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Samstag, 19. April 2008

'UFOs' im alten Indien - Vimana-Beschreibungen in den vedischen Schriften

Ein Artikel von Armin Risi

Ein Phänomen so alt wie die Menschheit


Als ab 1947 die UFO-Erscheinungen massiv zunahmen, dauerte es nicht lange, bis erste Forscher erkannten, daß dieses moderne Phänomen nichts Neues ist, sondern bereits in den ältesten Kulturüberlieferungen der Menschheit Parallelen findet. Der erste, der in dieser Phase darüber schrieb, war der britische Autor Desmond Leslie. Er stammte aus einem Adelsgeschlecht und hatte sich im Zweiten Weltkrieg als Kampfpilot Auszeichnungen verdient. Sein 1953 veröffentlichtes Buch Flying Saucers Have Landed erschien bereits 1954 auch in deutscher Sprache: Fliegende Untertassen landen (Europa Verlag, Stuttgart/Zürich/Wien). Darin las ein erstauntes Publikum:


Heute [1953] hat die amerikanische Regierung ihre ursprünglich skeptische Haltung aufgegeben und erklärt, daß 1800 authentisch nachgewiesene Fälle registriert worden seien. Das britische Luftfahrtsministerium allerdings ist zurückhaltender, doch gibt selbst diese Dienststelle zu, daß sich eine Geheimabteilung mit diesen Fragen beschäftigt. … Allein im April 1952 wurden fast 100 einwandfrei beglaubigte Beobachtungen registriert. … Seit fernen Zeiten bis in unsere Tage sind Flugzeuge irdischer Konstruktion und zahllose Flugobjekte aus anderen Welten am Himmel beobachtet und registriert worden. (Klappentext, Vorwort)


Die Kultur, die die umfangreichsten Quellen hinterlassen hat, ist unbestreitbar die altindische Kultur – was auch Desmond Leslie und nach ihm viele andere Autoren erkannten und bestätigten. Die Textstellen, die ich im folgenden präsentiere, stammen jedoch nicht aus deren Veröffentlichungen, sondern sind exklusive Zitate, weitgehend sogar Neuentdeckungen aus den Sanskritschriften, die ich in über zwanzig Jahren Studium zusammengetragen habe.
Die altindischen (vedischen) Quellen vermitteln uns wertvolles Wissen über alle wichtigen Bereiche der menschlichen Existenz, so auch über das Thema UFOs, höherdimensionale Welten und die Abstammung des Menschen. Die erste wichtige Information, die wir erhalten, besagt, daß in früheren Zeitaltern der Kontakt mit höherdimensionalen Wesen normal war, also nicht einmal paranormal! Das Srimad-Bhagavatam (1.16.3) berichtet, dass die Devas noch vor 5000 Jahren offen auf der Erde erschienen:

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Nachdem der große König Pariksit den ehrwürdigen Krpacarya als spirituellen Meister angenommen hatte [kurz vor dem Kali-Yuga-Anfang, 3102 v.Chr.], führte er am Ufer des Ganges drei Asvamedha-Zeremonien durch. Bei diesen Opferfestlichkeiten waren auch die Halbgötter (Devas) anwesend, und selbst die gewöhnlichen Menschen konnten sie sehen.
Die vedischen Schriften sagen, daß das Universum aus ineinander verschachtelten Dimensionen besteht und daß all diese Dimensionen eigene Welten darstellen. Die Lichtwesen verwenden geistige und lichtbiologische „Technologien“, die Dunkelwesen interdimensional-mechanische Technologien.

Ein berühmtes Beispiel für letzteres finden wir wiederum im Srimad-Bhagavatam. Im Zehnten Canto wird ein metallenes Flugobjekt beschrieben, das der Technomagier namens Maya Danava, der aus der Dunkelwelt namens Talatala stammte, gebaut hatte, und zwar für König Salva, seinen irdischen Verbündeten. Dieser machtgierige König hatte um eine solche Wunderwaffe gebeten, weil er sie im Kampf gegen Krsnas Stadt Dvaraka einsetzen wollte, was er dann auch tat. Die Beschreibung lautet wie folgt:


