Montag, 1. März 2010

Fischregen in Australien

Fischregen, Holzschnitt von O. Magnus 1555 | Copyright: Public Domain

Lajamanu/ Australien - In der Nacht vom 25. auf den 26. Februar 2010 ging über dem Dorf Lajamanu in Northern Territory Australiens ein sogenannter Fischregen nieder, als während eines Gewitters hunderte von kleinen Fischen auf die Erde fielen. Obwohl derartige bizarre Erscheinungen schon seit Jahrhunderten bekannt und dokumentiert sind, tun sich selbst Experten oft schwer, die beschriebenen Details vollständig erklären zu können.

Wie die "The Northern Territory News" berichten, seien die Fische unmittelbar nach ihrem Niederregnen noch am Leben gewesen.

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Lajamanu befindet sich an der Grenze der Tanami-Wüste: Hunderte von Kilometern von den Seen Argyle und Elliott sowie von jeglichen Küsten entfernt. Trotzdem ist der aktuelle Fischregen nicht der erste Vorfall dieser Art über dem Dorf. Schon einmal im Jahr 2004 und 1974 regnete es hier Fische vom Himmel.

Bei den kleinen weißen Fischlein handelt es sich wahrscheinlich um barschartige Tigerfische, wie sie im nördlichen Australien häufig vorkommen.

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Fällen von Fisch- und Tierregen (...wir berichteten: 1, 2), erklärte das Wetteramt, dass die lokalen Bedingungen im aktuell Fall nahezu perfekt gewesen seien, um einen Tornado in der Region auszulösen.

Allerdings konnte das Wetteramt kein solches meteorologisches Phänomen zur fraglichen Zeit und in der Region nachweisen, welches die Fische aus einem der entfernten Gewässer aufgesogen, bis auf Höhen von etwa zwei Kilometern emporgeschleudert und nach Lajamanu transportiert haben hätte können.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / ntnews.co.au

Britisches Verteidigungsministerium will zukünftige UFO-Meldungen zerstören

Englands UFO-Akten sind geschlossen (Illu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

London/ England - Nach der zum 1. Dezember 2009 in Kraft getretenen Schließung des UFO-Meldebüros des britischen Verteidigungsministeriums (...wir berichteten), plant das "Ministry of Defence" (MoD), zukünftig eingehende UFO-Meldungen zu zerstören, um künftigen Anfragen unter Berufung auf das britische Informationsfreiheitsgesetz (Freedom of Information Act, FOIA) aus dem Weg zu gehen. Bekannt wurde die interne Entscheidung erst durch die jetzige Veröffentlichung eines geheimen MoD-Schreibens vom November 2009.

Laut dem die Veröffentlichung der UFO-Akten des MoD über das Internetportal der britischen "National Archives" betreuenden Historiker, Dr. David Clarke von der "Sheffield University" beutet diese Entscheidung, dass in Zukunft auch Sichtungen durch glaubwürdige Zeugen nach 30 Tagen unwiederbringlich zerstört werden.

Auf FOIA-Anfragen zu UFO-Sichtungen aus dem Zeitraum nach der Schließung des UFO-Büros (also ab dem 30. November 2009) sollen laut dem einst internen fünfseitigen Schreiben nur noch "mit Standard-Schreiben" reagiert werden.

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Eventuelle Empörung von Seiten der UFO-Forscher, Presse und einzelner Parlamentarier über diese Entscheidung, so die Vermutung des MoD, seien erwartungsgemäß nur von kurzer Dauer und könnten eher "frivoler als ernst zu nehmender Natur sein."

Um bereits existierenden Vermutungen zu entgegnen, das MoD verberge Informationen über UFOs, habe man es "absichtlich vermieden, andere Regierungen in dieser Angelegenheit zu kontaktieren, da dies von UFO-Forschern doch nur als Beweis für eine internationale Zusammenarbeit und Verschwörung gedeutet werden würde".

Aus diesem Grund habe man sich lediglich der Internetseite des US-Verteidigungsministeriums (US Department of Defence) bedient, und hier den folgenden Wortlaut einer offiziellen Presseerklärung gefunden: "Die UFO-Thematik ist für uns nicht länger von Interesse für die US-Regierung. Diese Politik war auch der Grund für die Beendigung weitere UFO-Untersuchungen nach "Project Blue Book" im Jahre 1969 und die direkte Überstellung der Akten an das Nationalarchiv der USA (US National Archives, NARA)"

Aus dem Schreiben geht ebenso der Grund für die Einstellungen der UFO-Untersuchungen durch das MoD hervor. Hierzu heißt es, dass die Untersuchungen "Ressourcen von Kernaufgaben der Verteidigung ablenke". Weiterhin habe das Ministry of Defence zukünftig "kein Interesse an der Entgegennahme von Berichten über UFO-Sichtungen und werde auf Eingänge nach November 2009 nicht mehr – oder nur noch mit Standardschreiben reagieren.

Schließlich erging zeitgleich mit Schließung des UFO-Büros eine Order an alle Verteidigungsinstitutionen (s. f. Abb.), aus der die zukünftige UFO-Politik des MoD skizziert wird. Aus dieser geht die Anordnung hervor, dass zukünftige Zivilisten, die UFOs melden "nicht weitergehend ermutigt werden sollen, einen Bericht zu verfassen oder gar eine Untersuchung der Vorkommnisse zu erwarten" und dass die Anfragen mit einem Standardschreiben beantwortet werden sollen.

