https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de


Freitag, 9. Juli 2010

Bio-Landwirtschaft erfolgreicher gegen Schädlinge als konventioneller Anbau

Archiv: Bestellter Acker | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Pullman/ USA - Im Vergleich zu konventionellem Anbau, etwa von Kartoffeln, führt eine biologische Landwirtschaft zu einer ausgewogeneren Artenvielfalt an Insekten und deren Feinden innerhalb der Anbauflächen und ist somit deutlich besser dazu geeignet, Schädlingsbefall zu verhindern als konventioneller Landbau.

In ihrer aktuell im Fachmagazin "Nature" veröffentlichten Studie untersuchten die Forscher um David Crowder von der "Washington State University" und Kollegen von der "University of Georgia" die Verteilung von Insekten und ihrer natürlichen Feinde am Beispiel von Kartoffeln. Im biologisch bewirtschafteten Feldern stellten sie eine deutlich höhere Ausgewogenheit der Insektenpopulationen fest, angesichts derer keine der vorhandenen Arten eine andere dominierte. Als Ergebnis dieses Gleichgewichts konnten die Forscher zudem ein besseres Pflanzenwachstum im den Biofeldern nachweisen.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

"Zumindest in unseren Experimenten zeigte sich, dass je ausgewogener die Arten vorhanden sind, desto besser können sie ihre naturgegebenen Aufgaben auch in einer ausgewogenen Weise erfüllen", fasst Crowder das Ergebnis der Studie zusammen.

Gerade in den USA stützt die Studie Ansätze selbst der großen Fast Food-Konzerne wie "McDonald's" und "Wendy's" schon mittelfristig auf biologisch angebaute Kartoffeln, zur Herstellung beispielsweise von Pommes Frites, umzusteigen.

Bücher zum Thema:

- - -

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / wsu.edu
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE