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Mittwoch, 24. März 2010

UKSA: Großbritannien benennt eigene Raumfahrtbehörde

Das Logo der neuformierten britischen Raumfahrtagentur UKSA | Copyright: Crown

London/ England - Mit dem ersten April 2010 nimmt die im vergangenen Jahr beschlossene britische Raumfahrtbehörde unter dem Namen "United Kingdom Space Agency" (UKSA) ihren Dienst auf und vertritt und koordiniert zukünftig international die britischen Weltrauminteressen.

Wie die BBC berichtet, wurde der Name und das kraftvolle Logo der Raumfahrtbehörde nun in London erstmals präsentiert (s. Abb.). Bisherige Kritiker der bislang kaum koordinierten britischen Entwicklungen und Missionsbeteiligungen erhoffen sich von der UKSA einen besseren Zusammenhalt der unterschiedlichen Facetten der britischen Weltraumforschung und eine stärkere Vertretung britischer Interessen in internationalen Verhandlungen (...wir berichteten). Die Beziehungen zur europäischen Weltraumagentur ESA sollen unter der Schaffung der neuen Institution in keinster Weise leiden, sondern von ihr sogar profitieren.

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Jedes Jahr gibt das Königreich 270 Millionen Pfund für die Erforschung des Weltraums aus und folgt dabei bislang einer langen Tradition meist unbemannter Weltraumforschung. Erst im kommenden Jahr soll zum ersten Mal ein britischer ESA-Astronaut ins All fliegen. Ein Großteil der Gelder fließt jedes Jahr an die europäische Raumfahrtbehörde ESA. Jährlich trägt die britische Raumfahrtindustrie allerdings mit rund 6,5 Milliarden Pfund zur Wirtschaft Großbritanniens bei und sichert laut Regierungsangaben rund 68.000 Arbeitsplätze.

Mit Beginn der Arbeit der britischen Weltraumbehörde, wie sie auch die bisherigen Aufgaben des "British Nationale Space Centres" (BNSC) übernehmen wird, soll auch das "International Space Innovation Centre" (ISIC) in Harwell die zukünftigen Bemühungen Großbritanniens repräsentieren.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / bbc.co.uk / bnsc.gov.uk
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