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Mittwoch, 5. Januar 2011

Regenmaschine in Abu Dhabis Wüste erfolgreich im Einsatz?

Archiv: Blick über Al-Ain | Copyright: ThorstenS via Wikipedia / cc-by-sa 3.0

Abu Dhabi - In der Wüstenregion um Al-Ain in den Vereinigten Arabischen Emiraten wollen Schweizer Forscher – bislang im Geheimen - erfolgreich eine Regenmaschine entwickelt und getestet haben. Rund 50 Regenstürme seien so in den normalerweise regenfreien Sommermonaten erzeugt worden.

Wie die "Sunday Times" berichtet, basiert das Konzept der im Auftrag von Scheich Chalifa II. bin Zayed Al Nahyan bislang geheim arbeitenden Schweizer Firma "Metro Systems International" darauf, dass mittels gewaltiger Ionisationsantennen negativ geladene Partikel, sogenannte Elektronen, in die Atmosphäre induziert werden. Auf natürliche Weise ziehen diese dann kleinste Staubteilchen an, an welchen sich dann in wolkenbildender Höhe Wassermoleküle kondensieren und in der Folge bei genügend Luftfeuchtigkeit als Regen und Hagel niedergehen.

Aus einem internen Firmenvideo, so die Zeitung, gehe der nun erlangte Erfolg hervor. "Wir haben eine ganze Anzahl von Regenfällen erzeugen können", zitiert die "Times " den Firmengründer Helmut Fluhrer aus dem Video.

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Sollte sich diese Behauptung bestätigen, würde es sich um die erste Wettermaschine handeln, die offiziell erfolgreich Regen aus wolkenfreien Himmeln erzeugen kann.
Bislang wurde das Wetter lediglich durch den Einsatz von Chemikalien, dem sogenannten Wolken-Säen, beeinflusst.

An insgesamt fünf Wüstenstandorten wurden hierfür 20 Emitter errichtet, die Milliarden von wolkenformenden Ionen in die Atmosphäre abgeben können. Ein erfolgversprechender Einsatz der Anlagen sei jeweils ab 30 Prozent Luftfeuchtigkeit gegeben.

Laut der "Times" wurden und werden die Arbeiten vom deutschen "Max-Planck-Institut für Meteorologie" (MPI-M) in Hamburg begleitet. Dessen ehemaliger Leiter, Professor Hartmut Graßl, gebe es viele mögliche Anwendungsgebiete für die Technologie. Eine sei die Erzeugung von Regen in Trockengebieten.

Durch die neue Technologie könnten kostspielige und ökologisch kritische Meerwasserentsalzungsanlagen zukünftig ersetzt werden. Während der Bau einer Ionisationsanlage rund 7 Millionen und sich die jährlichen Betriebskosten auf rund 6 Millionen Pfund belaufen sollen, frisst alleine industrielle Entsalzungsanlage pro Jahr 45 Millionen, ganz zu Schweigen von deren Errichtungskosten von 850 Millionen Pfund.

Obwohl einige Kritiker darauf verweisen, dass es aufgrund der Küstenlage von Abu Dhabi auch zu ungewöhnlichen natürlichen Regenfällen kommen könne, zeigen sich die Ingenieure und Wissenschaftler aufgrund der hohen Anzahl von Regenstürmen unmittelbar nach Einschalten der Anlage von den ersten Ergebnissen ermutigt.

Über etwaige Nebenwirkungen der Technologie für Atmosphäre und Umwelt auf regionaler und globaler Ebene ist bislang noch nichts bekannt.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / thesundaytimes.co.uk

83.000 tote Fische im Arkansas

Archiv: Rotschulterstärling | Copyright. U.S. Fish and Wildlife Service, Public Domain

Ozark/ USA - Am 29. Dezember 2010 wurden im Arkansas River nahe Ozark im US-Bundesstaat Arkansas mehr als 83.000 tote und verendende Fische entdeckt. Die Behörden stehen bislang noch vor einem Rätsel - Untersuchungsergebnisse stehen noch aus.

Laut der "Arkansas Game and Fish Commission" handelte es sich bei rund 99 Prozent der geschätzten 82.680. Fische um Flusstrommler. Einen Zusammenhang mit einem kleinen Teil ebenfalls tot vorgefundener Wolfsbarsche und Sander sehen die Untersucher derzeit nicht.

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Proben der verendeten Tiere wurden an die "University of Arkansas" in Pine Bluff geschickt, um die Ursache des bizarren Massensterbens zu untersuchen. Abschließende Ergebnisse erwarten die Forscher allerdings erst in einem Monat.

Nur wenige Tage später sorgte ein nicht weniger sonderbares Ereignis in Beebe für Aufsehen und Sorge unter den Anwohnern, als mehr als 3.000 tote und sterbende Vögel in der Silvesternacht vom Himmel fielen (...wir berichteten 1, 2).

