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Freitag, 21. November 2008

Gary McKinnon: Neue Hoffnung für UFO-Hacker

Der britische Premierminister Gordon Brown | Copyright: Public Domain

London/ England - Nachdem alle juristischen Bemühungen, den geständigen Hacker Gary McKinnon (42) für sein Eindringen in Computer von NASA, US-Militär und -Regierung nicht an die USA auszuliefern, bis hin zum Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gescheitert waren (...wir berichteten), gibt es nun neue Hoffnungen, dass der Brite, der in den Computern nach geheimen Informationen über UFOs und Aliens suchte, seine Haft in seinem Heimatland und nicht in den USA absitzen kann.

Während einer Anhörung im britischen Unterhaus nahm zum ersten Mal in der Geschichte des Falls ein britischer Premierminister Stellung. Auf die Forderung des Tory-Abgeordneten David Burrows aus Enfield Southgate, McKinnon aufgrund seiner Erkrankung am Asperger-Syndrom (einer Form von Autismus) nicht routinemäßig an die USA auszuliefern, ging Gordon Brown jedoch nur kurz ein.

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Ohne den Fall McKinnon direkt zu zitieren antwortete Brown: "Das Vereinigte Königreich hat wichtige Verantwortungen auf diesem Gebiet und wir nehmen unsere Verantwortungen auch ernst." Großbritannien zähle zu den Unterzeichnern von Konventionen des Europäischen Rates über den Transfer angeklagter Personen. Diese würden es ermöglichen, dass ein einheimischer Bürger zwar in den USA verurteilt wird, sein Haftstrafe jedoch im britischen Königreich absitzt.

Jetzt hoffen Verteidigung und Freunde McKinnons, dass diese Prozedur auch auf Gary angewendet wird - eine Forderung, die schon seit langem von den Anwälten angestrebt wurde.

McKinnon , so die Anschuldigung der USA, sei 2001 in 97 Computer des Pentagon und der NASA eingedrungen, habe hier Vorgänge beschädigt, die nach "9/11" kritische Operationen ausführen sollten. Den Sachschaden beziffern die USA auf rund 700.000 Euro. McKinnon hingegen behauptet, die Systeme seien gar nicht erst sonderlich gesichert gewesen. Teilweise seien die angeblich so sensiblen Rechner lediglich mit abgelaufenen Passwörtern geschützt oder gänzlich ohne Passwortschutz abgesichert gewesen. Es habe sich also nicht einmal um wirkliches Computer-Hacking gehandelt. Nie habe er terroristische Absichten verfolgt und stehe derartigen Ansichten auch nicht nahe. In dem von ihm gehackten Systemen, will er Informationen und Beweise für außerirdische Technologie, eine Liste "mit Namen außerirdischer Offiziere, Schiffe und Güterverkehr", sowie ein Bild eines "UFOs mit perfekter, glatter Oberfläche" gefunden haben. Auf Rechnern der NASA gebe es zudem Beweise, dass aus deren Aufnahmen UFOs absichtlich herausretuschiert wurden und werden, wie er in einem Interview mit der BBC bestätigt. Allerdings gehen McKinnons Aussagen kaum über bereits bekannte Inhalte anderer Verschwörungstheorien hinaus.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / guardian.co.uk / news.cnet.com

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