtieren erklärt werden können. Den Tieren wurden mit medizinischer Präzision Organe und Körperteile entnommen, ohne dass dabei offenbar Blut floss. Die beiden aktuellsten Fälle trugen sich diesen Sommer im kanadischen Manitoba zu.

Wie die amerikanische grenzwissenschaftliche Journalistin Linda Moulton Howe (LMH) auf ihrer Webseite „Earthfiles.com“ berichtet, trugen sich die Viehverstümmelungen an sieben Kühen, zwei Kälbern und einen Bullen zwischen dem 8. Juli und dem 9. August 2007 zu.

Am 8. Juli fand die Farmerin Sheila Vigfusson auf Ihrer Farm in Komarno fünf ihrer erwachsenen Kühe und zwei Kälber tot, blutleer und mit merkwürdigen kreisrunden entfernten Euterwarzen vor. Schon am nächsten Tag und zwei Tage später entdeckte sie jeweils eine weitere tote Kuh und einen Bullen. In keinem der Fälle fanden sich Blutspuren an den Tieren oder auf dem umgebenden Boden. Einigen der Tiere fehlte die Zunge, Ohren und aus der Haut waren kreisförmige Ausschnitte entfernt worden. Eine weitere Kuh gilt seither als vermisst. Eine Gewebeanalyse der toten Tiere schloss Krankheiten wie Milzbrand als Erklärung eindeutig aus.

„Wir bewirtschaften die Gegend schon eine lange Zeit und hatten auch schon zahlreiche tote Tiere, aber so etwas wie das hier, habe ich noch nie erlebt. Und jetzt fanden sich auch in der Nachbarschaft weitere, ähnlich zugerichtete und blutleere Tiere in Gimli“, erklärt Vigfusson gegenüber LMH.

Zwei Wochen später, am 29. Juli 2007 entdeckte Farmer Greg Woytowich (42) aus dem nur wenige Kilometer entfernten Gimli seinen preisgekrönten 2700 Pfund schweren Angus Zuchtbullen mit ausgespreizten Beinen tot im Gras liegen (s. Abb. o.). Auch Woytowich befürchtete, dass es sich um Milzbrand handeln könnte, der in dieser Gegend seit kurzem um sich griff, und rief den Tierarzt. Jetzt stellten die Männer fest, dass dem Tier am Bauch großflächig und kreisförmig Haut, der Penis und Hodensack, die Zunge und ein Ohr entfernt worden waren.

Detailansicht des verstümmelten Bullen in Gimlin | Copyright: Greg Woytowich / earhfiles.com

Woytowich hatte selbst bereits Tiere geschlachtet und gehäutet und widerspricht von daher der Vermutung des Tierarztes, dass die Wunden nicht von Raubtieren oder Assfressern stammen konnten, Woytowich ist sich stattdessen sicher, dass das Gewebe mit einem sehr scharfen Gegenstand gezielt abgehäutet wurde. Vor Ort überzeugte sich auch ein weitere Farmer davon, dass die Wunden ganz sicher nicht von Raub- oder Aasfressern stammen konnten.

Der bislang letzte Fall der mysteriösen Tierverstümmelungen in der Provinz Manitoba ereignete sich am 9. August 2007, als Lois und Steve Matis aus Komarno eine Kuh ebenfalls blutleer und mit entferntem Ohr und Zitzen vorfanden. Noch am Abend zuvor wurde das Tier zum letzten Mal lebend gesehen.

Den Originalartikel, inkl. Interviews mit den Farmern und zahlreichen weiteren Abbildungen und Fotos finden Sie HIER (Quelle: Earthfiles.com. Zugang zum Artikel kostenpflichtig. Der Betrag wird jedoch erst nach Registrierung erhoben).

Quelle: earthfiles.com

Englischsprachige Bücher von Linda Moulton Howe zum Thema:

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