Dienstag, 21. Juni 2011

Neue UFO-Meldehotline für den deutschsprachigen Raum

UFO-Sichtung (Illu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Xanten/ Deutschland - Seit Herbst 2010 wird die Fallermittlungsarbeit der "Deutschsprachigen Gesellschaft für UFO-Forschung e.V." (DEGUFO) neu koordiniert. Neben der Neuaufstellung der lokalen Fallermittler bietet die Forschungsorganisation auch eine Meldehotline für Zeugen von UFO-Sichtungen an.

Erste Schritte der Neustrukturierung wurden durch die Feststellung der zur Verfügung stehenden Fallermittler durchgeführt. Das Ergebnis sind elf Mitglieder der Organisation, die teils regional, teils überregional tätig sind und gemeldete UFO-Sichtungen untersuchen.

"Geographisch ist damit zurzeit vor allem aber der westliche Teil Deutschlands abgedeckt. Größere Lücken bestehen noch im Osten, im hohen Norden, im Süden sowie in der Mitte Deutschlands", so DEGUFO-Mitglied Natale Guido Cincinnati gegenüber unserer Redaktion.

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Die vereinsinterne Vernetzung der Fallermittler sowie die Festlegung einer einheitlichen Vorgehensweise bei der Untersuchung von UFO-Fällen waren weitere Maßnahmen, wie auch ein erster Workshop - dem weitere folgen sollen -, der sich den praktischen Aspekten der Fallermittlungsarbeit widmete und am 17. April 2011 in Erfurt stattfand.

Neben der derzeit laufenden Überarbeitung des DEGUFO-Fragebogens zur Erfassung unidentifizierter Flugobjekte (UFOs) wurde schon jetzt eine neue Melde-Hotline eingerichtet, die unter der Nummer 0162 / 1749301 zu erreichen ist.

Trotz teilweise unterschiedlicher Interpretationen des Ufo-Phänomens und der Forschungsziele ist eine ogranisationsübergreifende Zusammenarbeit seit spätestens 2008 gemeinsames Anliegen der deutschen UFO-Forschungsorganisationen GEP (ufo-forschung.de), DEGUFO (degufo.alien.de), MUFON-CES (mufon-ces.org) sowie der "Deutschen Initiative für Exopolitik", welche sich allerdings nicht als Forschungs-Organisation versteht (exopolitik.org).

"Hierzu kam und kommt es seither zu vielen konstruktiven Zusammentreffen unserer Organisationen, hauptsächlich den Erfurter Tagungen der DEGUFO auf welchen die Teilnehmer frühere Streitigkeiten über Inhalte und Methoden beiseite gelegt und den Willen zur Zusammenarbeit bekundet haben."

Erste konkrete Ergebnisse hiervon sind unter anderem ein gemeinsames Datenbank-Projekt der Organisationen, eine gemeinsame Diskursanalyse des Roswell-Zwischenfalls durch GEP und DEGUFO, die vermehrte Teilnahme von Referenten anderer Organisationen auf den Erfurter DEGUFO-Tagungen, sowie vor allem die Konzeption eines gemeinsamen Fragebogens. Zukünftig, so hoffen die UFO-Forscher, sollen sich auch weitere Forschungsgruppen in diese Prozesse einbinden.

"Angedacht und bereits mehrfach diskutiert sind ein organisationsübergreifendes Fallermittler-Netzwerk sowie das Ausrichten gemeinsamer Tagungen und Workshops für Fallermittler", so Cincinati.

Neben der neuen UFO-Meldehotline der DEGUFO (0162 / 1749301) können UFO-Zeugen ihre Sichtungen auch an die Nummern der GEP (02351/23377) und der MUFON-CES (09560/921021) wenden.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / degufo.alien.de
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