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Donnerstag, 3. Juli 2008

Universität untersucht mögliche UFO-Fragmente von Aurora


Heute erinnert eine offizielle Gedenktafel am Friedhof von Aurora an den Absturz und den getöteten, fremden Poloten | Copyright: Public Domain

Aurora/ USA – Glaubt man alten Berichten und Aufzeichnungen, so soll im April des Jahres 1897 in dem keinen texanischen Städtchen Aurora ein unbekanntes Flugobjekt mitsamt einem Insassen in eine Windmühle gestürzt sein. Im Auftrag eines amerikanischen TV-Senders wurden nun vermeintliche Fragmente dieses Objekts an der "University of North Texas" untersucht.

Es war die Zeit, in der immer wieder "ungewöhnlich geformte Luftschiffe" – eine Vorgängerbezeichnung des heutigen UFO-Begriffs – an den Himmeln über den USA und Europa gesichtet und beschrieben wurden. Auch das Objekt, welches in die Windrad von Aurora gestürzt sein soll, habe sich sehr langsam über den Himmel bewegt und sei beim Aufprall in einer gewaltigen Explosion in zahlreiche Teile zerborsten.

Der ursprüngliche Zeitungsartikel der "Dallas Morning News". Zu beachten ist auch der nu noch fragmentarisch erhaltene skeptische Kommentar | Copyright: Public Domain
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Beim Aufräumen der Trümmer, sollen – so die Legende – die Helfer auch auf eine kleine, durch den Unfall entstellte humanoide Leiche gestoßen sein, die fortan als "Pilot vom Mars" bezeichnet worden war, da die Anwohner glaubten, dass sie nicht von der Erde stammen könne. Einige der Bruchstücke des unbekannten Objekts seien zudem mit hieroglyphenartigen Schriftzeichen besetzt gewesen. Der angebliche Pilot vom Mars, soll dann – möglicherweise gemeinsam mit Wrackteilen des Objekts - auf dem Friedhof von Aurora beigesetzt worden sein.

Mitte der 1970er Jahre forderte die UFO-Forschungsorganisation "International UFO Bureau" um eine Exhumierung der Leiche des vermeintlichen Aliens. Diese wurde jedoch drängen der Friedhofsverwaltung abgelehnt.

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Einige Zeit später, konnte sogar noch eine Zeitzeugin des Ereignisses ausfindig gemacht werden. Die damals 91-jährige Bewohnerin von Aurora erinnerte sich, dass ihre Eltern die Absturzstelle selbst besucht, ihr jedoch verboten hatten, sie zu begleiten. Auch an die Beerdigung konnte sich die Zeugin erinnern.

1995 fanden Forscher des "Mutual UFO Network" (MUFON) vor Ort Metallfragmente die zu 95 Prozent aus Aluminium und 5 Prozent aus Eisen bestanden. Da diese Zusammensetzung in der Natur kaum vorkommt, schlussfolgerten die UFO-Forscher damals, dass es sich um Teile des 1897 abgestürzten Objektes handeln könnte.

Dennoch gab es bereits zuvor immer wieder Zweifel an der Authentizität der Geschichte selbst. Schon der ursprüngliche Zeitungsbericht wurde von damaligen Skeptikern als das Ergebnis von "Hypnose und zu viel schlechtem Whiskey" bezeichnet. Auch später behaupteten andere Kritiker, dass schon der ursprüngliche Zeitungsbericht in den "Dallas Morning News" frei erfunden gewesen sei – einer Behauptung, der zumindest die Erinnerungen der Zeitzeugin widersprechen.

Der einstige Grabstein des vermeintlichen Marsmenschen soll zudem eine Abbildung gezeigt haben, die selbst heute noch an die klassische UFO-Form erinnert. Mittlerweile wurde dieser Grabstein jedoch entwendet und gilt als verschollen.

Jetzt hat sich das Team der amerikanischen Doku-Serie "UFO Hunters" des "History Channel" erneut dem Fall angenommen und erklärt, man habe am vergangenen Wochenende in exakt jenem Quellbrunnen, in dem damals Teile des Objekts versenkt worden ein sollen, geschmolzene Metallfragmente sichergestellt. Diese werden derzeit an der "University of North Texas" eingehend analysiert. Was die Wissenschaftler dabei jedoch herausfinden, werde, so der Sender, erst in der entsprechenden Sendung offenbart, die Ende September ausgestrahlt werden soll.

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Quellen:grenzwissenschaft-aktuell.de / wfaa.com
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