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Montag, 24. November 2008

Polizei-Helikopter begegnet UFO über Birmingham

Grafische Rekonstruktion der UFO-Sichtung | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Birmingham/ England - Aus einem erst jetzt veröffentlichten offiziellen Bericht der englischen zivilen Luftaufsichtsbehörde geht eine dramatische UFO-Begegnung eines Polizeihelikopters mit einem unidentifizierten Flugobjekt im vergangenen Mai hervor. Dabei soll es sogar fast zu einem Zusammenstoß mit dem UFO gekommen sein.

Das UK Airprox Board (UKAB) dokumentiert und untersucht jene Fälle, in denen Piloten oder Fluglotsen am Boden den Abstand zweier Flugobjekte, bzw. deren Geschwindigkeit und Position zueinander als gefährlich einschätzen (sog. Airprox-Situationen).

Aus dem UKAB-Bericht Nr. 055/08, der grenzwissenschaft-aktuell.de nun vorliegt, geht hervor dass die Besatzung eines Eurocopter EC 135 der West Midlands Police (WMP) das unidentifizierte Flugobjekt ( UFO ) bereits am 2. Mai um 21:50 Uhr zum ersten Mal gesehen hatte. Zu dieser Zeit war der Helikopter bei wolkenlosem Himmel über dem Sandwell Valley Country Park, östlich von Birmingham auf einem routinemäßigen Aufklärungsflug unterwegs.
Plötzlich erschienen kaum 100 Meter von der Maschine entfernt blaue und grüne, nicht blinkende Lichter, die aufgrund des Kollisionskurses den Piloten zwangen, abrupt auszuweichen, um einen vermeintlichen Zusammenstoß auf etwa 500 Metern Flughöhe zu verhindern. Das Objekt umkreiste sodann den Helikopter auf gleicher Höhe, bevor es in nördlicher Richtung davonflog.

Kopfzeile mit Karte des UKAB-Berichts 055/08 | Copyright: airproxboard.org.uk

Der Bericht des Piloten beschreibt das Objekt von dem die Lichter auszugehen schienen als "klein und wahrscheinlich nicht metallisch" und seine Absichten als möglicherweise "feindlich" (sinister). Auch geht aus dem Airprox-Bericht hervor, dass trotz einer Anfrage der Helikopterbesatzung, das UFO nicht auf den Radarschirmen des Flughafens von Birmingham geortet werden konnte.

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Die dreiköpfige Helikopterbesatzung glaubte zunächst an eine Begegnung mit einem ferngesteuerten Flugzeugmodell, konnte ein solches Fluggerät oder entsprechende Aktivitäten am Boden jedoch trotz Einsatz der Wärmebildkameras nicht ausfindig machen.

Auf Anfrage der des UKAB widersprach die Vereinigung der britischen Modellflieger (BMFA) einer derartige Interpretation umgehend. Das Flugobjekt sei zu hoch geflogen, als dass es sich um ein ferngelenktes Modell gehandelt haben könnte. Auch weitere Erklärungen in Form von Gleitfliegern, Drachen, Ballons, Laserlichtern oder anderen zivilen oder militärischen Flugzeugen, konnte nach eingehenden Rückfragen bei den verantwortlichen Stellen durch das UKAB ausgeschlossen werden.

Aus dem Airprox-Bericht geht des weiteren hervor, dass es sich bei dem Piloten um einen sehr flugerfahrenen Beamten gehandelt habe, der besonders erfahren bei Nacheinsätzen sei. Auch die beiden begleitenden Beamten werde als erfahrene Beobachter und gut ausgebildete Polizisten beschrieben.

In den Akten des UKAB wurde der Fall als ungeklärter "beinahe Konflikt mit einem unidentifizierten Flugzeug mit nicht-standardmäßiger Beleuchtung" abgelegt.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / airproxboard.org.uk

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