Elefanten mit GPS-Peilsender und Mikrophon | Copyright: K. Leighty / Disney's Animal KingdomFlorida/ USA - Forscher im "Disney's Animal Kingdom"-Tierpark in Florida haben herausgefunden, dass Elefanten sich durch Infraschall-Grummeln selbst über weite Entfernungen miteinander verständigen und orten können.
Bislang war lediglich bekannt, dass die Dickhäuter eine sehr gute Fernsicht und einen ausgeprägten Geruchsinn haben, mit dem sie ihre entfernte Herde wieder finden können. Anhand eines GPS-Peilsenders und eines Mikrofons fanden die Forscher um die Verhaltensforscherin Katherine Leighty nun heraus, dass die grummelnden Laute auch noch in bis zu 2 Kilometern Entfernung von Artgenossen wahrgenommen werden können. Dies könnte auch erklären, wie selbst weit zurückgebliebene Tiere immer wieder zu ihren Familienherden zurückfinden, auch wenn sie durch dichte Hindernisse wie Wälder oder Hügel diese nicht mehr sehen oder durch ungünstige Windrichtungen auch nicht mehr riechen können.
Bei dem Grummeln, so Leighty gegenüber dem "Discovery Channel", handelt es sich um Töne im Infraschallbereich zwischen 13 und 35 Hz und ist somit für Menschen nicht hörbar. Auf einen ausgegebenen "Ruf" gibt es meist auch eine Antwort anderer Artgenossen. Am besten funktioniere diese Kommunikation jedoch unter sich nahestehenden Tieren. Die Ergebnisse der Feldstudie sollen in Kürze im Fachmagazin "Animal Behaviour" veröffentlicht werden.
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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / dsc.discovery.com
