Samstag, 29. Dezember 2007

Medikament soll Krebs an Streuung hindern

Geschwür bei Brustkrebs | Copyright: Public Domain

London/ England – Mit dem Tes-Protein ist es englischen Wissenschaftlern gelungen für die Ausbreitung von Krebszellen im Körper verantwortliche Mena-Protein zu blockieren und hoffen nun, daraus ein Medikament entwickelt zu können, mit dem der Tumor isoliert und an der Ausbreitung gehindert werden kann.

Die Ergebnisse der Studie hat das Team um Dr. Michael Way vom „London Research Institute (LRI)“ jetzt im Fachmagazin „Molecular Cell“ veröffentlicht

Das Mena-Protein wurde in hohen Mengen in Tumoren nachgewiesen und hilft den Krebszellen sich auch jenseits des eigentlichen Tumors im Körper zu streuen, wo sie weitere Tumore bilden können. Das Tes-Protein heftete sich derart an Mena an, dass andere Proteine nicht mehr andocken können. Ohne diese Möglichkeit der Interaktion können sich auch die Krebszellen nicht weiter jenseits des Tumors ausbreiten.

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Wenn es den Wissenschaftlern nun gelingt, mit Hilfe des Tes-Proteins ein Medikament zu entwickeln, das Mesa blockieren kann, könnte es die weitere Streuung, die in der Mehrheit der Krebserkrankungen das Hauptproblem darstellt, verhindern. Diese Entwicklung, so Way, stehe allerdings noch ganz am Anfang.

Im vergangenen Jahr starben weltweit jeden Tag rund 20.000 Menschen an Krebs.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / london-research-institute.org.uk / molecule.org


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