Titelkopf der internen MoD-Order | Copyright/Quelle: drdavidclarke.blogspot.com

Mit diesem Schritt, entgehe man weiteren Verpflichtungen bezüglich Auskünften zum Thema im Rahmen des FOIA und zugleich der zukünftigen Verpflichtung, weitere Akten den "National Archives" zu überstellen, da es sich bei diesen Unterlagen nur noch um Kopien identischer Standardschreiben handeln wird.

Zugleich ermöglicht die Entscheidung jedoch, auch die baldige Veröffentlichung der aktuellsten UFO-Akten des britischen Air Command bis zum 20. November 2009.

Die Unterlagen schlussfolgern, dass "in der Fortführung des UFO-Büros und in der Abstellung von deren Personal kein Wert liege. Diese Ressourcen sollen nun wieder so schnell wie möglich für öffentliche und parlamentarische Aufgaben freigestellt werden."

Interessanterweise, so Clarke in seinem UFO-Blog "drdavidclarke.blogspot.com", bezieht sich die getroffene Entscheidung nicht auf die derzeitigen Arrangements zur Kontrolle und Verteidigung des britischen Luftraums. Auch weiterhin könne hier sowohl von ziviler als auch militärischer Seite umgehend auf eine Bedrohung reagiert werden.

Dennoch bestehe die zukünftige offizielle Sprachregelung des Verteidigungsministeriums in Sachen Anfragen zum UFO-Thema aus folgenden Punkten:

- "Das MoD hat keine Meinung zur Frage der Existenz von Außerirdischen"

- "In mehr als 50 Jahren [UFO-Forschung], hat keine, dem MoD berichtete UFO-Sichtung die Existenz einer militärischen Bedrohung des Vereinigten Königreichs nahegelegt."

- "Es ist die Aufgabe des MoD Ressourcen alleine für Aktivitäten der Verteidigung und Sicherheit des Vereinigten Königreichs zu nutzen."

- "Aus den bislang erhaltenen UFO-Berichten konnte bislang kein Nutzen gezogen werden, stattdessen wurden MoD-Ressourcen zur Bearbeitung der Berichte von anderen Aufgaben abgelenkt."

Laut Dr. Clarke stellt das nun veröffentlichte Dokument den bisherig endgültigen Schlussstrich unter den UFO-Aktivitäten des MoD dar. "In einer Zeit der ökonomischen Krise müssen Sparmaßnahmen getroffen werden und die Kürzung der öffentlichen Ausgaben bot [dem MoD] nun jene Gelegenheit, die sie brauchten, um ein ärgerliches Thema los zu werden."

Interessanterweise halte tatsächlich ein direkter Vergleich der Erklärungen für die Einstellung der UFO-Untersuchungen des MoD mit den Verlautbarungen der US Air Force zur Beendigung der "Blue Book"-Untersuchungen selbst einer eingehenden Überprüfung stand, so Clarke.

"Doch wenn das MoD in den vergangenen 50 Jahren etwas über UFOs gelernt haben sollte, dann ist es die Erkenntnis, dass die UFOs nicht einfach verschwinden werden. Ich vermute, dass das MoD spätestens angesichts des nächsten Beinahezusammenstoßes eines zivilen oder militärischen Flugzeugs [mit einem UFO = unidentifizierten Flugobjekts], seine jetzige kurzsichtige UFO-Politik überdenken muss. Nur die Zeit kann diese Frage beantworten", so Dr. Clarke.


Interessant ist zudem, dass die neue Sprachregelung beim MoD, zumindest laut dem Bericht von Dr. Clarke, zwar erklärt, dass MoD habe keine Position zur Existenz von Außerirdischen, dass von der MoD-Position zum Thema UFO (= unidentifizierte Flugobjekte) keine Rede ist.

Tatsächlich ist es kaum vorstellbar, dass sich das MoD angesichts potentieller zukünftiger UFO-Meldungen, möglicherweise sogar durch das eigene hochqualifizierte Personal blind und taub stellen wird - dann schon eher stumm...

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16. April 2009

Bücher zum Thema:

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / drdavidclarke.blogspot.com

Umfrage: Deutliche Mehrheit der US-Amerikaner glaubt an Wunder?

Wunder (Illu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Washington/ USA - Eine aktuelle Umfragestudie des "Pew Forum on Religion" belegt, dass eine deutliche Mehrheit der US-Amerikaner an Wunder glauben.

Wie das zum Meinungsforschungsinstitut "Pew Research Center" gehörende Forum auf seiner Seite "PewForum.org" berichtet, erklärte ein unerwartet hoher Anteil der Befragten von fast 80 Prozent an Wunder zu glauben. Das Ergebnis geht aus einer Umfrage hervor, die eigentlich das Verhältnis Religion innerhalb der Erwachsenen aus der Gruppe der sogenannten "Generation Y", also derer zwischen 1980 und 2000 Geborenen, untersuchte.

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Die Studie zeigt, dass sich unter der untersuchten Personengruppe zwar immer weniger Kirchgänger und auf eine Religion oder Konfession festgelegte junge Erwachsene finden, als noch in vorigen Generationen, dass zugleich aber in dieser Gruppe etwa der Glaube an ein Leben nach dem Tod (75% / 74%), in Vorstellungen von Himmel und Hölle (beide 74%) und an Wunder (78% / 79%) noch nahezu gleich stark ausgeprägt ist, wie unter der Generation ihrer Eltern und Großeltern.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie "Religion Among the Millennials" finden Sie HIER

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Studie über Religion und der "First Contact"

27. Januar 2010
Umfrage: Spiritualität und Religion im Alltag

3. Januar 2009

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