Freitag, 30. Dezember 2011

GreWi-Jahresrückblick 2011

Neben den zahlreichen und welt- und die Zeiten bewegenden ökologischen und politischen Ereignissen, geht mit 2011 auch aus Sicht der Themen unserer Seite ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Im Folgenden haben wir einige der wichtigsten Meldungen aus den mehr als 800 GreWi-Meldungen des Jahres 2011 zusammengestellt.

Im Januar sorgten zahlreiche Meldungen über das massenhafte Sterben verschiedener Tierarten an unterschiedlichen Orten weltweit für internationales Medieninteresse. Während Skeptiker von einer zufälligen Häufung nicht miteinander in Verbindung stehender Ereignisse sprachen, zeigten sich andere Beobachter von den Vorfällen besorgt bis verstört. Unsere Meldungen zu einigen dieser Vorfälle finden Sie HIER (bitte beachten Sie auch die weiterführenden Links am Ende der Meldung, um die weiteren Meldungen zu finden)

Schon Mitte Januar sorgt eine Studie zu übersinnlicher Vorahnung unter Wissenschaftlern für Empörung, behauptet der behauptet der US-Psychologe Dr. Daryl J. Be doch nichts Geringeres als einen wissenschaftlichen Nachweis dafür erbracht zu haben, dass unser Gehirn die Fähigkeit besitzt, nicht nur die Vergangenheit zu reflektieren, sondern auch zukünftige Ereignisse vorherzusehen.

Kaum anders erging es dem Nobelpreisträger Luc Antoine Montagnier. Seine Studienergebnisse legen nahe, dass die DNA die Fähigkeit zur Teleportation besitzt.

Für weiterhin andauernde und immer noch nicht abgeschlossene Kontroversen sorgte auch ein italienische Forscher als er im Frühjahr 2011 einen Reaktor für Kalte Fusion vorstellt. Ein auch für andere Wissenschaftler eindeutig und umfassend nachvollziehbarer Beweis steht bis heut noch aus. Die Apparatur soll jedoch bereist erfolgreich laufen und auch schon einen Käufer gefunden haben...

Anfang Februar berühren Filmaufnahmen des Trauerprozesses von Schimpansen die Betrachter weltweit und halten uns Menschen erneut nicht zuletzt auch einen moralischen Spiegel zum Umgang mit unseren "nahen Verwandten" vor.

Nachdem er zunächst selbst Hinweise auf UFO-Informationen gestreut hatte, banalisiert der WikiLeaks-Gründer Julian Assange entsprechende UFO-Inhalte in den von der Enthüllungsplattform veröffentlichten Cable-Gate-Dokumenten.


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Eine C14-Datierung belegt erstmals das genaue Alter des mystischen Voynich-Manuskritpts und weist nach, dass das in einer bislang noch nicht entzifferten Geheimschrift geschriebene und mit unverständlichen Darstellungen illustrierte Buch 100 Jahre älter ist als bislang angenommen und aus dem frühen 15. Jahrhundert stammt.

Während Spekulationen und Vermutungen über einen weiteren, noch unentdeckten gewaltigen Himmelskörper im Sonnensystem bislang hauptsächlich Science Fiction Autoren und Querdenkern überlassen wurden, bestätigten Ende Februar auch NASA-Wissenschaftler, dass die Existenz eines solchen, gerne als "Planet X" bezeichneten, Himmelskörpers nicht ausgeschlossen werden könne.

Im angesehenen "Journal of Nervous and Mental Disorders" erscheint erstmals eine 
Studie über die mediale Kommunikation mit Verstorbenen.

Mit Leon Edward Panetta wird ein echter UFO-Insider neuer Verteidigungsminister der USA.


Beobachtungen deutscher Astronomen entmystifizieren einem jahrzehntelang von zahlreichen Autoren der Prä-Astronautik kolportierten Mythos über ein angeblich eigentlich "unmögliches" astronomisches Wissen des westafrikanischen Dogon-Stammes über das Sirius-System. In Wirklichkeit existiert doch kein dritter Stern im Sirius-System.

Dass Erdbebenleuchten existieren und damit auch für zahlreiche UFO-Sichtungen verantwortlich sein können belegt eine Studie von Wissenschaftlern des "Goddard Space Flight Center" der NASA.

