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Mittwoch, 31. März 2010

Niederlande: Übersinnliches hinter Gittern

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Amsterdam/ Niederlande - Laut Aussagen eines spiritistischen Mediums beschäftigen niederländische Staatsgefängnisse spiritistische Medien, um Gefangene in Kontakt mit verstorbenen Verwandten zu bringen.

Wie das Magazin "HP De Tijd" berichtet, will Paul van Bree durch die Botschaft, dass es verstorbenen Familienmitgliedern und Freunden gute gehe, den Gefangenen Frieden spenden. "Tatsächlich bringen die Erlebnisse selbst die schwersten Jungs zum weinen", zitiert die Zeitung das Medium.

Gegenüber der Zeitschrift erklärte van Bree, dass er nicht das einzige Medium im Dienst des niederländischen Justizministeriums sei. Das niederländische Ministerium selbst hat derweil den Aussagen des Mediums widersprochen. Derartige Praktiken passten nicht in die Programme der Behörden. Dem wiederum hat nun van Bree entgegnet und erklärt, er habe drei Jahre lang im Gefängnis von Scheveningen entsprechende Dienstleistungen erbracht und könne hierzu auch noch die Belege und Rechnungen vorlegen.

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Wie der britische "Daily Telegraph" berichtet, greifen auch die niederländische Arbeitsbehörde auf Rückführungstherapien und Tarotkartensitzungen zurück, um Arbeitslose besser zu vermitteln. Auch unkooperativen Beziehern von Sozialhilfe soll bereits die Kürzung von Leistungen angedroht worden sein, wenn diese sich nicht einer Reinkarnationstherapie unterziehen wollten. Alleine 2007 sollen rund 42.500 Niederländer staatliche Unterstützung für spiritistische "Persönlichkeitsprogramme" beansprucht haben.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / hpdetijd.nl / telegraph.co.uk
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