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Dienstag, 30. Juni 2009

NASA hat verlorene Filmaufnahmen der Mondlandung gefunden

Standbild: So undeutlich kennen wir die Filmaufnahmen der Mondlandung bislang... | Copyright: Public Domain

Washington/ USA - Zum 40. Jubiläum der Apollo-Mondlandung wird die NASA Filmaufnahmen des Ereignisses präsentieren, die bislang als verloren galten. Im Gegensatz zu den bislang bekannten unscharfen TV-Aufnahmen, sollen die neu entdeckten alten Originalaufnahmen das historische Ereignis in bester Qualität zeigen. Hinzu gibt es Gerüchte, dass die NASA an diesem Tag auch erstmals Satellitenaufnahmen der auf dem Mond zurückgelassenen Instrumente und Landeeinheiten präsentieren will.

Wie der britische "Daily Express" berichtet, seien die lang als verschollen gegoltenen und intensiv gesuchten Bänder mittlerweile tatsächlich gefunden worden. Diese sollen nun zu den Feierlichkeiten des 40. Jubiläums der ersten Mondlandung gezeigt werden.

Wahrscheinlichstes Datum für diesen Termin ist der 20. Juli 2009, wenn im "James Webb Auditorium" am NASA-Hauptquartier um 9:30 Uhr Ortszeit eine Pressekonferenz zu den Feierlichkeiten stattfinden wird.

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Der Grund für die schlechte Qualität jener TV-Bilder vom 20. Juli 1969, wie sie sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit gebrannt haben, lag in einer langen Bearbeitungskette der Aufnahmen vom Mond bis zu den heimischen Fernsehbildschirmen: Die ursprünglich von Neil Armstrong mit einer Spezialkamera aufgenommenen Bilder von der Mondoberfläche wurden zunächst zum "Parkes Observatory" in Australien gefunkt, wo sie - gemeinsam mit weiteren wichtigen Daten - auf qualitativ hochwertigen Magnetbändern aufgezeichnet wurden. Von hier aus wurde das Rohmaterial auf die Auflösung des damaligen US-amerikanischen TV-Standards heruntergerechnet, dabei extrem stark komprimiert, um dann via Intelsat-Satelliten in die USA zu übertragen. Hier fand schlussendlich dann auch der größte Qualitätsschwund statt, als die Bilder für die eigentliche TV-Übertragung mit einer gewöhnlichen TV-Kamera von einem gewöhnlichen Bildschirm abgefilmt und "live" gesendet wurden.

Dass gerade die Originalbänder des "Parkes Observatory" schon kurz nach ihrer Aufzeichnung verloren gingen, war nicht nur ein dramatischer Verlust für Forschung und Wissenschaft, sondern lieferte auch die Grundlage für schon bald aufkommende Verschwörungstheorien, wonach die bemannte Mondlandung der US-Amerikaner nie stattgefunden habe und die angeblich Filme und Fotos vom Mond in irdischen Filmstudios inszeniert worden sein sollen.

Diesen Gerüchten und Theorien will die NASA mit der Veröffentlichung der wieder gefundenen Aufnahmen nun einen wichtigen Teil der Grundlagen entziehen.

Zudem vermuten Beobachter, dass auf der Pressekonferenz am 20. Juli auch die ersten Satellitenaufnahmen der auf dem Mond zurückgelassenen Instrumente und Landeeinheiten präsentiert werden, die von der Kamera an Bord der aktuellen unbemannten Mondmission "Lunar Reconnaissance Oribiter" (LRO) wahrscheinlich schon in den kommenden Tagen und Wochen erstellt werden sollen (...wir berichteten).

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / nasa.gov / express.co.uk
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