Salva wünschte sich eine Flugmaschine (yana), die weder von den Devas noch von den Asuras, Menschen, Gandharvas, Uragas oder Raksasas zerstört werden konnte. Es sollte kama-gam sein [fähig, nach der Willenskraft des Piloten zu fliegen], und es sollte die Vrsnis vor Schreck erstarren lassen. „So sei es“, sagte Siva und beauftragte Maya Danava. Dieser schuf ein Saubha-Flugzeug [„Sabha-ähnlich“, eine kleine Sabha-Kopie] aus Metall und übergab es Salva. … Das Flugzeug, mit dem Salva seine Angriffe führte, war so mysteriös, dass man manchmal meinte, es flögen mehrere identische Flugzeuge am Himmel, und manchmal, es sei überhaupt keines vorhanden. Manchmal war es sichtbar und dann wieder unsichtbar. So wussten Salvas Gegner nie genau, wo es war. Manchmal stand es am Boden, im nächsten Moment flog es am Himmel, dann wieder verharrte es kurz auf dem Gipfel eines Berges und tauchte plötzlich aus dem Wasser auf. [Die angegriffene Stadt Dvaraka lag auf dem Meer.] Wie ein wirbelnder Feuerstab blieb es nie an einem Ort. (Srimad-Bhagavatam 10.76.6–7/21–22)

Eine Vimana-Szene als Relief im indischen Höhlentempel von Ellora | Quelle: unbek.

Diese Beschreibung der Flugeigenschaften von Salvas Flugzeug (Baujahr 3200 v. Chr., made in Talatala) stimmt bis in die Details mit heutigen UFO-Augenzeugenberichten aus aller Welt überein: das plötzliche Auftauchen und Verschwinden, das Schweben, die Zickzack-Kurse, das Verdoppeln des Objektes oder das Hervortreten neuer Objekte aus dem ersten.


Höherdimensionale Welten und Wesen


Wenn es im Universum nicht nur die physikalisch wahrnehmbare Dimension, sondern noch viele andere, höhere Dimensionen gibt, dann müssen wir das Universum mit ganz anderen Augen betrachten. Eine solche multidimensionale Sicht verleihen uns die vedischen Schriften. Sie sagen, dass das Universum aus vierzehn verschiedenen Dimensionsebenen (sanskr. loka) besteht. Alle vierzehn Dimensionsebenen sind bewohnt. Die höchste ist die Welt des Brahma, des ersten und höchsten Lichtwesens innerhalb des Universums. Wir Menschen befinden uns im siebten Loka, also zuunterst in der Verdichtungsskala (am Scheitelpunkt der Parabel) und gleichzeitig in der Mitte zwischen den Licht- und den Dunkelwelten. Die Purana-Schriften erwähnen an mehreren Stellen, dass es im Universum insgesamt 400.000 humanoide Lebensformen gibt: die hohen Lichtwesen, die Engelwesen, die Wesen aus den dunklen Welten, die Astralwesen, die Elementarwesen, die irdischen Menschen usw.

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Das körperliche Dasein der irdischen Menschen umfasst ebenfalls höherdimensionale Aspekte (Ätherkörper, auch Vitalkörper genannt, Mentalkörper, Kausalkörper), aber die anderen genannten Wesen haben keinen grobstofflichen Körper, das heißt, sie sind höherdimensional und bewegen sich in Welten, die aus weniger verdichteten materiellen Elementen bestehen. Das Element „Erde“ ist das dichteste Element, und deshalb haben Geschöpfe, die einer solchen „Erde“-Welt angehören, meistens keinen direkten Zugang zu den höheren Dimensionen.


Auch hier muss erneut betont werden, dass nicht alle Wesen, die zu den „höheren Dimensionen“ gehören, göttlich oder positiv sind. Die Menschen lassen sich gerne von spektakulären Sensationen und Botschaften beeindrucken, doch die materielle Welt ist eine Welt der Dualität, und zur Dualität gehört auch das Negative. Die Dualität spiegelt sich in den vierzehn Dimensionsebenen des Universums wider: sieben Lichtwelten und sieben negative, dunkle Welten. Die Dimension der Erde befindet sich in der Mitte, im Berührungsbereich dieser beiden Hälften. Deshalb finden wir hier auf der Erde Einflüsse von beiden Seiten.


Darstellung des Pushpaka Vimana aus der Binney Sammlung

Beide Seiten des bewohnten Universums sind aus irdischer Sicht höherdimensional. (Ein großer Teil des Universums ist laut vedischer Kosmologie nicht bewohnt, genauer gesagt die Hälfte. Diese unbewohnte Hälfte wird im Sanskrit Garbhodaka, „Meer der Garbha-Energie“, genannt.) Die Wesen beider Seiten sind daher nicht an die grobstoffliche, inerte Materie gebunden wie die irdischen Menschen, und dies drückt sich darin aus, dass sie sich viel ungehinderter bewegen können. Die vedischen Schriften erwähnen oft fast nebenbei Raumfahrt, interdimensionale Kontakte und Materialisationen. Die Fortbewegung der höherdimensionalen Wesen ist also nicht auf Raumschiffe beschränkt. So zeichnen sich z. B. die Siddha-Wesen gerade dadurch aus, dass sie ohne Fluggefährt, d. h. durch Teleportation, andere Planeten besuchen können. Der berühmteste unter ihnen ist der große Gottgesandte Narada Muni, der ein direkter Sohn Brahmas ist. Von ihm wird gesagt, dass er des öfteren auch auf der Erde erscheint.

Im Vedanta-Sutra (1.3.27), der wichtigsten Philosophie-Schrift Indiens, finden wir in diesem Zusammenhang eine interessante Bemerkung:

„Wenn gesagt wird, dass ein Deva kein verkörpertes Wesen sein könne, denn sonst wäre es ihm nicht möglich, an vielen Zeremonieorten gleichzeitig gegenwärtig zu sein, so lautet die Antwort: Doch! Denn es wird gesehen, dass ein solches Wesen viele Körper annehmen kann, um gleichzeitig an vielen Orten zu erscheinen.“


Fliegende Wagen, Hallen und Städte


Die vedischen Schriften erwähnen verschiedene Arten von Flugzeugen und Raumschiffen, die sich grundlegend in fünf Kategorien unterteilen lassen: Pura, Sabha, Vimana, Ratha, Purva.

Purvas sind raketenähnliche Raumschiffe, vergleichbar mit Space-Shuttles. Aus den Beschreibungen, die ich bis jetzt gesehen habe, bekomme ich den Eindruck, dass Purvas sich mit einem mechanischen Antrieb fortbewegen und keinen Zugang zu den höheren Dimensionen haben.

Verwirrend sind die Beschreibungen der Rathas. Wörtlich bedeutet Ratha „Wagen“ oder „Kutsche“. Jede Art von irdischem Wagen wird Ratha genannt, so wie wir im Deutschen auch das Wort „Schiff“ unterschiedlich verwenden, u. a. im Wort Raumschiff. Ebenso beschreiben die vedischen Schriften auch fliegende Rathas. Manchmal heißt es, sie würden von Pferden gezogen und könnten samt den Pferden fliegen – über die Erde und durchs Weltall. Das klingt unglaublich und ist vielleicht auch einfach eine phantasievolle Illustration, d. h. eine bildliche Darstellung einer ansonsten nicht sichtbaren Energie. Wir müssen uns auch vor Augen halten, dass in den höheren Ebenen des Universums alle Körper leuchtend, lebend und beseelt sind, sogar die interdimensionalen Träger dieser Wesen. So heißt es z. B. immer, dass Brahma, wenn er am Firmament erscheint, von einem Schwan getragen wird. Rathas gehören anscheinend ebenfalls in diese Kategorie, sind also nicht einfach irdisch-mechanische Konstruktionen.


Der Ausdruck Vimana ist der allgemeine Sanskritbegriff für „Flugobjekt“ und bedeutet wörtlich „Objekt, das in jeder Hinsicht (vi-) beweglich/den Raum durchmessend (mana) ist“. Unterschiedlichste Raum- und Dimensionsschiffe werden als Vimanas bezeichnet: jene Raumschiffe, die Zugang zu den höheren Dimensionen haben, aber auch leicht in einen materialisierten Zustand übergehen können; die Raumschiffe der Devas und der Asuras und sogar die spirituellen Transraumschiffe. Als Vimanas werden oft auch jene Raumschiffe bezeichnet, die, verglichen mit den nächsten beiden Kategorien, klein sind und in Erdnähe verkehren.


