Grafische Rekonstruktion der Pilotensichtung | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.deNew Delhi/ Indien - Indischen Medienberichten zufolge haben fünf Piloten internationaler Fluggesellschaften die gemeinsame Sichtung eines bislang unbekannten Flugobjekts am 26. Januar 2011 über Westbengalen bestätigt.
Wie der "Deccan Herald" berichtet, war es zunächst der Kapitän der "Air India", der auf einem Flug von Kolkata nach New Delhi auf einer Flughöhe von 10.363 Metern ein glühendes, rundes und sehr schnell abwärts fallendes Objekt beobachtete: "Unsere Maschine flog gerade in den Luftraum über Gaya, nahe der Grenze zwischen Bengalen und Bihar, als ich das glühende Objekt unter uns sah, wie es mit großer Geschwindigkeit nach unten taumelte."
Zunächst hatte er sich nicht weiter darum gekümmert, da - so zumindest der Zeitungsbericht - derartige Sichtungen durch Piloten nicht ungewöhnlich seien (!?). Als sich das Flugzeug jedoch der Stadt Varanasi näherte, sei das Objekt immer noch deutlich sichtbar gewesen, woraufhin Kapitän Rishi umgehend die Flugsicherheit informierte, die wiederum die Bodenkontrolle in Kolkata alarmierte.
Laut Aussagen des Kontrollpersonals in Kolkata, konnte die Sichtung des "Air India"-Piloten von mindesten vier weiteren Piloten internationaler Fluggesellschaften, die etwa zur gleichen Zeit den Luftraum mit Rishis Maschine teilten, die Sichtung bestätigen. Alle Sichtungszeugen stimmten darüber überein, dass das Objekt mit großer Geschwindigkeit Richtung Erde "gefallen" sei.
Bei diesen Flugzeugen habe es sich um Maschinen der finnischen "FinAir", der schwedischen "Novou Air", der "Cathay Pacif" und "Dynasty Airways of China" gehandelt, die in entgegengesetzter Richtung zur Maschine der "India Air" auf zwischen 10.363 und 11.277 Metern flogen.
Als die Sichtung von weiteren Piloten bestätigt wurde, informierte die Bodenkontrolle in Kolkata umgehend auch die indische Luftwaffe. Hier konnte die Sichtung jedoch nicht durch Radaraufzeichnungen bestätigt werden, weswegen es auch zu keinem Einsatz gekommen sei.
"Es könnte sich um eine Sternschnuppe, eine Teil eines Meteors oder Weltraumschrott gehandelt haben", bemüht sich der Astronom Sanjib Sen vom "Positional Astronomy Centre" um eine mögliche Erklärung für die Sichtung der Piloten. Aufgrund der Bestätigung der Sichtung durch fünf professionelle Piloten, gäbe es keinen Zweifel an der Realität des Vorfalls. Was genau da jedoch vom Himmel gefallen sein, müsse allerdings noch geklärt werden. Bislang gibt es keine Berichte darüber, dass ein Objekt oder Trümmer auch tatsächlich auf der Erde eingeschlagen sind.
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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / deccanherald.com


