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Donnerstag, 10. Juni 2010

Forschungsbericht über UFOs und Flugsicherheit

Kugelförmiges "Unidentified Aerial Phenomena" | Copyright/Quelle: narcap.org

Temecula/ USA - Vor zehn Jahren veröffentlichte Richard Haines, ehemaliger Chef des "Space Human Factors Office" der NASA, einen weitgehend ignorierten Bericht mit dem Titel "Flugsicherheit in Amerika: Ein bislang vernachlässigter Faktor". Aufbauend auf 56 Fallstudien sogenannter "Beinahe-Zusammenstöße" von Flugzeugen mit UFOs in den vergangenen fünfzig Jahren schließt Haines, dass Piloten zur Vermeidung von Kollisionen mit katastrophalen Folgen überreagieren könnten. Im vergangenen April hat Haines seine Studie nun auf 145 Seiten aktualisiert.

Haines selbst ist heute Leiter des "National Aviation Reporting Center on Anomalous Phenomena" (NARCAP, narcap.org). Er und sein Team aus freiwilligen Analysten - darunter Piloten, Fluglotsen, Luftfahrt-Administratoren -, wollten den belasteten Begriff UFO nicht mehr verwenden und einigten sich auf ein neues Akronym: UAP, was für "Unidentified Aerial Phenomena", also "Unidentifiziertes Fliegendes Phänomen" steht.

Im vergangenen April veröffentlichte NARCAP nun eine neue Studie, welche obligatorisch an Seth Shostak (SETI), Paul Davies, Stephen Hawking und alle sonstigen Medienwissenschaftler gerichtet ist, die fortwährend in der Öffentlichkeit erklären, dass es keine belastbaren Beweise für UFOs gäbe. Ein kritischer Bericht zeigt gemeinsam mit 16 internationalen technischen Berichten, wie umfangreich das Thema tatsächlich ist.

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"Während ein proaktiver Ansatz zu UAPs (UFOs) und Flugsicherheit Geld kosten und Unterstützung von verschiedenen politischen Organen benötigen würde, ist es fraglich, ob der andauernde Zustand der Untätigkeit gegenüber dem Problem der UAPs weiterhin verantwortet werden", so Haines und fragt weiter: "Wenn Staaten wie Chile, Frankreich, Peru und Uruguay offizielle Studien zum Sicherheitsproblem der UAPs (UFOs) unternehmen können, warum können dies die USA, England, Deutschland oder andere Länder nicht?"

Mit großer Vorsicht wirft das NARCAP-Projekt "Project Sphere" einen Blick auf die am häufigsten gemeldete UFO-Erscheinung. Diese wird entweder als meist kugelkörmige nächtliche Lichter (nocturnal lights) oder metallische Kugeln bei Tageslicht beschrieben, die sehr beweglich sind und aufgrund ihrer unglaublichen Signaturen auf den Radarschirmen, ihrer umwerfenden Spontanität und ihrer in einigen Fällen negativen Auswirkungen auf die Elektrik an Bord von Flugzeugen äußerst komplexer Natur sind.

In ihrem Bericht untersuchen die NARCAP-Forscher alle denkbaren Erklärungsmöglichkeiten, einschließlich natürlicher Phänomene wie Plasma- und Feuerkugeln und menschlicher Ursachen wie Flugzeuge und Ballone. In Anbetracht dessen, dass sich Piloten regelmäßig einem Training im Simulator für relativ seltene Ereignisse wie z.B. die Windscherung unterziehen müssen, meint Haines, dass es unlogisch sei, dass die Flugaufsichtsbehörde der USA ("Federal Aviation Administration", FAA) die bereits dokumentierten von UFOs bzw. UAPs ausgehenden Gefahren ignoriert.

Bücher zum Thema:

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"NARCAP ist der Auffassung, dass es genug Informationen über das 'übliche' Flugverhalten von UAPs gibt, um ein wirksames Spezialtraining für Piloten im Flugsimulator zu entwickeln", schreibt Haines.

"Wir hören ständig, es geben keine Beweise und es gebe keine Daten - es gebe dies nicht und es gebe jenes nicht. Nun, wir sind die Experten und wir werden auch in entsprechender Form über das schreiben, was mittlerweile bekannt ist. An dieser Stelle sind wir qualifizierter als unsere Kritiker", kommentiert abschließend auch der NARCAP-Executivdirektor Ted Roe.

- Die NARCAP-Studie "Aviation Safety - A Previously Neglected Factor" vom 15. August 2000 können Sie HIER als PFD herunterladen


- Den aktuelle NARCAP-Bericht "Spherical UAP and Aviation Safety:
A Critical Review" finden sie HIER

Quellen: exopolitik.org / grenzwissenschaft-aktuell.de / narcap.org
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
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