https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de


Mittwoch, 8. Dezember 2010

Yeren: Forscher analysieren angebliche Haarprobe des chinesischen Yeti

Forscher des Shennongjia-Nationalparks untersuchen eine angebliche Yeren-Haarprobe | Copyright/Quelle: cnhubei.com

Shennongjia/ China - Seit Jahrhunderten gilt das ausgedehnte Waldgebiet Shennongjia in der nordwestchinesischen Provinz Hubei nicht nur unter den Einheimischen als Heimat sogenannter Yeren, also "Wilden Menschen" bzw. der chinesischen Variante von Yeti, Bigfoot & Co. Derzeit analysieren Forscher vor Ort eine Haarprobe, die laut Augenzeugen von einem solchen Wesen stammen soll.

Anhand erster Untersuchungen sei es den Experten der Nationalparkverwaltung der Shennongjia-Waldregion bislang noch nicht gelungen, die Haare einer bekannten Art zuzuordnen, berichtet "China.Globaltimes.cn". Die Online-Nachrichtenseite zitiert den Wissenschaftler Piao Jinlan, mit den Worten, dass allerdings derzeit noch weitere Untersuchungen notwendig seien, bevor man Genaueres aussagen könne.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Laut den ersten vorliegenden, jedoch sehr spärlichen Informationen, sollen die Haare "dicker sein, als menschliches Haar, jedoch dünner als Pferdehaar".

Detailvergrößerung: Angebliche Yeren-Haarprobe | Copyright/Quelle: cnhubei.com

Innerhalb der vergangenen 100 Jahre wollen mehr als 400 Personen Zeugen der mysteriösen, etwa zwei Meter großen, gänzlich behaarten und aufrecht gehenden Waldbewohner geworden sein. Derzeit suchen aufwendig organisierte Expeditionen nach Beweisen für Yeren im Shennongjia-Nationalpark (...wir berichteten). Ob es sich bei der sichergestellten Haarprobe um einen Fund dieser Expeditionen handelt, war bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung noch unklar.

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Sumatara-Yeti Orang Pendek: Weitere Haar-Analyse legt unbekannte Primatenart auf Sumatra nahe

23. November 2010
Mysterium Yeren: Forscher planen erneute Expedition auf der Suche nach dem chinesischen Yeti
11. Oktober 2010

Orang-Pendek: DNA-Analyse offenbart möglichen Beweis für Sumatra-Yeti
23. August 2010
Mande Burung: Erste Details zur Expedition auf der Suche nach dem indischen Yeti
7. Oktober 2010
Mande Burung: Expedition sucht den indischen Yeti
24. Juli 2010
Orang Pendek: Expeditionsteilnehmer sichten den "Yeti Sumatras"
25. Setember 2009
DNA-Analyse: Vermeintliche Yeti-Haare stammen von Bergziege
14. Oktober 2008

Bücher zum Thema:

- - -

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / china.globaltimes.cn / cnhubei.com

Neues Buch ergründet Körper-Geist-Ursache für übersinnliche Wahrnehmungen

.
Der Buchtitel "Die geheime Macht der Gefühle" | Copyright: scorpio-verlag.de

München/ Deutschland - Kann man Energie und Geister sehen? Zwei Experten, der Emotionsforscher Michael A. Jawer und der Professor für Physiologie und Biophysik Marc S. Micozzi, meinen, dass es tatsächlich eine Körper-Geist-Ursache für übersinnliche Wahrnehmungen gibt. "Die geheime Macht der Gefühle" - so der nicht ganz treffende deutsche Titel - ist der Versuch, die spirituelle Anatomie von Emotionen nachzuweisen.

Wahrscheinlich entscheidet das limbische System, das unsere Emotionen im Gehirn verarbeitet, darüber, ob wir eine Erscheinung sehen oder ein Energiefeld wahrnehmen können.