Nachdem der Mond jahrzehntelang als staubtrockene Ödnis beschrieben wurde, sorgen seit dem Nachweis von Wasser im Mondboden und in Form von Eis in immerdunklen Kratern immer wieder weitere Entdeckungen für Aufsehen. Eine im Mai veröffentlichte Studie von US-Wissenschaftlern zeigt nun sogar, dass es im Mond mindestens ebenso viel Wasser wie im Innern der Erde gibt.

Im Juni schließt sich auch die Weltgesundheitsorganisation WHO den Befürchtungen von Kritikern des unbedarften Umgangs und Nutzung moderner Technologien mit elektromagnetischer Strahlung an und klassifiziert elektromagnetische Felder durch Mobilfunk erstmals als "möglicherweise krebserregend".

Nachdem eine australische Zeitung eine offizielle Anfrage über geheime die UFO-Akten Australiens formulierte, gesteht die australische Regierung im Juni 2011 offiziell ein, diese einst vorhanden UFO-Dokumente "verloren und vernichtet" zu haben.


Nahezu zeitgleich nimmt in Argentinien eine offizielle UFO-Untersuchungskommission der argentinischen Luftwaffe ihre Arbeit auf.

Archäologen finden einen riesigen Keltenkalender im Schwarzwald.


Nach hitzigen Diskussionen über das Für und Wider finden Heidelberger Astrophysikern in den Daten der Cassini-Sonde den bislang besten Hinweis auf Salzwasser-Ozean auf dem Saturnmond Enceladus. In diesem, das zeigt eine im Fachmagazin "Science" veröffentlichte Studie, könnte auch Leben möglich sein. Auf dem "European Planetary and Science Congress" (EPSC) im Oktober weisen Wissenschaftler des "Lunar and Planetary Institute" dann sogar nach, dass dieses Leben mehre Millionen Jahre alt sein könnte.

Im Juli finden Schatzsucher eine mysteriöse Kreisstruktur am Grunde der Ostsee. Seither sorgt der Fund für unterschiedliche Interpretationen dessen, was da am Meeresboden liegen könnte. Von einer natürlichen geologischen Formation, über ein UFO und sogar Han Solos Raumschiff aus Star Wars werden die unterschiedlichsten Theorien mehr oder weniger seriös diskutiert.

Auf einer eigenen Konferenz diskutiert die ehrenwerte "Zoological Society of London" die Frage, ob es sich bei der Kryptozoologie um eine Wissenschaft oder Pseudowissenschaft handeln und setzt somit einen weiteren Meilenstein für die Akzeptanz der Forschungsdisziplin, die nach bislang noch unbekannten Lebewesen auf der Erde sucht.

In einer Studie zeigen Wissenschaftler der Universität von Hawaii, dass es in unserer Galaxie, der Milchstraße, deutlich mehr lebensfreundliche Planeten geben sollte als bislang angenommen.

Labortests von Fragmenten, die nahe Roswell gefunden wurden belegen, dass diese
 "wahrscheinlich nicht von der Erde" stammen und sorgen damit erneut für Aufsehen um den angeblichen Absturz eines UFOs vor den Toren des Wüstenstädtchens im Juli 1947 in dem Kritiker hingegen nur ein vertuschtes Geheimprojekt de Militärs sehen.

Mit dem Planeten "55 Cancri f" finden Astronomen im Juli 2011 erstmals einen potentiell lebensfreundlichen Exoplaneten.


Nachdem 2008 ein britisches Gesetz die Herstellung von Mischwesen aus Mensch und Tier erlaubte und nur wenige Tage zuvor führende Wissenschaftler noch vor "Planet der Affen"-Experimenten gewarnt und neue Gesetze gefordert hatten, offenbaren britische Labors, heimlich 155 Tier-Mensch-Hybride erzeugt zu haben.

Ende Juli erschüttert dann das Geständnis eines Fälschers die UFOlogie, behauptete dieser doch, das klassische Foto eines dreieckigen Flugkörpers, der während der "UFO-Welle über Belgien" (1989 - 1990) aufgenommen wurde, mit Hilfe eines Modells inszeniert zu haben. Zwar nimmt das die Frage nach der Authentizität der Aufnahme den zahlreichen Augenzeugen und weiteren Belegen für die bis heute unerklärlichen Erscheinungen am Himmel nicht die Wertigkeit, doch galt sie bislang als eine Art Kronzeugenbeweis für die damaligen Ereignisse und als Ikone der UFO-Forschung. Eine Ausführliche Erklärung der für die Untersuchungen und Echtheitsbekundungen verantwortlichen belgischen UFO-Forschungsorganisation SOBEPS (heute COBEPS) wird von UFO-Forschern weltweit dringend erwartet, steht jedoch immer noch aus...

Mit der NASA-Sonde "Mars Reconnaissance Orbiter" (MRO) gelingt Wissenschaftlern die Entdeckung einer Sensation auf dem Mars: Während der wärmeren Marsmonate fließt wahrscheinlich auch heute noch Wasser auf dem Roten Planeten.

Wer glaubte, dass alle großen Himmelskörper unseres Planetensystems bekannt sind, wurde Mitte August eines Besseren belehrt, als gleich drei bis dahin unbekannte Zwergplaneten am Rande des Sonnensystems entdeckt wurden.

Mitte August gesteht mit Nick Pope der ehemalige Leiter des UFO-Büros des britischen Verteidigungsministeriums ein, während seiner Dienstzeit die offizielle "Strategie der Diskreditierung von UFO-Sichtungen" verfolgt zu haben.

Nach dem ungewöhnlichen Erdbeben, das am 23. August 2011 mit einer Stärke von 5.8 die Ostküste der USA erschüttert hatte, veröffentlicht der "Smithsonian National Zoological Park" in Washington einen Bericht über das in einigen Fällen von den Wärtern beobachtete merkwürdige Verhalten der Zootiere vor und während des Erdbebens. Ein weitere Beleg für die Fähigkeit einiger Tierarten, Erdbeben schon vorab wahrnehmen zu können.


Mit "HD 85512b" wird im August 2011 ein weiterer potentiell lebensfreundlicher Planet außerhalb des Sonnensystems entdeckt.

Der auch als "Tasmanischer Tiger" bekannte Beutelwolf war einst das größte Raubtier auf dem australischen Kontinent. Ausgerottet wurde er im frühen 20. Jahrhundert vornehmlich von den weißen Siedlern, die in ihm einen schädlichen Schafsräuber sahen. Eine neue Studie der Beißkraft zeigt nun, dass seine Kiefer des Beutelwolfs in Wirklichkeit zu schwach waren, um größere Tiere wie Schafe zu reißen. Bis heute halten sich jedoch Gerüchte über aktuelle Sichtungen des Tasmanischen Tigers.

Auf dem Mars findet der Mars-Rover Opportunity die Reste einer ehemals heißen Wasserquelle auf dem Mars.


Eine Studie der Technischen Universität Dresden belegt im September, was rund Zweifünftel von uns schon immer ahnten: 38,2 Prozent der Europäer sind psychisch Krank.

Ende September entdecken Kryptozoologen während einer Expedition in die Regenwälder Sumatras einen mögliche Hand- und Fußabdrücke des Orang-Pendek, der auch als "Kleiner Yeti Sumatras" bezeichnet wird.

Nach dem Geständnis eines Fälschers belegen die Vorort-Recherchen des holländischen Kornkreisforschers Bert Janssen, Ungereimtheiten in dessen Aussagen zur Art und Weise, wie er das sogenannte "Oliver's Castle Video" gefälscht haben will. Das Video soll Entstehung einer Kornkreisformation ohne menschliches Zutun zeigen. Die Entdeckung Janssen belebt erneut die Kontroverse um den möglichen filmischen Kornkreis-Beweis.


Aus den Daten der Galileo-Sonde gehen erstmals konkrete Hinweise auf einen gewaltigen Ozean flüssigen Wassers unter der dicken Eiskruste des Jupitermondes Europa hervor.

Forscher des Teilchenbeschleunigers LHC an europäischen Kernforschungszentrum verkünden eine wissenschaftliche Sensation, wie sie an einer der Grundfesten der Einsteinschen Relativitätstheorie rüttelt: Neutrinos sollen die Strecke zwischen CERN und dem Außenlabor im Gran Sasso schneller als das Licht zurückgelegt haben...

...der weltweite Aufschrei in der wissenschaftlichen Gemeinde und die Bemühungen, das bislang Unvorstellbare zu erklären sind ebenso groß wie teilweise exotisch.

Schlussendlich scheint der vermeintliche Nachweis eines einfachen Messfehlers die wissenschaftliche Ordnung wieder herzustellen...

...Dann jedoch wiederholen die CERN-Wissenschaftler ihr Experiment und schließen dabei die vorgebrachten Kritikpunkte und möglichen Fehlerquellen aus: Doch erneut sind die Neutrinos schneller als das Licht...

In den USA nimmt die Obama-Administration erstmals gezielt Stellung in der Frage nach dem angeblichen geheimen Wissen der USA um UFOs und Außerirdische ...und erklärt kurzum, dass es solche Geheimnisse nicht gibt.

Grund für die Aussage war eine Online-Petition des Exopolitik- und Disclosure-Lobbyisten Steve Bassett. Seine Reaktion auf die Antwort des Weißen Hauses fällt deutlich aus.

Derzeit bemühen sich zwei neue Petitionen bemühen um eine öffentliche Anhörung, hochrangiger UFO-Zeugen aus Militär und Politik vor dem US-Kongress.

Am 1. Dezember gibt das Verwaltungsgericht Berlin der Klage gegen den Deutschen Bundestag statt, nach der das deutsche Parlament nun doch die zuvor verwehrte Einsicht in eine bislang geheime Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages über UFOs und Außerirdisches Leben gewähren muss. Entgegen den seit Jahrzehnten gemachten Aussagen deutscher Regierungsverantwortlicher, wonach es in der BRD kein offizielles Interesse an UFOs gäbe, kommt die Ausarbeitung zu dem Schluss, dass "die Tatsache, dass sowohl Großbritannien als auch Frankreich sich mit der Fragestellung nach der Existenz von UFOs und außerirdischen Lebensformen beschäftigten und dies - nach vorheriger Geheimhaltung - in den letzten Jahren sogar via Internet veröffentlicht haben, legt die Vermutung nahe, dass sich auch deutsche Behörden oder Ministerien mit dieser Fragestellung befasst haben bzw. befassen." Die Vertreter des Bundestages gehen in Berufung.

Eine Woche später veröffentlichen Deutsche UFO-Forscher den Abschlussbericht ihres Forschungsprojekts zur Untersuchungen und Archivierung von UFO-Sichtungen durch bundesdeutsche Behörden, Organisationen und Militärs. Daraus geht nun erstmals und offiziell hervor, dass es auch in Deutschland UFO-Akten gibt und diese auch von einer ressortübergreifenden Institution des Bundes gesammelt und ausgewertet werden. Was hier jedoch als "UFOs" - also konkret als "Unidentifizierte FlugObjekte" gilt - bleibt auch für die UFO-Forscher Spekulation und Inhalt von kontrovers geführten Diskussion, da auch diese Akten zivilen Forschungsorganisationen nicht zur Verfügung gestellt werden sollen.

Das NASA-Weltraumteleskop Kepler bestätigt die Entdeckung des ersten Planeten, der einen - zudem sonnenähnlichen - Stern zweifelsfrei mitten in dessen habitabler Zone umkreist.

Auf dem Mars findet der Rover Opportunity den ersten "handfesten" Beweis für einstiges Wasser auf dem Mars.


Am weltgrößten Teilchenbeschleuniger, dem Large Hadron Collider (LHC) am europäischen Kernforschungszentrum CERN nahe Genf, glauben die Forscher erste aber deutliche Hinweise auf die mit dieser sogenannten "Gottesmaschine" gesuchten Higgs-Boson-Teilchen gefunden zu haben. Sie sind es, die nach dem Standardmodell der Teilchenphysik der Materie erst ihre Masse verleihen sollen.

Passend zur Weihnachtszeit veröffentlichen Wissenschaftler der nationalen italienischen Energie- und Umweltagentur (ENEA) die Ergebnisse ihrer fünfjährigen Analyse des Turiner Grabtuchs und kommen darin zu dem Schluss, dass das darauf zu sehende Körperbild eines offenbar mit Dornenkrone Gekreuzigten "nicht erklärbar" ist.

Das NASA-Weltraumteleskop Kepler entdeckt die ersten erdgroßen Planeten jenseits des Sonnensystems. Die "zweite Erde" ist jedoch noch nicht dabei, denn auf Kepler-20e und Kepler-20f ist es für Leben nach irdischen Maßstäben viel zu heiß.
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