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Dienstag, 1. April 2008

Streit um ein verschwiegenes Spukhaus

Spukerscheinung (Illu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Spoleto/ Italien - Nach langjährigen unheimlichen Begebenheiten im neu erworbenen Heim, will eine italienische Familie aus Umbrien jetzt die Vorbesitzer des Hauses verklagen. Der Grund: Diese hätten es versäumt, die Nachbesitzer über die Tatsache zu informieren, dass es in dem Gebäude offenbar spuke.

Wie die englische Tageszeitung "Daily Telegraph" berichtet, hatten Gaetano Bastianelli (57) und seine Frau Stefania das Haus für 120.000 Euro mit vollständigem Inventar vor rund drei Jahren gekauft. Über die Tatsache, dass das Gebäude in unmittelbarer Nähe zum nicht mehr genutzten ehemaligen Friedhof Pozzi Ginori erbaut wurde, seien sie jedoch ebenso im Dunkeln gelassen wurden, wie über die Tatsache, dass der Ort des heutigen Hauses in den späten 1970er Jahren bereits für seine unheimlichen Phänomene, die hier angeblich sogar unter anderem durch den späteren Papst Johannes Paul II an einem Mädchen durchgeführten Exorzismen und die Untersuchungen paranormaler Aktivitäten durch ein Team der Perugia Universität bekannt war.

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Schon in der ersten Nacht sei es zu ersten merkwürdigen Ereignissen gekommen. "Plötzlich wurde ich zwischen ein und zwei Uhr wach und bemerkte, wie unter der Badezimmertür Wasser hindurchfloss. Es kam aus dem Hahn für warmes Wasser und war kochend heiß - dabei war der Raum bereits voller Wasserdampf. Meine Frau war verdutzt, da sie sich noch vor dem zu Bett gehen, davon überzeugt hatte, alles abgedreht zu haben", erinnert sich Gaetano Bastianelli gegenüber dem "Telegraph". Am nächsten Morgen habe er an den Wänden überall einen leicht leuchtenden Schleim vorgefunden.

In der Folgezeit sollen die Spukphänomene dann drastisch zugenommen haben. Die zehnjährige Tochter habe immer wieder das Geräusch von rasselnden Ketten gehört und ein Rasenmäher sowie das Familienauto seien völlig spontan im Flammen aufgegangen. Zudem seien immer wieder ein grausiges Jaulen und knarrende Treppen zu hören, obwohl niemand sich im Treppenhaus befinde.

Nach drei Jahren wurde es den Bastianellis jetzt zuviel und sie engagierten einen Anwalt um die Vorbesitzer dahingehend zu verklagen, dass diese sie nicht ausführlich über die nicht unwesentliche Vorgeschichte des Hauses informiert hätten.

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Anwalt Antonio Francesconi zeigt sich in der Sache zuversichtlich und beruft sich dabei auf den Artikel 1490 des italienischen Rechts. Dieser besagt, dass Verkäufer die Käufer über alle möglichen Mängel und Probleme informieren muss. Die beschrieben Spukerscheinungen erfüllten durchaus diese Voraussetzung.

Quellen: telegraph.co.uk / grenzwissenschaft-aktuell.de

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