Mittwoch, 14. Dezember 2011

Präsidentschaftskandidat Newt Gingrich will Bergbau auf dem Mond

Archiv: Apollo-Astronaut Harrison H. Schmitt auf dem Mond | Copyright: NASA

Des Moines/ USA - Im Kampf um die Nominierung als Kandidat der republikanischen Partei um das Amt des US-Präsidenten im kommenden Jahr stellt sich der Kongressabgeordnete Newt Gingrich gerne als "Kandidat der Ideen" dar. In einem Rededuell der Republikaner hat sich Gingrich erneut für zukünftigen Bergbau auf dem Mond ausgesprochen.

Schon zuvor hatte sich Gingrich hinter die Idee einer zukünftigen Mondbasis und einem Abbau wertvoller Mondmineralien gestellt und diese Visionen am vergangenen Samstag wiederholt erneuert.

"Ich bin stolz darauf, Dinge aufzugreifen, die jungen Menschen einen Grund dafür geben, Wissenschaft, Mathematik, Technik zu studieren, auf dass sie schon zu Lebzeiten davon träumen können, den Mond und den Mars zu besuchen", so Gingrich auf der Wahlveranstaltung in Des Moines im US-Bundesstaate Iowa.

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Neben der Mondstation hatte Gingrich zuvor auch schon die Stationierung von Spiegeln im All vorgeschlagen, mit deren Hilfe des Nachts Autobahnen beleuchtet werden sollen.

Tatsächlich stellt eine Mondstation die Grundlage der NASA-Visionen für die bemannte Erforschung des Mars und erdnaher Asteroiden dar. Gefrorenes Wasser in den immerdunklen Mondkratern und gebunden im Mondboden könnte die Versorgung einer solchen Station sicherstellen und besonders große Vorkommen von Helium-3 (3He) im Mondgestein könnten in angedachten Kernfusionsreaktoren zum Einsatz kommen, weswegen Bergbau auf dem Mond wirtschaftlich interessant werden könnte. Alleine der jährliche Energiebedarf Chinas könnte schon mit nur drei Tonnen an Helium-3 gedeckt werden.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / space.com
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