Dienstag, 11. Oktober 2011

Neuveröffentlichung: "N gleich 1 - Methodologie und Methodik anomalistischer Einzelfallstudien"

Foto mit anomalistischem "Extra" (s. Detailvergrößerung) | Copyright/Quelle: Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene" (IGPP, www.igpp.de)

Edingen-Neckahausen/ Deutschland - Die "Gesellschaft für Anomalistik" hat aktuell den vierten Band ihrer Schriftenreihe herausgegeben. Unter dem Titel "N gleich 1" wird darin die "Methodologie und Methodik anomalistischer Einzelfallstudien" dargelegt. Der Band ist ein wirkliches Muss für grenzwissenschaftlich interessierte Laien wie Experten.

"Einzelfallstudie haben in den Wissenschaften ein lange Tradition, stehen in manchen Disziplinen sogar am Beginn wissenschaftlichen Arbeitens überhaupt", erläutert der Umschlagstext der 300-Seiten starken Schrift. Dies gelte "nicht zuletzt auch für die Anomalistik und ihre Vorläufer, so die Autoren Dr. Gerhard Mayer, Dipl.-Psychologe von der Abteilung für Empirische Kultur- und Sozialforschung am "Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene" (IGPP igpp.de) in Freiburg und Dr. Michael Schetsche, Soziologe und Abteilungsleiter für empirische Kultur- und Sozialforschung am IGPP.

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Es sei aktuell "an der Zeit, sich einmal aus methodologischer Perspektive mit der Bedeutung von Einzelfallstudien im Rahmen der anomalistischen Forschung zu beschäftigen." Hierzu bietet der aktuelle Band anhand ganz unterschiedlicher Untersuchungsfelder wie Spuk, UFOs, Kryptozoologie und Kornkreise, einen kritischen Überblick über Forschungsansätze, Methoden und Problemfelder der Einzelfallforschung.

Anhand von Beispielfällen dokumentiert die Schrift ausführlich die umfangreichen Forschungsberichte zweier methodisch exemplarischer Einzelfallstudien, die im letzten Jahrzehnt von der IGPP Freiburg durchgeführt worden sind und die in der Schrift erstmals öffentlich vorgestellt werden. Weitere komprimierte Fallberichte komplettieren den Band.

Im ersten Fall handelt es sich um die Untersuchung einer in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlichen Fotoanomalie (s. Abb.), im zweiten Fall um die Rekonstruktion spukhafter Ereignisse in einem Hotel im Hochschwarzwald.

Im bereits erwähnten "Fotofall" handelt es sich um eine Zufällige Aufnahme, die auf einer Party innerhalb einer Reihe von zahlreichen weiteren Aufnahmen ohne vergleichbare Details entstand und deren interdisziplinären Hintergründe von den Untersuchern der IGPP vor Ort ausführlich untersucht werden konnte.

Nachdem ein Expertengutachten des digitalen Fotos (s. Abb.) die Möglichkeit einer nachträglichen Manipulation eindeutig zurückweisen konnte, kommt der Untersuchungsleiter und Autor der Schrift Gerhard Mayer u.a. zu dem Fazit, dass in diesem Fall "alltagsrationale Erklärungsmöglichkeiten wenig plausibel bis extrem unwahrscheinlich sind, auch wenn sie nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden können." Insofern sei von einer "Anomalie" auszugehen, "über deren Natur nur spekuliert werden kann."

- Der vierte Band der Schriftenreihe der "Gesellschaft für Anomalistik" mit dem Titel "N gleich 1 - Methodologie und Methodik anomalistischer Einzelfallstudien" kann per Post an die: Gesellschaft für Anomalistik e.V., Felix-Wankel-Str. 7, D-68535 Edingen-Neckarhausen, oder per E-Mail an info@anomalistik.de (www.anomalistik.de) erfolgen.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / anomalistik.de / igpp.de
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