Mittwoch, 26. März 2008

Psychiater dokumentiert aktuellen Fall von dämonischer Besessenheit

Archiv: Filmszene aus "Der Exorzist" | Copyright: Warner Bros.

New York/ USA - Levitation, psychokinetische Effekte und Reden in fremden Stimmen und Sprachen sind nur einige der Phänomene, wie sie von dem Psychiater und Okkultismus-Experten Dr. Richard E. Gallagher vom New York Medical College am Beispiel einer angeblich von Dämonen besessenen Frau dokumentieren konnte.

Das Ergebnis seiner Untersuchungen und Arbeit an diesem Fall legt Gallagher in der Februarausgabe der katholischen "New Oxford Review" (NOW) dar.

Die ungenannte Frau mit dem Pseudonym "Julia", die selbst lange Zeit satanischen Gruppen angehörte, soll demnach während ihrer zahlreichen Anfälle und Ausbrüche sowohl von Priestern, Nonnen, Diakonen, Laien, Psychiatern und Ärzten dabei beobachtet worden sein, wie sie rund 15 Zentimeter über dem Boden schwebte, während im selben Raum auch Gegenstände von Ablagen flogen.

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Immer wieder sei Julia in Anwesenheit der Forscher und Geistlichen dabei in Trancezustände verfallen, während der sie unterschiedliche Drohungen, Beschimpfungen und skatologische (fäkale) Aussagen machte. Sätze wie "Lass sie alleine du Idiot", "Sie ist unser", "Hau ab du idiotischer Priester" oder einfach nur "Verschwinde", seien dabei in immer wieder variierenden, oft männlich oder hochfrequent klingenden Stimmlagen aus Ihrem Mund gekommen. "Fasst alle ihrer Aussagen während ihrer Trancezustände oder den durchgeführten Exorzismen hatten einen religiösen oder sakralen Bezug, Nachdem Julia aus ihren Zuständen erwachte, konnte sie sich an keine der Aussagen erinnern", kommentiert Gallagher seine Beobachtungen.

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Gallagher beschreibt des Weiteren, wie in Julias Umfeld immer wieder Gegenstände aus Schränken, von Tischen und Ablagen flogen - Ereignisse, die der Psychiater auf so genannte Psychokinese, also physikalisch bislang unerklärbare Bewegung und Ortsveränderungen von Gegenständen, zurückführt. Zudem habe Julia immer wieder Wissen demonstriert, dass über das ihrer eigenen Kenntnis, Ausbildung und Interessen weit hinausging: "Immer wieder hatte sie Informationen über Verwandte, Hauseinrichtungen, familiäre Todesfälle und Krankheiten von Mitgliedern unseres Teams - ohne, dass sie jemals irgendetwas davon wissen oder erfahren haben konnte."

Julia selbst habe schlussendlich die Durchführung des römisch-katholischen Exorzismus-Rituals erbeten, da sie selbst der Überzeugung war, von Dämonen bedroht zu werden. Dieser Exorzismus wurde dann im vergangenen Juni durchgeführt. "Während es draußen sehr warm war, fiel die Raumtemperatur zu Beginn des Rituals spürbar. Als sich dann das Wesen in Julia durch erste boshafte Bemerkungen und merkwürdige Geräusche zu erkennen gab, bemerkten die Beteiligten, dass wir alle durch eine nahezu unerträgliche Hitze stark schwitzten."

Während der Austreibung sei es erneut zu fremden Stimmen und Tierlauten gekommen, die nach Meinung der Anwesenden unter natürlichen Umständen gar nicht von einem Menschen erzeugt werden konnten. An einem bestimmten Punkt habe Julia dann auch wieder in fremden, ihr unbekannten Sprachen gesprochen - darunter deutlichem Latein und Spanisch. "Die Stimmen waren erkennbar feindseelig und oft anmaßend, blasphemisch und extrem fäkal. Die Flüche beschimpften die Anwesenden auf stärkste, wenn etwa die Nonnen als Huren bezeichnet wurden. (...) Julia entwickelte während dieser Phasen zudem ernorme Kräfte, die es den Anwesenden Schwestern und drei Priestern fast unmöglich machten, sie ruhig zu halten." Erstaunliche 30 Minuten, so Gallagher, habe die Frau etwa 15 Zentimeter in der Luft geschwebt.

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Ziel seines Artikels im NOW sei es, einen "zeitgenössischen und eindeutigen Fall von dämonischer Besessenheit" zu dokumentieren. Selbst erklärte Kritiker derartiger Phänomene, so Callagher, fänden Julias Fall sehr überzeugend.

"Besessenheit ist eine aber nicht die einzige Form dämonischer Angriffe. Sie ist sehr selten aber bei weitem nicht so selten, wie viele sich das wahrscheinlich vorstellen. So genannte 'Unterdrückung' und Fälle von 'Heimsuchung' sind weit weniger selten, wenn auch nicht weit verbreitet und oft nur sehr schwer auch akkurat als solche zu erkennen", kommentiert Callagher abschließend seine Beobachtungen.

Wer nun glaubt, Richard E. Callagher als okkulten Spinner abtun zu können, der irrt. Neben seiner praktischen Arbeit als zugelassener Psychiater ist er Dozent für klinische Psychiatrie am New York Medical College, am Psychoanalytic Institute der Columbia University und am römisch-katholischen Priesterseminar. Zudem ist Dr. Gallagher der einzige amerikanische Delegierte der katholischen Internationalen Vereinigung der Exorzisten.

Quellen: newoxfordreview.org / grenzwissenschaft-aktuell.de / worldnetdaily.com

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