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Donnerstag, 6. Januar 2011

TV-Sender verspricht neue Offenbarungen über die "Area 51"

Warnschilder verweisen auf die Sperrzone rund um die "Area 51" an der Zugangstraße zum Groom Lake. Auch auf den Gebrauch tödlicher Schusswaffen durch das Wachpersonal wird hingewiesen. | Copyright: Flickr user x51 / cc-by-sa 3.0

New York/ USA - Der Produzent der TV-Dokumentation "Area 51 Declassified" hat erklärt, im Rahmen einer Produktion für den US-Spartensender "National Geographic Channel" Zugang zu bislang geheimen Militärdokumenten bekommen zu haben. Diese, so die Ankündigung, sollen Teil der Sendung werden, die schon in diesem Frühjahr ausgestrahlt werden soll. Gemeinsam mit einer Serie über den "First Contact" sei zudem ein weiteres Programm in Arbeit, dessen Inhalt bislang jedoch noch streng geheim sei.

Wie "Inside TV" berichtet, verspricht der Produzent Peter Yost erstmals Interviews mit Arbeitern der sagenumwobenen geheimen Militärbasis der US Air Force in der Wüste von Nevada, sowie exklusive Aufnahmen aus dem Innern jener Einrichtung, deren Existenz bis heute noch nicht gänzlich durch von der US-Regierung bestätigt wird.

"'Area 51' ist keine Bezeichnung der Air Force, aber das damit gemeinte Gebiet ist Teil des Nellis-AFB-Komplexes. Dieser Komplex wird zur Erprobung von Technologien und Systemen und zum Training für Operationen verwendet, die für die Effizienz der amerikanischen Streitkräfte und für die Sicherheit der USA entscheidend sind. Ein Teil des Komplexes liegt am trockenen Groom Lake. Einige gewisse Aktivitäten und Operationen, die am Nellis Range in Vergangenheit und Gegenwart durchgeführt werden, bleiben unter Verschluss und können nicht öffentlich diskutiert werden.“, so eine einstige Erläuterung des US-Verteidigungsministeriums.

"Die Regierung hat uns gegenüber tausende Seiten einst geheimer Dokumente, Foto- und Filmaufnahmen deklassifiziert. Diese Dokumente sich echt, stichhaltig und nachprüfbar. Wir werden einige Überraschungen präsentieren", so Yost.

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Weitere Angaben wollte er derweil aufgrund eines Stillschweigeabkommens bis zum Sendetermin nicht machen. Allerdings gebe es noch eine weitere Produktion, deren Inhalte jedoch noch gänzlich geheim seien.

Die Frage, warum die US-Regierung ausgerechnet jetzt und gegenüber dem "National Geographic Channel" die Dokumente freigegeben habe, beantwortete Yost, mit einem Verweis auf das fortgeschrittene Alter der interviewten Arbeiter. "Sie sind in ihren 70-, 80- und 90ern und ich denke, es gab da bestimmte Entscheidungen auf höchster Ebene bezüglich einiger der angesprochenen Projekte zur Veröffentlichung im Sinne jetzt oder nie."

Gemeinsam mit der "Area 51"- und der noch geheimen Produktion startet der "National Geographic Channel" auch ein Projekt mit dem Titel "Alien Invasion", in dem es um Szenarien eines Erstkontakts der Menschheit mit Außerirdischen gehen soll. Ein genauer US-Sendetermin für "Area 51 Declassified" steht derzeit noch nicht fest. Der Beitrag soll jedoch schon in diesem Frühjahr erstmals ausgestrahlt werden.

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Quellen: insidetv.ew.com / grenzwissenschaft-aktuell.de

Tote Vögel nun auch in Schweden: Untersuchungsergebnisse liegen vor

Tote Dohlen nahe Falköping | Copyright/Quelle: aftonbladet.se

Falköping/ Schweden - Nachdem in den US-Bundesstaaten Arkansas und Louisiana Tausende toter und sterbender Vögel vom Himmel gefallen sind (...wir berichteten 1, 2), wurde ein weiterer ähnlicher Vorfall nun auch aus Schweden bekannt. Auch hier stehen die Behörden bislang noch vor einem Rätsel. Untersuchungsergebnisse belegen eine ähnliche Todesursache wie in den USA.

In der Nacht auf vergangenen Mittwoch fielen bis zu 100 Dohlen tot oder verendend auf eine Landstraße nahe der südschwedischen Stadt Falköping. Nachdem einige der Vögel von Tiermedizinern untersucht wurden, steht nun fest, dass auch die Tiere in Schweden "durch äußere Gewalt" zu Tode gekommen sind, zitiert die schwedische Tageszeitung "Aftonbladet" (aftonbladet.se) die Veterinärin Marianne Elvander. Wie schon die Vögel in Beebe im US-Bundesstaat Arkansas, so waren auch hier innere Blutungen der äußere Grund für den Massentod. Anzeichen für Infektionen oder andere Krankheiten konnten nicht gefunden werden. Auch in Falköping spekulieren die Mediziner über einen Zusammenhang mit Feuerwerken, die die Tiere Verwirrt haben könnten. Eine eindeutige Erklärung für die Verletzungen haben jedoch auch die schwedischen Behörden bislang noch nicht.

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Derweil verweisen die zuständigen Stellen in den USA darauf, dass es immer wieder zu solchen Vorfällen komme. So seien in den vergangenen 30 Jahren rund 16 Fälle bekannt geworden, in welchen mehr als tausend Vögel gestorben und sprichwörtlich vom Himmel gefallen seien. Trotz der Übereinstimmungen zwischen den Vorfällen in Beebe und Falköping sehen Experten bislang keinen Zusammenhang zwischen den bizarren Ereignissen.

