Mittwoch, 4. März 2009

Weiterer Saturnmond im G-Ring entdeckt

Auf der Bildsequenz der Cassini-Aufnahmen mit einer Belichtungszeit von knapp 10 Minuten) wird der sich im hellen Segmentbogen des G-Rings bewegende Saturnmond als kleiner heller Punkt (s. Rahmen) sichtbar. | Copyright: NASA/JPL/Space Science Institute

Pasadena/ USA - Auf Aufnahmen der Saturnsonde Cassini haben NASA-Wissenschaftler einen weiteren kleinen Saturnmond entdeckt. Die Astronomen glauben nun, dass dieser Mond den Segmentbogen des dünnen so genannten G-Rings im markanten Ringsystem um den Planeten speisen könnte.

Der neu entdeckte Mond hat einen Durchmesser von knapp 500 Metern und ist in einen Teilbogen des hauchdünnen so genannten G-Rings eingebettet, über dessen Herkunft und Entstehung lange Zeit gerätselt wurde. Gemeinsam mit weiteren Daten der Cassini-Mission wähnen die Astronomen nun den neuen Mond als Quelle des Eis-, Staub- und Trümmermaterials, aus dem der G-Ring besteht.

Da der neu entdeckte Mond jedoch selbst für die Kameraaugen der Cassini-Sonde zu klein ist, um seine Größe genau zu vermessen, wurde diese anhand von Helligkeitsvergleichen mit dem bekannten Saturnmond Pallene geschätzt. Gestört wird die Bahn des neuen Mondes allerdings durch den größeren Saturnmond Mimas, der auch dafür verantwortlich ist, dass sich das Bogensegment nicht zu einem vollständigen Ring schließt.

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Die Forscher vermuten, dass sich im G-Ring noch weitere Kleinmonde von bis zu 100 Metern Durchmesser versteckt halten. Schon in kommenden Jahr soll die Cassini-Sonde den G-Ring genauer unter die Lupe nehmen. Gemeinsam mit den bereits bekannten Monden bringt es der Ringplanet Saturn somit auf bislang insgesamt 62 Trabanten.

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