"Menschen haben seit Urzeiten übernatürliche Wahrnehmungen gehabt", kommentiert der Anthropologe Micozzi. "Nur haben wir erst jetzt begonnen nachweisen, dass es einen ganz bestimmten Persönlichkeitstyp gibt, der dazu neigt." In vielen Fallbeispielen decken die Autoren die Voraussetzungen für Übersensibilität in der Wahrnehmung auf.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Erst in den letzten 10 bis 15 Jahren hat die Erforschung der Gefühle und Emotionen wissenschaftliche Respektabilität erlangt. "Heute haben wir die Technik, Emotionen zu studieren, während sie sich im Gehirn abspielen - warum erweitern wir unsere Untersuchungen nicht, um herauszufinden, wie Gefühle gefühlt werden und wo die Wahrnehmungen im ganzen Körper gespeichert werden?", fragt Micozzi.

Beide Forscher kommen zu dem Schluss, dass Gehirn und Körper eine interaktive Einheit sind - eine Perspektive, die vor allem die Psychoneuro-Immunologie einnimmt: Unsere Gefühle beeinflussen beispielsweise unser Immunsystem. Das untermauert die Möglichkeit, dass unterschwellige Gefühle und Schwingungen in der Umgebung von übersensiblen Menschen wahrgenommen werden können.

Daher kommt dieses Buch genau richtig, um die komplexe Interaktion zwischen Gehirn, Körper und Sinneswahrnehmungen wissenschaftlich fundiert, ganzheitlich und doch sehr verständlich zu beschreiben. Ein Buch für alle, die bisher unsicher waren, ob sie „normal“ sind, weil sie Dinge sehen, hören oder riechen können, die anderen verschlossen bleiben.

"Unser Buch widmet sich der Erforschung der Verbindung zwischen Gefühlen und Wahrnehmungen und ist letztendlich spirituell, denn Spiritualität ist Fühlen. Bei der Seele, wenn Sie so wollen, geht es ums Fühlen", so Michael Jawer.

"Die geheime Macht der Gefühle"
können Sie hier direkt bestellen

- - -

Quellen: scorpio-verlag.de / grenzwissenschaft-aktuell.de

Bildbeweis: "Geister-Rakete" von Los Angeles war gewöhnlicher Kondensstreifen

CBS-Aufnahme der umstrittenen Rauchfahne am Himmel vor Los Angeles | Copyright: CBS/KCBS/KCAL

Washington/ USA - Eine mächtige Rauchfahne sorgte am Nachmittag des 8. November 2010 für US-landesweites und internationales Aufsehen, rätselten doch selbst hochrangige Militärs und Regierungsbehörden tagelang, welches Objekt für das Himmelsschauspiel verantwortlich war und bemühten sich händeringend darum, Spekulationen selbst von Expertenseite über einen Raketenstart zu zerstreuen (...wir berichteten: s. Links). Mittlerweile ist es einem Privatpiloten gelungen, per aufwändiger Bildbeweisführung nachzuweisen, dass es sich um einen verwehenden Kondensstreifen eines gewöhnlichen Flugzeugs gehandelt hatte.

Auf seiner Internetseite "Contrailscience.com" gelingt es Mick West nicht nur, das vermeintlich aufleuchtende Raketentriebwerk als Reflexion des Sonnenlichts auf einem Flugzeug zu erklären sondern auch, die tatsächliche Quelle der Rauchfahne zu identifizieren, wie sie - bei genauem Hinsehen - selbst auf den ursprünglichen Originalaufnahmen zu erkennen ist: Ein Abgleich mit Radar-Flugdaten belegt im wahrsten Sinne des Wortes sehr bildhaft, dass es sich um den Kondensstreifen des Fluges "UPS 902" handelt.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Bildbeleg dafür, dass die "Rauchfahne" einem Flugzeug folgt | Copyright: Mick West, contrailscience.com

- Die vollständige Aufschlüsselung des Bildnachweises finden Sie HIER

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Kontroverse um "Geister-Rakete" vor Los Angeles
10. November 2010

US-Pentagon präsentiert Erklärung für "Geister-Rakete" von Los Angeles
11. November 2010
"Geister-Rakete" von L.A.: MIT-Professor bezweifelt Kondensstreifen-Erklärung des Pentagon

15. November 2010

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / contrailscience.com
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE