Archiv: Wels | Copyright: GNU FDLJasper/ USA – Taucher, die eigentlich einen Damm im Walker County Lake inspizieren wollten, kehrten kurz nach dem Abtauchen völlig verängstigt zurück und waren auch nicht wieder ins Wasser zu bringen. Der Grund: Am Grund des Sees wollen sie einen gewaltigen Riesenwels von der Größe eines VW-Käfers gesehen haben und befürchteten, von dem Fisch verschluckt werden zu werden.
Wie die "Birmingham News" berichtet, sind derartige Berichte nicht neu und weder auf den US-Bundesstaat Alabama, noch auf die USA begrenzt. Weltweit kommt es immer wieder zu Berichten von riesenhaften Welsen, deren Größe angeblich selbst Menschen gefährlich werden kann.
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An der Existenz von Riesenwelsen hat selbst die Wissenschaft keinen Zweifel, fraglich ist jedoch, ob die Tiere tatsächlich derart bedrohliche Ausmaße annehmen können. Dass die Tiere versuchen alles zu verschlingen, was in ihren Schlund passt, ist ebenfalls anhand zahlreicher Fälle bekannt, wenn etwa selbst größere Wasservögel und kleinere Hunde bei lebendigem Leib verschlungen wurden. Bislang liegt jedoch noch kein bestätigter Bericht vor, in dem ein Mensch von einem Wels verschluckt worden wäre.
Der erst 1930 entdeckte chinesische Mekong-Riesenwels bringt es allerdings immer hin auf bis zu 320 Kilogramm Gewicht und eine Länge von bis zu 2,5 Metern. Entsprechende Exemplare sind jedoch weder in den USA noch in Europa bekannt. Laut den "Birmignham News" wog der größte in Alabama gefangene "Catfish" rund 55, das größte in den USA gefangene Exemplar 60 Kilo.
Killerwels Kuno wird präsentiert | Quelle: DPAAuch in Deutschland kommt es immer wieder zu Berichten über gefräßige Riesenwelse – auch wenn sich diese bislang ebenfalls noch nie an Menschen vergangen haben sollen. Vielen in Erinnerung, ist sicherlich immer noch die Geschichte um "Kuno den Killerwels", der im Sommer 2001 und für Aufsehen sorgte, als er einen Dackelwelpen im Volksgarten-Weiher von Mönchengladbach verschlungen haben soll. Die Geschichte der schockierten Hundebesitzerin wurde zunächst von vielen belächelt, bis dann Ende Juli tatsächlich ein 1,5 Meter langer und rund 50 Kilo schweres Exemplar tot an der Wasseroberfläche treibend vorgefunden und der Öffentlichkeit präsentiert wurde.
Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / al.com/birminghamnews / cryptomundo.com



