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Samstag, 3. April 2010

Weltraumteleskop Kepler: Exoplaneten-Jäger hat "blinden Fleck"

Das Gesichtsfeld des NASA-Weltraumteleskops "Kepler" | Copyright: NASA

Moffet Field/ USA - Mit dem Weltraumteleskop "Kepler" sucht die NASA seit 2009 nach neuen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems und hofft dabei auch auf einen oder gar mehrere erdähnliche Felsplaneten zu stoßen, auf welchen es Leben geben könnte. Jetzt scheint das Superteleskop einen blinden Fleck entwickelt zu haben und Techniker grübeln darüber, wie dieses Problem behoben werden kann.

Insgesamt verfügt "Kepler" über 42 paarweise angebrachte, lichtsensible CCD-Chips, die nach periodischen Schwankungen im Licht ferner Sterne fahnden, aufgrund derer sich, perspektivisch durch das Weltraumteleskop betrachtet, vor der Scheibe des jeweiligen Zentralgestirns vorbeiziehende Planeten offenbaren.

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Wie der "NewScientist.com" berichtet, weist eines der 21 CCD-Module nun jedoch erste Fehlfunktionen auf, wodurch die Sterne im Sichtfeld der beiden Chips für das Teleskop regelrecht unsichtbar werden. Da das Teleskop alle drei Monate sein Gesichtsfeld um 90 Grad rotiert, bedeutet dieser "blinde Fleck", dass vier Himmelsregionen nur zu 75 Prozent der Observationszeit beobachtet werden können.

Derzeit grübeln Techniker darüber, wie und ob dieses Problem vom Boden aus behoben werden kann, zeigen sich jedoch zuversichtlich, dass sich die Störung zumindest nicht auch noch auf andere Sensoren übertragen wird.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / newscientist.com / nasa.gov


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