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Mittwoch, 7. Oktober 2009

Rückblick: Exopolitik-Jahreskongress in Berlin

Blick in den Kongresssaal während eines Vortrags | Copyright: grenwissenschaft-aktuell.de

Berlin/ Deutschland - Am vergangenen Wochenende lud Exopolitik Deutschland zum zweiten deutschen Exopolitik-Kongress in Berlin ein. Trotz einer relativ kurzfristigen Ankündigung der Veranstaltung fanden noch mehr als 80 Besucher den Weg zum Kongress und hatten dort die Möglichkeit, sich direkt über interdisziplinäre Forschungsergebnisse aus dem weitgefächerten thematischen Umfeld der Exopolitik-Interessen anhand von Fachvorträgen und im direkten Austausch mit den Experten und Referenten zu informieren.

Als "Exopolitik" bezeichnet sich eine mittlerweile weltweit organisierte Interessengruppierung von Menschen, die sich nicht länger mit der Frage beschäftigen, ob Außerirdische uns besuchen, sondern wie die Menschheit sich dieser Tatsache stellt. Was dies für derzeitige gesellschaftliche, politische, wissenschaftliche und religiöse Systeme als Konsequenz bedeutet bzw. bedeuten kann, versucht Exopolitik weltweit ins Gespräch zu bringen.

Dabei berufen sich die Exopolitik-Aktivisten jedoch nicht allein auf Hörensagen und mehr oder weniger verschwommene Fotos vermeintlich fliegender Untertassen und kleiner grüner Männchen, sondern auf die Aussagen hochrangiger Regierungs- und Militärangehöriger zahlreicher Nationen, die sich bereits eindeutig zur Realität dieser Phänomene geäußert haben. Nicht zuletzt rief sogar der sechste Mensch auf dem Mond, "Apollo 14"-Astronaut Dr. Edgar Mitchell die Obama-Regierung öffentlich dazu auf, ihr bisherigen Schweigen in dieser Angelegenheit zu beenden und ihr Wissen über UFOs zu veröffentlichen.

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Auf diese Forderung ging denn auch der US-amerikanische UFO-Aktivist Stephen Bassett (paradigmresearchgroup.org) in seinem ausführlichen Vortrag ein und zeigte zugleich, in welchem Ausmaß die derzeitige US-Regierungsmannschaft aus Persönlichkeiten besteht, die sich bereits zuvor offen, interessiert und engagiert für eine derartige "Disclosure", also eine Offenlegung des UFO-Wissens, stark gemacht hatten. Laut Bassett steht diese Offenlegung kurz bevor und werde sich wahrscheinlich noch unter Barak Obama vollziehen: "Es kann jederzeit passieren, wir alle hier werden es noch miterleben, und zwar mit allen Konsequenzen, die damit verbunden sind."

In seinem einführenden Vortrag berichtete Robert Fleischer (exopolitik.org) denn auch von der Arbeit der deutschen Aktivisten und Regionalgruppen, zeigte bisherige Erfolge auch auf internationaler Ebene auf und gab Einblick in zukünftige Vorhaben. Kein leichtes Unterfangen, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die deutsche Bundesregierung immer noch erklärt, kein Interesse an der UFO-Thematik zu haben, obwohl selbst NATO-Partner wie Frankreich, England, Belgien und Kanada (um nur einige Beispiele zu nennen) durch die Veröffentlichung ihrer einst geheimen UFO-Akten ihr intensives Interesse an der Dokumentation und Erforschung von des UFO-Phänomens bekundet haben. "Ein Ding der Unmöglichkeit also, dass es der Bundesregierung dieses Thema also egal sein soll, zumal UFOs ja auch in der BRD gesichtet wurden und werden", so Fleischer gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de".

Das Exopolitik dennoch von Interesse für Politiker der verantwortlichen großen deutschen Parteien ist zeigte die Anwesenheit von Thomas Dopfer, dem stellvertretenden Landesvorsitzenden der "Jungen Union" in Bayern und Bezirksvorstand der CSU, der sich derzeit um die Gründung einer Exopolitk-Regionalgruppe Bayern bemüht. Dabei stehen beide Engagements sich keinesfalls gegenseitig im Weg, "da es sich bei Exopolitik nicht um eine politische Partei oder Verein, sondern vielmehr um eine gesamtgesellschaftliche Interessenvertretung handelt", so Fleischer. In den USA ist die in dieser Richtung engagierte "Paradigm Research Group" (PRG) um Stephen Bassett sogar schon als Lobby-Organisation in Sachen UFO am US-Kongress eingetragen.