Im Zusammenhang mit Vimanas werden oft Sabhas erwähnt. Wörtlich bedeutet Sabha „Versammlungshalle“. Dieser Begriff vermittelt bereits einen Eindruck der Größe dieser Objekte. Sabhas können auf Planeten stationiert sein, aber sie sind auch fähig, sich zu bewegen und zu fliegen. Manchmal dienen sie (am Boden) als „Hangar“ und (im Weltraum) als „Flugzeugträger“ für kleinere Vimanas.


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Ein Beispiel hierfür finden wir im Srimad-Bhagavatam. Dort wird beschrieben, wie ein Heer der Dunkelwelten die fünfte Welt, Svargaloka, angreift:


Bali Maharaja, der König der Daityas und Asuras, bestieg seinen Streitwagen (ratha) und versammelte seine Heere um sich. Es sah aus, als würden sie den Himmel verschlingen und alle Himmelsrichtungen mit ihren Blicken verbrennen. Mit seinen Heerscharen machte sich Bali Maharaja auf den Weg nach Indrapuri, zur Hauptstadt von Indras Welt. Als sie aufbrachen, erbebte der gesamte Boden. … In König Indras Stadt gab es zahllose Gebäude, weite Straßen und Sabha-Versammlungshallen und nicht weniger als einhundert Millionen Flugzeuge (vimanair nyarbudair). … Bali Maharaja, der Befehlshaber zahlloser Soldaten, versammelte seine Leute außerhalb der Stadt und griff Indras Reich aus allen Richtungen an. (Srimad-Bhagavatam 8.15.8a/10–11/16/23a)


Wenn Sabha-Raumschiffe sich im Weltall stationieren, würde man sie heute als „Mutterschiffe“ bezeichnen. Aber die Sabhas sind noch nicht die größte Kategorie von Raumschiffen bzw. Raumstationen, die in der Sanskritsprache bekannt sind. Die größten sind die Puras, die „fliegenden Städte“.


Die berühmteste Pura-Beschreibung aus den vedischen Schriften betrifft eine ganze Pura-Flotte – die drei Puras der Söhne des mächtigen Asuras namens Taraka. Diese Begebenheit, eine vedische Star-Wars-Geschichte, wird in den meisten der achtzehn Puranas erwähnt und zum Teil sehr detailliert beschrieben, wobei wiederum viele Parallelen zu modernen Phänomenen auffallen.


Einst besiegten die Suras, angeführt von Sivas Sohn namens Skanda, den kosmisch-imperialistischen Asura Taraka, der mit seinen Raumschiffen bereits zahlreiche Planeten unterworfen hatte. Als dies geschah, waren seine drei Söhne derart bestürzt, dass sie voller Rachegefühle asketische, magische Rituale ausführten, um ein Höchstmaß an Energien zu mobilisieren. Durch die Macht ihrer Entsagung zwangen sie Brahma, ihnen eine Gunst zu erteilen, und gelangten so in den Besitz einer noch nie dagewesenen Raumflotte mit Basis auf der Erde.


Die drei Daitya-Brüder [Tarakas Söhne] sprachen zu Brahma: „Wir wollen die Segnung erhalten, dass uns kein Lebewesen zu keiner Zeit töten kann.“ Brahma, der Großvater des Universums, sprach zu den drei Brüdern, die ihre Bitte gemeinsam vorgetragen hatten: „O ihr Asuras, in diesem Universum gibt es für niemanden Unsterblichkeit. Wählt eine andere Segnung, die euch ebenfalls zufriedenstellt.“ Die Brüder hielten eine Unterredung und wandten sich dann mit folgendem Wunsch an Brahma: „Durch deine Gnade, o Herr der Welten, o Lehrer des Universums, wird es uns möglich sein, die Erde in Besitz zu nehmen und uns mit Hilfe von drei fliegenden Städten (Puras) ungehindert im All zu bewegen. Einmal alle eintausend Jahre werden wir uns versammeln, und dann sollen diese drei Festungen in eine verschmelzen. Nur wenn der große Herrscher, Siva, uns in genau jenem Moment, wo die drei Festungen vereint sind, angreift und mit einem einzigen Pfeil trifft, sollen wir besiegt werden können.“ Mit den Worten „So sei es“ entschwand Brahma ihren Augen.


