Donnerstag, 14. Juli 2011

Forscher entdecken Schneeleoparden-Population in Afghanistan

Wildtierkamera-Aufnahme eines Schneeleoparden im Wakhan-Korridor | Copyright: Wildlife Conservation Society

Kabul/ Afghanistan - Im Wakhan-Korridor, einem schmalen Landstrich im Pamir-Gebirge im äußersten Nordosten Afghanistan, haben Forscher der "The Wildlife Conservation Society" (WCS) eine erstaunlich gesunde Population von Schneeleoparden entdeckt. Auch wenn es sich hierbei nicht um eine neue, bzw. bislang unbekannte Tierart handelt, zeigt die Entdeckung doch erneut, dass selbst Populationen großer Landtiere dem Menschen bislang entgangen sein können, eine Theorie, die die Grundlage der Krytozoologie bildet, jener Forschungsrichtung also, die sich der Suche nach bislang der Wissenschaft noch unbeschriebenen Tierarten und vermeintlichen Ungeheuern wie dem Yeti, Bigfoot oder dem Ungeheuer von Loch Ness verschrieben hat.

Die Entdeckung lässt die Biologen hoffen, dass die seltenen zentralasiatischen Großkatzen vor dem Aussterben geschützt werden können. Bislang, so vermuten Wissenschaftler, existieren nur noch 4.500 bis 7.500 Exemplare in freier Wildbahn.

Wie die WCS-Forscher um Anthony Simms, Zalmai Moheb, Salahudin, Hussain Ali, Inayat Ali und Timothy Wood aktuell im Fachmagazin "International Journal of Environmental Studies" berichten, wurde die Schneeleopardenpopulation mittels automatisierter Wildtierkameras nachgewiesen, die an 16 unterschiedlichen Orten in der weitläufigen Region platziert waren. Die so gemachten Aufnahmen sind die ersten ihrer Art, die afghanische Schneeleoparden in freier Wildbahn zeigen. Seit 2006 ist die WCS in Afghanistan aktiv. Jetzt ist es das Ziel der Forscher, die Tiere zu schützen und im Rahmen des afghanischen Naturerbeprogramms unter Schutz zu stellen, da die Tiere von Einheimischen wegen ihres Fells und zum Schutz von Weidetieren bejagt werden.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Weiterhin wissenschaftlich noch nicht, in Folklore und von Augenzeugen jedoch bereist zahlreich beschriebene und angeblich im gebirgigen afghanisch-pakistanischen Grenzland beheimatete Art, gilt der sogenannte Barmanou (Waldmensch) - sozusagen ein Vetter des himalayischen Yeti.

Aus den Erzählungen der Bevölkerung der Hindukusch- und Karakoramregionen geht hervor, dass dem Barmanou sowohl menschliche als auch affenartige Eigenschaften zugeschrieben werden. In einigen fällen sollen die Wesen sogar schon Menschen, vornehmlich Frauen, entführt und versucht haben, sich mit diesen zu paaren. Andere Berichte schildern, dass die Waldmenschen Felle und Häute anderer Tiere tragen.

Bücher zum Thema:

- - -

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / wcs.org
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE