Die neue geologische Karte des Einschlagsbeckens Hellas Planitia belegt einen einst gewaltigen See | Copyright: psi.edu / usgs.govTucson/ USA - Wissenschaftler des "Planetary Science Institute" haben anhand von geologischen Vermessungsdaten von NASA-Sonden neue Hinweise auf gewaltige Seen auf dem Roten Planeten gefunden.
Die Forschungsergebnisse der Wissenschaftler um Dr. Leslie Bleamaster belegen Sedimentablagerungen in dem Einschlagsbecken Marsregion Hellas Planitia, die auf ehemals stehende Gewässer auf der südlichen Hemisphäre des Roten Planeten hinweisen.
Feinschichtige geologische Aufschlüsse am östlichen Rand der Marsregion interpretieren die Forscher als Sedimentablagerungen, wie sie von Erosion durch den Abtransport von Material aus dem Hochland in das einst das stehende Wasser fassende Becken entstanden.
Mit rund 2000 Kilometer Durchmesser und acht Kilometer Tiefe zählt das Hellas-Becken zu den größten bislang bekannten Impakt-Kratern des Mars. Die Ergebnisse der neuen Analyse stützten frühere Studien, welche die Existenz der mutmaßlichen Seen vor 3,5 bis 4,5 Milliarden Jahren vermuteten.
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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / psi.edu / usgs.gov