Während Bassett sich der außerirdischen Herkunft der "Besucher" sicher ist, zeigte sich der Astrophysiker und UFO-Forschungspionier Illobrand von Ludwiger (www.mufon-ces.org) während seines Vortrags zur faktenbasierten UFO-Forschung in dieser Frage deutlich zurückhaltender und verwies auf weitere Optionen. So könnte es sich auch um Besucher aus unserer eigenen Zukunft oder weiteren Dimensionen handeln, selbst wissenschaftliche Theorien zeigen laut Ludwiger derartige Möglichkeiten auf. Bevor man die Dinge benennt, müsse man die Fakten kennen und Interpretationen solange offen diskutieren, bis man sie beweisen könne. Dabei gelang es v. Ludwiger, der UFOs schon seit fast 50 Jahren erforscht, eindrucksvoll zu belegen, wie ernsthaft sich selbst akademische Wissenschaftler bereits mit dem UFO-Phänomen befassen, welche Daten sie zusammengetragen haben und zu welchen vorläufigen Schlussfolgerungen man gelangt ist. Die Mähr von der rein von wissenschaftlichen Laien besetzten UFO-Forschung konnte v. Ludwiger damit ebenso widerlegen, wie die immer wieder von Skeptikern aufgestellte Behauptung, die Wissenschaft habe sich dem Thema UFO ja bereits angenommen, aber nichts finden können - das extreme Gegenteil ist der Fall.

Eine Verbindung zwischen dem heutigen UFO-Phänomen und den tausende Jahre alten indischen Veden, zeigte Marcus Schmielke (veden-akademie.de) in seinem Vortrag auf und erläuterte darin auch deren "multidimensionale Kosmologie", die sich nur dann erklärt, wenn man über das derzeitige vierdimensionale Weltbild hinausblickt. Dadurch zeigte sich, wie die unterschiedlichen Themen miteinander in Verbindung stehen. Tatsächlich gelang es Schmielke in seinem Vortrag Konzepte weiterer Dimensionen verständlich zu machen, die mit den unsrigen in Verbindung stehen können und die Konzepte anschaulich zu erläutern. Es zeigte sich, dass das Weltbild der Veden vor vielen tausend Jahren wesentlich komplexer war, als wir dies heute für möglich halten.

Auch wenn die größtenteils immer noch rätselhaften Kornkreise vordergründig nur ein exopolitisches Randgebiet darstellen, fand doch auch der Vortrag von Kornkreisforscher Andreas Müller (kornkreise-forschung.de) reges Interesse an diesem ebenfalls interdisziplinär erforschten Phänomen. In den anschließenden Diskussionen beim Podium und im Workshop zum Thema konnten dann mögliche Verbindungen zum Thema UFOs und Außerirdische frei diskutiert und erörtert werden. IN dieser Frage stimmt Müller mit v. Ludwiger überein, wenn er eine Deutung der nicht von Menschen erzeugten Phänomene im Umkehrschluss alleinig auf außerirdische Besucher für vorschnell hält.

Neben den Vorträgen selbst hatten die Besucher auch bei der abschließenden Podiumsdiskussion und bei den am nächsten Tag von allen Rednern geführten Workshops die Möglichkeit, Themen und Fragestellungen mit den Experten zu erörtern.

"Ein wunderbarer Kongress, dessen Organisatoren und Referenten es auf professionelle Weise gelungen ist, die angesprochenen Themen in wohltuend offener Atmosphäre und ungezwungen und auch abseits esoterischer Klischees zu vertiefen. Hier gab es wirkliche Information und keine vorfestigten Vermutungen", so eine Kongressbesucherin nach der Veranstaltung gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de". An den Erfolg der Veranstaltung wollen die Organisatoren schon im kommenden Jahr erneut anknüpfen.

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3./4. Oktober 2009: Deutscher Exopolitik Jahreskongress in Berlin

9. September 2009

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de


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