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / afgc.com

Bizarrer Vogel-Regen: Erste Untersuchungsergebnisse liegen vor

Archiv: Rotschulterstärlinge | Copyright: Aka via Wikipedia / GNU FDL

Little Rock/ USA - Nachdem in der Silvesternacht Tausende toter und sterbender Vögel auf das Städtchen Beebe im US-Bundesstaat Arkansas gestürzt waren (...wir berichteten), liegt nun ein erstes Untersuchungsergebnis der toten Tiere durch die Jagd- und Fischereibehörde vor. Derweil wurde ein fast identisches Ereignis, ebenfalls in der Silvesternacht, aus Louisiana bekannt.

Wie die "Arkansas Game and Fish Commission" auf ihrer Internetseite berichtet, ergaben die Untersuchungen, dass die Amseln und vornehmlich Rotschulterstärlinge durch schwerwiegende Traumata zu Tode gekommen waren.

Das Trauma habe sich bei den Tieren hauptsächlich auf das Brustgewebe ausgewirkt, wo es zu Blutgerinnseln und inneren Blutungen gekommen sei. Im Gegensatz dazu fanden die Tiermediziner keine Anomalien an den Organen, während die Bäuche und Mägen der Tiere leer waren.

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Nun sollen weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um weitere mögliche Todesursachen auszuschließen. "Alles deutet jedoch schon jetzt daraufhin, dass die Tiere ein akutes physisches Trauma erlitten hatten, welches zu inneren Blutungen mit Todesfolge geführt hatte. Es fanden sich keine Anzeichen für chronische oder infektiöse Krankheiten", erklärt die Behörde.

Was jedoch genau zu dem tödlichen Massentrauma der Vögel geführt hatte - neueste Zählungen kommen auf mehr als 3.000 verendete Tiere - bleibt weiterhin unbekannt. Obwohl kurz vor dem Vorfall Zeugen auch laute Geräusche gehört hatten, bleibe die Frage, warum zu dieser Nachtzeit die Tiere überhaupt in der Luft waren. "Amseln und Stärlinge haben eine sehr schlechte Nachtsicht und fliegen für gewöhnlich nicht während der Nacht."

Eine Überfliegung des Absturzgebiets der Vögel zeigte, dass außerhalb des ursprünglichen Gebietes keine herabgestürzten Vögel zu finden waren. Experten vermuten weiterhin, dass Blitzschlag, Stress, Hagel oder verfrühtes Feuerwerk für das plötzliche Massensterben der Tiere verantwortlich sein könnten.

Noch in der selben Nacht kam es auch in Labarre im US-Bundesstaat Louisiana zu einem ganz ähnlichen Vorfall, als rund 500 Rotschulterstärlinge und Stare tot vom Himmel fielen. Hier konnte eine Untersuchung der Vögel durch Tierärzte des "Louisiana Department of Wildlife and Fisheries" jedoch keine Traumata nachweisen

Nicht minder bizarr ist zudem die Entdeckung von Anglern und Fischern nahe Ozark, die hier am 29. Dezember im Arkansas River mehr als 83.000 (!) tote Fische vorfanden. Hier stehen die Untersuchungsergebnisse noch aus (...wir berichteten).

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / wlf.louisiana.go / agfc.com

GreWi-Leserfotos der Sonnenfinsternis

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Saarbrücken/ Deutschland - Während der Himmel über der GreWi-Redaktion während der Sonnenfinsternis am 4. Januar 2011 wolken- und nebelverhangen war, kamen zahlreiche unserer Leser dank Wolkenlücken in den Genuss des beeindruckenden Himmelsschauspiels und hielten dieses in stimmungsvollen Aufnahmen fest. Aus den Zuschriften haben wir die schönsten Bilder zusammengestellt.


Hanine H. saß in Köln saß in der sprichwörtlich ersten Reihe.
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Auch am Himmel über Kassel konnte der langjährige Naturbeobachter, Kornkreis- und UFO-Forscher Wolfgang Schöppe die Sonnenfinsternis genießen und fotografieren.
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Eine Aufnahme mit Kuriositäten-Wert gelang Marian Schönfeld in Dresden. Während die nur teilweise verfinsterte Sonne die gewünschten Details überblendete, stellte der Fotograf in der Nachbetrachtung fest, dass sich die Sonnensichel in einer roten Reflexion des Sonnenlichts in der Windschutzscheibe seines Autos deutlich abgezeichnet hatte.
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Besonders stimmungsvoll offenbarte sich die partiell verdunkelte Sonne auch Fabian Sieber über der Winterlandschaft bei Renfrizhausen nahe Sulz am Neckar.
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Immer noch atmosphärisch erlebte der Thomas Reiter das Ende der Sonnenfinsternis in München.

- Zahlreiche weitere Aufnahmen der Sonnenfinsternis vom 4. Januar 2011 finden Sie HIER

Wir danken allen unseren Lesern für die Zusendungen ihrer Aufnahmen!

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / sonnenfinsternis.org
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