Freitag, 29. Juli 2011

Amerikanischer Riesenwurm wird nicht geschützt

Ein 2005 entdecktes "kleines" Exemplar der Riesenregenwürmer im Vergleich zu einem gewöhnlichen Regenwurm (u.) | Copyright: Yaniria Sanchez-de Leon/University of Idaho

Washington/ USA - Nachdem US-Biologen im vergangenen Frühling (2010) in der Palouse-Prärie, einer Graslandschaft an der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Washington und Idaho, mehrere Exemplare des Riesenregenwurms "Driloleirus americanus" fangen konnten, der eigentlich schon als ausgestorben galt, da in den vergangenen 110 Jahren lediglich vier Exemplare gesichtet worden waren (...wir berichteten), haben US-Umweltbehörden sich aufgrund offenbar größerer Populationen als bislang bekannt, dazu entschlossen, den Riesenwurm nicht unter Naturschutz zu stellen.

Neben den zahlreichen aus Europa eingeschleppten Erdwürmern zählt "Driloleirus americanus" zu den wenigen aus Nordamerika selbst stammenden Regenwurmarten. Wie der "U.S. Fish and Wildlife Service" erklärte, zeigten jüngste Forschungsergebnisse, dass die vermeintlich seltenen amerikanischen Riesenwürmer doch weit verbreitet sind als bislang befürchtet worden war..

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Während Forscher Berichte über die maximale Größe der Würmer, die von bis zu einem Meter Länge sprachen, anhand der gefangenen Exemplare nicht bestätigen konnten und mittlerweile von nur 30 Zentimetern als glaubhaftem Mittelwert ausgehen, belegen neue Funde, dass die Würmer nicht nur in der Palouse-Prärie, sondern auch an mehreren Orten der Cascade Range in Washington und in Idaho vorkommen. Zuvor hatten Naturschützer den Schutz der Riesenwürmer in der Palouse-Prärie gefordert, deren Ökosystem mit und ohne seltene Riesenwürmer fortwährend bedroht ist.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / fws.gov / spokesman.com
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