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Freitag, 14. September 2007

TV-Show renoviert Spuk-Haus

Archiv: Spukzimmer | Copyright: Andreas Müller

Milbridge/ USA – Die TV-Sendung „Extreme Makeover: Home Edition“ renoviert nicht nur alte Häuser – im Extremfall werden diese auch abgerissen und den Familien gänzlich neue Häuser gebaut. Im US-Bundesstaat Maine, hatte nun auch das TV-Team eine Premiere: Zum ersten Mal musste es ein Haus abreißen, in dem es angeblich spukt.

Wie das „Maine Sunday Telegramm“ berichtet, soll es in dem alten Farmhaus schon seit längerem nicht mehr mit rechten Dingen zugegangen sein. Auch Spuk-Experte und Autor Professor Marcus LiBrizzi von der „University of Maine“, der sich in seinem Sachbuch „Dark Woods, Chill Waters“ mit Spukphänomenen in Maine beschäftigt, kennt den Fall:

Seit 1990 bewohnen die Lehrer Brittany Ray und Ron Smith mit ihren drei Kleinkindern das Gebäude. Die Spukphänomene betreffen vor allem scharfe Gegenstände wie Messer, die morgens plötzlich im Holz der Küchenanrichte wie reingerammt steckend gefunden werden. In anderen Fällen fanden die Bewohner Kerzen, in denen zahlreiche Nadeln steckten vor, ohne dass hierfür ein Familienmitglied verantwortlich gemacht werden konnte.

Die Familie selbst glaubt, dass es sich um die Geister von Rays Ur-Urgroßeltern Etta und Augustus (Nana und Gus) Mitchell handeln könnte, da zumindest Etta dafür bekannt war, dass sie eine große Angst vor scharfen Gegenständen hatte.

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Während der Abriss- und Bauarbeiten befindet sich die Familie selbst im Urlaub in „Disney World“. Gegenüber der Zeitung erklärt Brittanys Bruder Jeremy, dass die Familie mittlerweile jedoch glaubt, dass die Geister von „Nana und Gus“ keine bedrohlichen oder gar bösen Absichten verfolgen – im Gegenteil:

„Eines Nachts wachte Brittany plötzlich auf, weil sie eine Anwesenheit in ihrem Zimmer zu spüren glaubte und war sich sicher, dass etwas nicht stimmte. Als es ihr nicht gelang ihren Mann zu wecken, ging sie nach unten und entdeckte gerade noch rechtzeitig, dass sich ein alter Heizofen überhitzt hatte.“

Seither glaubt die Familie, dass die Geister die Bewohner des alten Hauses vor dessen zahlreichen, altersbedingten Baumängeln zu schützen versuchen und dass die Ereignisse mit den Messern und Nadeln nur ein Nebenprodukt und Überbleibsel von Nanas Phobien zu Lebzeiten sind.

Sollte dies der Fall sein, könnten die Geister zukünftig hoffentlich Ruhe finden. Wenn die Familie aus dem Urlaub zurück kommt, findet sie ein völlig neu errichtetes, modernes Wohnhaus vor. Um ganz sicher zu gehen filmte das TV-Team vor dem Abriss eine Seance im Haus, bei der ein Medium die Geister um Erlaubnis für die Arbeiten bat.

Quelle: pressherald.mainetoday.com / grenzwissenschaft-aktuell.de
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