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Samstag, 1. September 2007

SCIENCE-FICTION AUTOR SAGTE MARSHÖHLEN VORAUS

Gigantisches Loch als Eingang zu eine Lavaröhre nordöstlich des Marsberges Arsia Mons | Copyright: NASA/JPL/University of Arizona

Wien/ Österreich - Im Mai entdeckte die NASA-Sonde „Mars Reconnaissance Orbiter“ ein mysteriös anmutendes gigantisches Loch auf dem Mars. Vor einigen Tagen belegte ein weiteres Foto der geologischen Struktur, dass es sich um eine vertikale Lavaröhre handelt (wir berichteten). Der Wiener Physiker und Science-Fiction-Autor Herbert W. Franke hatte diese Strukturen bereits 1997 vorausgesagt.

Aufgrund theoretischer Überlegungen und Studien von ähnlichen Lavaröhren auf Hawaii beschrieb Franke 1997 in einem Artikel auf „Telepolis.de“ derartige Marshöhlen. Damals spekulierte Franke

Franke selbst studierte in Wien Physik, Mathematik, Chemie, Psychologie und Philosophie und erlangte 1950 einen Doktortitel in theoretischer Physik mit einer Dissertation über Elektronenoptik. Bekannt wurde er durch seine realistischen Science-Fiction-Romane und Sachbücher über r Zukunftsforschung, Höhlenforschung sowie Computergrafik und Computerkunst.

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"Große Teile des Mars müssen von Höhlen geradezu wie ein Schweizer Käse durchlöchert sein", erklärte Franke im Jahr 2004 in einem Interview mit dem „Spiegel“ und spekuliert darin auch über die möglichsten Orte wo sich Leben – oder zumindest Spuren davon – auf dem Mars erhalten haben könnten. „Auf dem Planeten gibt es erstarrte Lavaströme, also muss es dort auch Höhlen geben (...) weitaus größer als jene der Erde, denn der beschriebene Vorgang der Röhrenbildung beruht auf einem Naturgesetz, das nicht nur für unseren Planeten, sondern im gesamten Weltraum gültig ist".

HIER finden Sie das gesamte Spiegel-Interview mit Herbert W. Franke.


Quellen: sagenhaftezeiten.com / spiegel.de / telepolis.de (heise.de)

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA:
RÄTSEL UM MARS-LOCH GELÜFTET, 31. August 2007
TIEFSCHWARZES LOCH AUF DEM MARS ENTEDECKT, 18. Mai 2007

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