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Mittwoch, 19. Januar 2011

UFO-Forscher erklären angebliches UFO über Lima

Kontrastverstärktes Standbild aus einem der beiden ursprünglichen Zeugenvideos | Copyright/Quelle: atv.com.pe

Lima/ Peru - Nachdem zwei Zeugenvideos angeblich ein großes UFO am Himmel über der peruanischen Hauptstadt Lima zeigen sollten, wollen argentinische UFO-Forscher nun vor Ort eine ganz irdische Erklärung für das UFO gefunden haben.

Zuvor hatten Anwohner des Lima-Vorortes Barrios Altos zwei Videos vorgelegt, die in der Nacht des 4. Januar 2011 30 Minuten lang offenbar ein gewaltiges UFO über Lima zeigten und das aus unterschiedlichen Perspektiven (...wir berichteten).

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UFO-Forscher der argentinischen UFO-Forschungsnetzwerks RADIO (Red Argentina de Investigacion Ovni) haben sich in Barrios Altos umgesehen und sind sich sicher, in der nächtlichen Beleuchtung eines auf einem Hügel gelegenen Gebäudekomplex eine Erklärung für das Lima-UFO gefunden zu haben.


Ausschnitte aus den Original-Videos

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Vor Ort in Barrios Altos

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Eine proportionale Überblendung des "UFOs" mit dem Gebäude


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Was zunächst als Erklärung überzeugt und wahrscheinlich sogar tatsächlich zutrifft, lässt dennoch Fragen offen: So haben es die Forscher bislang leider versäumt, die Originalposition der ursprünglichen Aufnahmen aufzusuchen und durch Aufnahmen der dortigen Perspektiven die Erklärung der Aufnahmen zu untermauern. Nur durch den Nachweis, dass der Standort des besagten Gebäudes auch mit der Position des angeblichen UFOs auf den Aufnahmen der Zeugen übereinstimmt, würde letztendlich Klarheit bringen. Bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung, wurde dieser Nachweis (unserem Wissen nach) nicht erbracht.

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Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de

Gliese 581g: Swimmingpool auf vermeintlich lebensfreundlichem Exoplaneten?

Grafische Interpretation von "Gliese 581g" | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Chicago/ USA - Seit der Entdeckung des ersten, erdartigen Exoplaneten, auf dem es Leben geben könnte (...wir berichteten) mit der Bezeichnung "Gliese 581g" wird nicht nur über dessen tatsächliche Existenz diskutiert (...wir berichteten 1, 2) sondern auch darüber, ob und in welcher Form Leben auf dem fernen Planeten möglich ist. Jetzt präsentieren Astronomen ein mögliches Szenario.

Raymond Pierrehumbert von der "University of Chicago" hat zahlreiche Klima-Szenarien für den rund 20 Lichtjahre von der Erde entfernt gelegenen Exoplaneten untersucht. Das Ergebnis: Der Planet dürfte von einen Eispanzer überzogen sein und nur auf der seinem Stern zugewandten Seite ein offenes Gewässer aufweisen, das wie ein linsenförmiger Swimmingpool erscheinen könnte. Selbst wenn weitere Beobachtungen die Existenz des Planeten nicht bestätigen würden, kann die Studie doch dabei helfen, lebensfreundliche Exoplaneten ausfindig zu machen.

Wie "NewScientist.com" berichtet, deutet der Umstand, dass der Planet einen roten Zwergstern (Roter Zwerg) derart nah umrundet, dass ein Jahr auf der fernen Welt nur 37 Tage dauern würde, daraufhin, dass der Planet aufgrund der Schwerkraft seines Sterns mit der gleichen Rate rotiert und so seinem Stern immer die selbe Seit zuwendet.

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Dieses Szenario vorausgesetzt ergeben sich zwei unterschiedliche Möglichkeiten für Leben auf "Gliese 581g": Sollte der Planet über keine Atmosphäre verfügen, könnten auch keine Gase die unter dem Eispanzer gefangene Wärme ins All abtransportieren. Dieser Umstand würde dazu führen, dass das Eis auf der dem Stern zugewandten und dadurch hellen Seite des Planeten dünn genug wird, damit Licht in den unter dem Eispanzer befindlichen Ozean vordringen und hier Leben begünstigen könnte.

Das für Leben wahrscheinlichste Szenario setzt hingegen eine Kohlendioxid-Atmosphäre voraus. Das Treibhausgas würde dann hauptsächlich jene dem Stern zugewandten Regionen erwärmen und dadurch eine runde eisfreie Region entstehen lassen, wie sie dem Planeten ein augapfelartiges Aussehen verleihen würde (s. Abb.). Das Ergebnis seiner Studie hat Pierrehumbert im Fachmagazin "The Astrophysical Journal Letters" veröffentlicht.

Der Durchmesser dieses "Swimmingpools", der ab einer Anreicherung der Atmosphäre mit etwa 20 Prozent Kohlendioxid entstehen würde, würde einem Viertel des Umfangs des Planeten entsprechen. Schon mit dem für 2014 geplanten Hubble-Nachfolger, dem "James Webb Weltraumteleskop", könnte die Frage nach dem Aussehen von "Gliese 581g" beantwortet werden.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / newscientist.com
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