Freitag, 22. Juli 2011

Ehem. NASA-Astronaut Story Musgrave ist Hauptredner bei UFO-Symposium

Der ehemalige NASA-Astronaut Story Musgrave | Copyright: NASA

Irvine/ USA - Hauptredner des diesjährigen Symposiums der weltgrößten UFO-Forschungsorganisation, dem "Mutual UFO Network" (MUFON.com) ist der ehemalige Astronaut und Weltraumwissenschaftler Story Musgrave. Wer allerdings einen weiteren NASA-Astronauten erwartet, der - wie etwas Apollo-Astronaut Edgar Mitchell - nicht nur von der Existenz außerirdischer sondern auch deren besuchen auf der Erde überzeugt ist, kommt umsonst zum 43. UFO-Kongress. Bereits vorab erklärte Musgrave nun sogar, dass er davon überzeugt ist, dass die Erde wahrscheinlich noch nie von Außerirdischen besucht wurde.

"Ich werde ihnen sagen, dass ich nach allem, was ich erlebt habe, nicht zu dem Schluss komme, dass wir besucht wurden - weder in der Vergangenheit noch jetzt", so Musgrave gegenüber der "Huffington Post" (huffingtonpost.com).

Musgrave, der in sechs Space Shuttle Missionen über 25 Millionen Weltraummeilen zurückgelegt und an der Entwicklung des Raumanzuges für Weltraumspaziergänge mitgearbeitet hat, zeigt sich auch nicht von den bereits zuhauf dokumentierten militärische Augenzeugen, Fotos, Filmen und bestätigte Radarerfassungen unidentifizierter Flugobjekte ( UFOs ) noch nicht überzeugt.

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"Einige Astronauten werden zitiert, die Außerirdischen wären da draußen. Ich habe ihre Beweise gesehen und für mich sind das keine Beweise", so Musgrave. "Auch andere Astronauten konnten mich mit keinem empirischen Beweis überzeugen. (...) Ich war beim Marine Corps und der Air Force und verbrachte die ganze Zeit mit der Regierung. Ich war auf zwei klassifizierten Missionen des Verteidigungsministeriums. Dies brachte mich so tief in die Eingeweide des Militärs und der Geheimdienste, wie es nur geht. (...)Ich fand keine Verschwörung im Sinne von Vertuschung von Informationen über außerirdische Besucher. Ich konnte einfach nichts finden!"

Das bevorstehende MUFON-Symposium 2011 steht derweil allerdings unter dem Motto: "E.T.-Kontakt: Die Implikationen für Wissenschaft und Gesellschaft". Selbst vor diesem Hintergrund zeigt sich MUFON-Direktor Clifford Clift von Musgraves ablehnender Haltung zum Thema nicht enttäuscht: "Manchmal fehlt einem der Abstand zum Thema und dann sollten wir einen Schritt zurück gehen und den Blick auf eine andere Herangehensweise der Wissenschaft zu diesem Thema werfen", sagte Clift der "Huffington Post". "Ich denke, Musgrave kann uns auf diese Weise aufklären. Das bedeutet nicht, dass UFOs nicht existieren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er sagen wird, dass er noch nie ein UFO gesehen hat. Aber das ist in Ordnung. Wenn er für den Rest der Veranstaltung bleibt und mit einigen Zeugen spricht, bekommt er vielleicht einen anderen Zugang zu diesen Themen."

Trotz aller Skepsis gegenüber dem UFO-Phänomen und jenem außerirdischer Besucher auf der Erde, zeigt sich der ehemalige Shuttle-Astronaut Musgrave dennoch zuversichtlich: "Ich fühle, dass sie überall da draußen sind und interstellare Reisen unternehmen - wir werden anders über uns selbst denken, wenn wir dies erstmal akzeptiert haben."

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / huffingtonpost.com / exopolitik.org / mufon.com
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