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Dienstag, 23. Dezember 2008

Polizei stoppt Verkauf von falschen UFOs

Unterschiedliche "Himmelslaternen" (Illu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Tübingen/ Deutschland - Immer wieder sorgen so genannte "Himmels- oder Thai-Laternen" nicht nur für Verwechselungen mit UFOs, sondern auch für Großeinsätze von Polizei und Feuerwehr, wenn die brennenden Ballons in Felder und Wälder stürzen oder sogar Häuser in Brand setzten. Im Tübingen würde der Verkauf der Ballon-UFOs nun polizeilich untersagt.

Schon im Januar hatte Bezirksregierung Düsseldorf den Start der papierenen Heißluftballone mit bis zu 50.000 Euro Geldbuße belegt (...wir berichteten) - das Landratsamt Cham in der bayrischen Oberpfalz zog dann im Mai nach (...wir berichteten) und weitere ähnliche Entscheidungen in ganz Deutschland folgten.

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Wie das "Schwäbische Tagblatt" nun berichtet, hatte ein Tübinger Supermarkt in einem Prospekt die Himmelslaternen samt Startanleitung beworben - ohne auf die Brandrisiken und die Bestimmungen der Luftverkehrsordnung hinzuweisen, wonach man für den Start grundsätzlich eine Erlaubnis des Regierungspräsidiums benötigt, die in aller Regel jedoch nicht erteilt werde. Der Verkauf der Party-Flieger wurde umgehend eingestellt.

Beliebt sind die Himmelslichter besonders bei Feierlichkeiten aber auch bei UFO-Skeptikern und –Fälschern weltweit, wenn durch Starts solcher Laternen angebliche UFO-Sichtungen verursacht werden sollen. Gerade in Sommermonaten, wenn dann auch Kornkreisfälscher fahrlässig „Sky Laternen“ rund um die trockenen Felder steigen lassen, um ihren Werken auch noch falsche UFO-Sichtungen hinzuzufügen, besteht besondere Brandgefahr für Scheunen, Höfe, Felder und Wälder (...wir berichteten).

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / tagblatt.de

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