Darauf konstruierte der heldenmütige Maya Danava kraft seiner Konzentration drei Puras. Diese Asura-Festungen nahmen folgende Positionen ein: Die goldene Festung schwebte in den himmlischen Regionen; die silberne am Firmament, und die eiserne Festung befand sich auf der Erde. Jede dieser Festungen war 1200 km lang und breit. Tarakaksa übernahm das Kommando über die goldene Festung, Kamalaksa das Kommando über die silberne Festung, und Vidyunmali übernahm das Kommando über die irdische Festung aus Eisen.


In diesen Festungen verehrten die Daitya- und Danava-Dämonen den Danava-Magier Maya, der sich selbst in jeder dieser drei Festungen einen besonderen Raum errichtet hatte, wo er lebte und sich verehren ließ. Auf diese Weise, o heilige Gottgeweihte, entstanden die drei uneinnehmbaren Festungen. Sie waren so ausgestattet wie eigene Planeten. Die Daityas der drei Welten versammelten sich in diesen Festungen und gewannen mit deren Hilfe die Überhand in diesen drei Planetensystemen. … In diesen Festungen gab es zahllose kleinere Vimanas, die der Sonnenscheibe glichen und auf jeder Seite Fenster hatten.

Die Pura-Festungen waren so gut gebaut, dass niemand eindringen konnte, nicht einmal mit mentalen Kräften, denn Mayas magische Kräfte waren unübertrefflich. Diese Festungen, in denen sich zahlreiche Daityas versammelt hatten, wurden oft von unverheirateten Frauen besucht. Obwohl diese Daityas sich in vielen sündhaften Tätigkeiten ergingen, hielten sie durch die Verehrung Sankaras (Sivas) die Reaktionen von sich fern. O Brahmanas, diese hochstehenden Daityas, zusammen mit ihren Frauen und Kindern, genossen höchste Segnungen, denn sie hielten sich strikt an die Ritualregeln der Sruti- und Smrti-Schriften. Sie widmeten sich gänzlich der Verehrung Mahadevas (Sivas). Diese Daityas hatten eine breite Brust und Schultern wie Stiere. Sie waren immer bewaffnet und hungrig. Ihre Augen funkelten wie Waldbrände. Unter ihnen gab es aber auch stumme Wesen ohne eigene Bewegung [bioroboterähnliche Wesen]; sie waren wie Zwerge und hatten unnatürliche Körperproportionen; ihre Körper hatten eine bläuliche Tönung; ihr Haar war dunkel und kraus. (Linga Purana 1.71.11–26/31–35)

Die Tyrannei der Taraka-Söhne endete, als Siva ihre Puras genau zu jenem Zeitpunkt zerstörte, als die drei (einmal alle 1000 Jahre) sich vereinigten und zu einem einzigen riesigen Objekt wurden.
Im Buch Drona Parva des großen Epos Mahabharata wird die Zerstörung der fliegenden Tripura-Festung wie folgt beschrieben:

Als die drei Puras (tripura) am Firmament zusammentrafen und ineinander eingingen, ergriff Siva, der größte Halbgott, seine Waffe, die als einzige die Tripura-Festung zerstören konnte, und feuerte einen unwiderstehlichen Strahl mit drei Windungen los. Die mächtigen Danavas, die sich in diesen Puras befanden, vermochten diesen Strahl, der wie das Yuga-Feuer glühte und mit der Kraft Visnus und Somas beseelt war, nicht einmal anzuschauen [und erst recht nicht abzuwehren]. Die drei Puras verglühten in einer Flamme, während Durga [Sivas Gemahlin], die ebenfalls herbeigekommen war, zuschaute. (Drona Parva, 203.80–82a)


Auf der tibetanischen Übersetzung des Sanskrit-Textes "Prajnaparamita Sutra" aus dem 10 Jahrhundert zeigt Vimana-artige Flugobjekte am Himmel | Copyright: unbek.

