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Donnerstag, 13. September 2007

Forscher erzeugen neuartige Moleküle aus Antimaterie

Riverside/ USA – Wissenschaftler der „University of California“ ist es gelungen, neuartige Materie aus Antiteilchen des Elektrons, und dessen Positronen zu erzeugen. Dabei entstanden kurzlebige Moleküle aus mit je zwei Elektronen und Positronen.

Wie die BBC berichtet, fingen die Wissenschaftler um David Cassidy und Allen Mills Positronen die bei Zerfall von Natrium-22 entstehen in einer Art Falle und schossen diese dann millionenfach in eine Quarzfilm. Während die Mehrheit dabei direkt zerstrahlten, bildeten stabile Proben Paare mit Elektronen. Wiederum einige der dadurch entstandenen Positronium-Atome fanden sich dann paarweise zu kurzlebigen Molekülen zusammen, welche die Forscher als „Di-Positronium“ bezeichnen.

Zukünftig erhoffen sich die Wissenschaftler, viel mehr Positronium- Atome zur „simultanen Interaktion“ bringen zu können. Möglicherweise gelänge sogar die Herstellung eines „Bose-Einstein-Kondensats“ in dem sich die sonst individuellen Teilchen wie ein einziges Objekt verhalten und sich daraus eventuell sogar solide Kristalle erzeugen lassen. Damit wollen die Forscher, die ihre Arbeit jetzt im Fachmagazin „Nature“ publiziert haben, die Entwicklung eines Hochleistungs-Gammastrahlen-Lasers vorantreiben, mit dem die Geheimnisse der Verteilung von Materie und Antimaterie erforscht werden soll.

Quelle: bbc.co.uk / nature.com

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