Während Behörden und Tiermediziner derzeit also noch nach den Ursachen der Verletzungen für das massenhafte Tiersterben suchen, florieren besonders im Internet Spekulationen und Diskussionen und zunehmend auch Verschwörungstheorien. Von Auswirkungen des zivil-militärischen Forschungsprogramms HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program), bei dem hochfrequente elektromagnetische Wellen zur Untersuchung der oberen Atmosphäre, insbesondere der Ionosphäre, eingesetzt werden und in dem Verschwörungstheoretiker eine getarnte Waffe der USA zur künstlichen Erzeugung von Naturkatastrophen und Wetterbeeinflussung vermuten, über Satellitentests, gezielte Vergiftung mittels chemischer Stoffe (Chemtrails), bis hin zu prophetischen Zeichen für einen bevorstehenden Weltuntergang (auch und gerade im Hinblick auf 2012...) aber auch die Sonnenfinsternis vom 4. Januar 2011, werden die unterschiedlichsten Szenarien kontrovers diskutiert.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / aftonbladet.se

Neue Belege für junge Plattentektonik auf dem Mars

In diesen Geländeformen erkennt An Yin Belege für geologisch junge Plattentektonik | Copyright: NASA, An Yin (UCLA)

Los Angeles/ USA - Im direkten Umfeld des gewaltigen Marsvulkans Olympus Mons glaubt ein US-Wissenschaftler, neue Hinweise sogar auf geologisch junge plattentektonische Aktivität auf dem Roten Planeten gefunden zu haben. Bislang ging die Lehrmeinung davon aus, dass es auf dem Mars nie oder nur sehr kurz zur Bewegung von Kontinentalplatten gekommen war. Sollten sich die neuen Interpretationen der Geländeformen bestätigen, würde dies auch die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Leben auf dem Mars erhöhen.

In zahlreichen Felsgraden und Böschungen entlang des Fußes der Nord- und Westsockel des Olympus Mons sieht Professor An Yin von der "University of California, Los Angeles" (UCLA) Zeichen von - nach geologischen Maßstäben - junger tektonischer Aktivität, wie sie sich noch innerhalb der vergangenen 250.000 Jahre ereignet habe. "Viele Wissenschaftler wollen nicht, dass es auf dem Mars Plattentektonik gibt", zitiert "Space.com" einen Vortrag des Geologen auf dem Jahrestreffen der "American Geophysical Union" in San Francisco. "Ich glaube aber, dass es gute Beweise dafür gibt."

Die irdischen Kontinentalplatten bewegen sich auf einer Schicht aus teilweise geschmolzenem Gestein, dem sogenannten Erdmantel. Dieser Mantel wird von Hitze aus dem Erdinneren flüssig gehalten. Einer der Gründe hierfür ist der Umstand, dass die Erde relativ groß ist, denn: je größer ein Planet, desto heißer sein Inneres. Der Mars ist jedoch nur halb so groß wie die Erde. Sein Inneres sollte also eigentlich zu kalt sein, um plattentektonische Aktivität aufrechterhalten zu können.

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Sollten Yin und Kollegen jedoch recht behalten und es selbst in der jüngeren Vergangenheit plattentektonische Aktivität auf dem Mars gegeben haben, würde dies auch die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass auf dem Mars Leben entstanden sein könnte; da mit dem Austausch von Oberflächenmaterial mit Material aus dem Planeteninnern auch lebensnotwendige Substanzen wie etwa Kohlenstoff aus dem Innern des Planeten an dessen Oberfläche gelangt.

Die geologischen Strukturen, in welchen Yin die Belege für die tektonische Aktivität des Mars zu erkennen glaubt, entdeckten der Forscher auf Aufnahmen der NASA-Marssonden "Mars Odyssey" und "Mars Reconnaissance Orbiter". Auf vielen dieser Satellitenfotos seien die klassischen Merkmale von plattentektonischer Aktivität zu erkennen. Kritiker dieser Interpretation sehen in den Strukturen hingegen lediglich das Ergebnis anderer geologischer Vorgänge, wie beispielsweise Erdrutschen. Der Experte für irdische Plattentektonik will darin sogar Hinweise auf Aktivitäten zu erkennen, wie sie vielleicht sogar noch heute die Oberfläche des Mars formen könnten

Die drei Tharsis Montes-Vulkane bilden eine gerade Linie südöstlich des Olympus Mons (o.l.) | Copyright: NASA

Neben den Strukturen am Fuße des Olympus Mons gibt es auf dem Mars noch weitere Geländeformen, die so am ehesten durch Plattentektonik zu erklären sind, darunter auch eine Vulkankette in der Nähe des Olympus Mons, Tharsis Montes. In Yins Modell, das sich unter anderem auch auf Entdeckungen der Marssonde "Mars Global Surveyor" (MGS) von 2005 bezieht, entstanden diese Vulkane als Ergebnis der Bewegung von Plattenbewegungen über besonders heißen Regionen im Mantel - zu vergleichen mit den Schildvulkanen der Hawaii-Inselkette. Auch im Valles Marineris, dem größten Canyon nicht nur des Mars sondern auch im Sonnensystem, sieht Yin das Ergebnis tektonischer Aktivität.

Um seine Theorie weiter zu stützen, führt Yin auch die MGS-Messungen zu Felde, die vor einigen Jahren Streifenmuster magnetisch unterschiedlich ausgerichteter Gesteine auf dem Mars nachwiesen, wie sie auch entlang des Mittelatlantischen Rückens der Erde vorkommen und schon damals von Jack Connerney vom "Goddard Space Flight Center" der NASA als Ergebnis einer mehrfachen Umkehrung des Magnetfelds durch Plattentektonik auf dem frühen Mars interpretiert wurden.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / space.com / nasa.gov
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