Wenn sich die mächtigen Wesen des Universums derartige Kämpfe liefern, zieht dies auch Veränderungen in der Konstellation der Planeten nach sich, denn mit jedem Deva sind bestimmte Planeten verbunden. Diese Götterschlachten haben als kosmisches Kräfteringen auch etwas mit dem Kräfteverhältnis der Planeten zu tun. Es wäre faszinierend, wenn es gelänge, die kosmologische Bedeutung dieser Ereignisse zu identifizieren, denn dadurch bekäme man völlig neue Einblicke in die Vergangenheit der Erde, des Sonnensystems und des Universums. Nur eine von vielen Textstellen, die eine Verschiebung der Konstellationen andeutet, sei hier erwähnt:


Indra kämpft mit Vrspa-parva, die Sonne mit Vipracitti, der Mond mit Dambha, Saturn mit Raktasa, Yama (Pluto) mit Samhara. (Brahma-vaivarta Purana 2.19.1–10)


Die Tripura-Geschichte enthält viele Parallelen zur heutigen Zeit. Die Taraka-Tyrannen waren erpicht, eine unbezwingbare Technologie zu bekommen, um mit ihr eine totale Herrschaft über die Erde zu erlangen, denn sie waren überzeugt, die rechtmäßigen Besitzer dieses Planeten zu sein. Um dieses Bestreben zu unterstützen, arbeiteten sie mit schwarzmagischen Techniken. Maya Danava, der die Raumschiffe geschaffen hatte, richtete in allen drei Festungen einen besonderen Ort ein, wo er residierte und sich als Gott verehren ließ – auch auf der Erde.


Die echten Götter lassen sich nie als Gott verehren, zumindest monopolisieren sie die Hingabe ihrer Verehrer nie mit Absolutheitsansprüchen; aber hier bekommen wir den Eindruck, dass der Ober-Danava Maya eine eigene Religion gründete und seine Untergebenen mit großen Wundern beeindruckte und einschüchterte. Ganz nebenbei wird auch erwähnt, dass diese Asuras über bioroboterähnliche Wesen verfügten: „stumme Wesen ohne eigene Bewegung; sie waren wie Zwerge und hatten unnatürliche Körperproportionen; ihre Körper hatten eine bläuliche Tönung.“ Man fühlt sich sogleich an die modernen Beschreibungen der „Greys“ (Anm. d. Red.: Kleine, meist grauhäutig und großäugige Außerirdische) erinnert, von denen man ebenfalls weiß, dass hinter ihnen andere, meist nicht sichtbare Direktoren stehen. Der einzige Unterschied zur vedischen Beschreibung ist, dass die heutigen Greys keine Haare haben.


Man sollte jedoch nicht den Fehler begehen, das UFO -Phänomen nur auf die Entführungen, Sichtungen und die (un)heimlichen Allianzen zu beschränken. Zu diesem Phänomen gehört noch viel mehr, vor allem das Wirken der göttlichen Wesen, die im Hinblick auf den bevorstehenden Quantensprung des irdischen Bewusstseins bei vielen Menschen unaufdringlich eine praktische Horizonterweiterung fördern.

Bei dem obigen Artikel handelt es sich um einen Auszug aus dem Buch von Armin Risi, „Gott und die Götter – Das Mysterienwissen der vedischen Hochkultur“ (1995, 6., vollständig überarbeitete Auflage 2007); siehe: www.armin-risi.ch/html/books.htm
Anmerkung: Die historischen Vimana-Abbildungen sind nicht Teil des ursprünglichen Manuskripts.


Über den Autor
Armin Risi (geb. 1962), Philosoph und Sachbuchautor, studierte als indischer Mönch für 18 Jahre Sanskrit-Schriften sowie westliche und östliche Philosophien; arbeitete an der Übersetzung von über zwanzig Werken der Sanskrit-Literatur mit (aus dem Englischen ins Deutsche); Autor zweier Gedichtbände und einer Abhandlung über den deutschen Dichter Friedrich Hölderlin und der Sachbuch-Trilogie "Der multidimensionale Kosmos" (Gott und die Götter/ Unsichtbare Welten/ Machtwechsel auf der Erde) sowie des englischsprachigen Buches TranscEnding the Global Power Game ; Co-Autor beim Buch Das kosmische Erbe – Einweihung in die Geheimnisse unserer Her- und Zukunft . Neuste Publikation: Licht wirft keinen Schatten (September 2004).
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