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Samstag, 21. März 2009

Kanadischer Professor hält Vorlesungen über UFOs

Archiv: Professor Don Donderi | Copyright: mcgilldaily.com

Montreal/ Kanada - "Jede Wissenschaft, unabhängig davon welches wissenschaftliche Gebiet Sie nehmen, beginnt mit der Beobachtung eines Phänomens", so Professor Don Donderi von der psychologischen Fakultät der kanadischen McGill University und hält derzeit eine vierteilige Vorlesungsreihe über unidentifizierte, Flugobjekte (UFOs). Unter dem Titel "Beweise, wissenschaftliche Reaktionen und populäre Kultur" diskutierten Studenten und Gasthörer über die wachsende Anzahl von Leuten, die behaupten ein UFO gesehen zu haben und über die wissenschaftlichen Beweise, die die Existenz von UFOs belegen.

Wie "mcgilldaily.com" berichtet, erklärte Donderi, eines der größten Probleme der UFO-Forschung sei, dass man auf Grenzen unseres aktuellen Verständnisses des Universums stößt, wenn man zuverlässige Zeugenaussagen heranzieht und versucht daraus Beweise abzuleiten.

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In der anschließenden Diskussionsrunde der zweiten Vorlesung bemerkte der emeritierte McGill-Professor Dr. Albert Bregman, dass UFOs unseren Vorstellungen der Newtonschen Physik widersprächen: "Wenn UFOs solide Objekte sind, verstoßen sie gegen grundlegende physikalische Gesetze wie z.B. die Dynamik". Diese Einschätzung widersprach Donderi und erläuterte, dass das aktuelle wissenschaftliche Verständnis nicht unbedingt ausreicht um das UFO-Phänomen zu erklären: "Jeder spricht davon, dass die Lichtgeschwindigkeit ein limitierender Faktor für interstellare Reisen ist. Aber wie lange dauert eine Reise zur Erde für sie [die außerirdischen Besucher]? Es geht ja nicht darum, wie lange wir leben, sondern wie lange 'sie' leben".

Auch der anwesende Politikwissenschaftler Tom Bibbs zeigte sich von der Tatsache überrascht, wie viele wissenschaftliche Grundüberlegungen für die Erforschung von UFO-Sichtungen notwendig seien: "Ich hab noch nie über die Physik nachgedacht, die bei einer möglichen Landung auf der Erde eine Rolle spielt. Dies lässt mich über die Fremdheit der biologischen Beschaffenheit von Außerirdischen und über unseren vergleichsweise urigen wissenschaftlichen Fortschritt sinnieren."

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Quellen: mcgilldaily.com / grenzwissenschaft-aktuell.de / exonews.de
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