Freitag, 6. Juni 2008

Zeigt Wackel-Video Norwegens Seeschlange Selma?

Schon das Wappen der den See Seljordsvatn (Hinergrund) beherbergenden norwegischen Kommune Seljord von 1989 zeigt die Seeschlange | Coypright: gwa/pd

Seljord/ Norwegen – Auch Norwegen kennt Sagen du Legenden rund um Meeresungeheuer, Seeschlangen und Wasserdrachen. Im See Seljordsvatn soll eine große Seeschlange hausen, die von den Anwohnern auf den Namen Selma getauft wurde. Ein neues Video soll dieses Wesen nun zeigen – doch die Bilder sind derart verwackelt, dass es schwer fällt, überhaupt zu erkennen, was man angeblich sehen soll.

Die Aufnahmen stammen von Andrew Sanderson und Adam Davies, dem Autor des kryptozoologischen Buches "Extreme Expedition: Travel Adventures Stalking the World’s Mystery Animals", der das Video nun auf dem Online-Videoportal Youtube veröffentlicht hat.

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Zu seinem Video schreibt er hier: "Zwischen Sekunde 7 und 9, sieht man eine sich deutlich abzeichnende weiße Linie, etwa 1/3 unterhalb der Uferlinie. Auf den Buckeln sind Spitzen zu erkennen, die aus dem Wasser hervorschauen."

Wer das Video jedoch betrachtet, wird wahrscheinlich auf den ersten Blick außer stark verwackelten Bildern der Wasseroberfläche kaum etwas erkennen.


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Erst durch eine Standbild-Analyse mag man ansatzweise erkennen, was die Zeugen auf ihrem Video zu erkennen glauben.

Klicken Sie auf das Bild, um zu einer größeren Darstellung zu gelangen

Standbild-Analyse mit Ausschnittsvergrößerungen | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de / youtube.com / Sanderson/Davies

Tatsächlich scheint sich an der genanten Stelle ein längliches Etwas durch das Wasser zu bewegen. Um was es sich dabei jedoch handelt, wird zumindest aus den Youtube-Aufnahmen nicht ersichtlich. Mit etwas Fantasie könnte man der Vorstellung des Kameramannes folgen und eine Vorwärtsbewegung eines schlangeartigen Wesens, dessen Buckel immer wieder aus dem Wasser ragen, erkennen – Beweise sehen jedoch sicherlich anders aus.

Neben den Bildern zwischen den Sekunden 7 und 9 ist uns bei unserer Bildanalyse auch in einem der letzten Bilder ein schlangenförmiges Detail aufgefallen, dass sowohl in Färbung als auch anhand seiner Position mit den Details der vorigen Bilder übereinstimmen und sich direkt unter der Wasseroberfläche befinden könnte.

Ob die Filmer das Wesen auch mit eigenen Augen sehen und beobachten konnten, geht aus den uns bisher vorliegenden Informationen nicht hervor.

Laut Augenzeugenberichten, soll Selma schon seit dem 19. Jahrhundert immer wieder beobachtet und als gigantisches schlangen- bzw. aalförmiges Wesen beschrieben worden sein.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / cryptomundo.com / youtube.com

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