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Sonntag, 27. März 2011

Künstliche Wolke: Ultraleicht-Plattform soll 2022 Katars WM-Stadien vor Sonne schützen

Konzeptstudie der "künstlichen Wolke" | Copyright/Quelle: qu.edu.qa, CNN

Doha/ Emirat Katar - Wissenschaftler und Ingenieure der "Qatar University" planen, die Stadien der für 2022 an das Wüstenemirat Katar vergebenen Fußball-Weltmeisterschaft durch gewaltige ultraleichte und ferngelenkte, fliegende Luftschiff-Plattformen vor der Sonne zu schützen.

Wie der US-Nachrichtensender "CNN" berichtet, sollen die "Haron Al Rashid Clouds" ferngesteuert über den Stadien schwebend Schatten spenden und somit die sengenden Temperaturen im Wüstensommer um bis zu 8 Grad senken.

Laut Dr. Saud Ghani von der "Mechanical and Industrial Engineering Group" sei das Projekt schon fortgeschritten und ein Prototyp von 4 x 3 Metern Größe solle Ende des Jahres getestet werden: Schlussendlich soll die solarbetriebene, nach dem Quadrocopter-Prinzip fliegende und mit Helium befüllte Plattform aus Kohlenstofffasern die Größe eines Jumbo-Jets haben und derart dem Lauf der Sonne folgen, dass Spielfläche und Zuschauerränge stets im Schatten liegen.

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Nach dem Einsatz bei der Fußball-WM könnte die Technologie, wie sie an Schilderungen rechteckiger UFOs erinnern kann, auch für weitere Zwecke, etwa zur Aufklärung, Beobachtungen oder zur Kommunikation, verwendet werden. Den Endpreis für eine der "künstlichen Wolken" schätzt Ghani auf lediglich 500.000 US-Dollar.

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Quellen: cnn / grenzwissenschaft-aktuell.de / qu.edu.qa

Studie sieht Varroamilbe als Hauptgrund für Bienensterben in Deutschland

Elektronenmikroskopaufnahme einer Varroamilbe auf einer Biene | Copyright: Agricultural Research Service

Hohen Neuendorf/ Deutschland - In einer Langzeitstudie kommen deutsche Bienenforscher zu dem Schluss, dass die Varroamilbe der Hauptgrund für das dramatisch um sich greifende Bienensterben - zumindest deutscher Bienenvölker - ist.

Das Ergebnis des von 2004 bis 2009 durchgeführten "Deutschen Bienen-Monitorings" haben die Forscher um Elke Genersch vom "Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V." (honigbiene.de) aktuell im Fachmagazin "Apidologie" (apidologie.org) veröffentlicht. In dieser Studie wurden mehr als 1200 Bienenvölker auf 125 über ganz Deutschland verteilten Bienenständen kontinuierlich beprobt und kontrolliert. Mitarbeiter der Bieneninstitute nahmen hierzu zweimal im Jahr Bienenproben für Krankheitsuntersuchungen sowie Bienenbrotproben für Rückstandsuntersuchungen. Die Stärke der Bienenvölker wurde dann bei der Ein- und Auswinterung bestimmt und als sogenannter "Überwinterungsverlust“ wurden Völker definiert, die tot waren bzw. nicht genug Bienen für eine erfolgreiche Frühjahrsentwicklung aufwiesen.

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Die Studie kommt zu dem Schluss, dass der Befall durch die Milbe (Varroa destructor) "im Herbst (zusammen mit den assoziierten Sekundärinfektionen; darunter u. a. Virenbefall und Pflanzenschutzmittelrückstände) eine Hauptursache für Überwinterungsverluste darstellt". Eine konsequente Varroa-Behandlung und starke Bienenvölker mit jungen Königinnen sei daher die wichtigste Empfehlung, um Winterverlusten vorzubeugen. Ein zusätzlicher Einfluss übriger Faktoren könne nicht ausgeschlossen werden, hierfür seien jedoch modifizierte Versuchsansätze notwendig.

Erst kürzlich hatte das Umweltprogramm der Vereinten Nationen "UNEP" das weltweit verbreitete Bienenvölkersterben als globales Problem und Gefahr für die Nahrungsgrundlage der Menschheit bezeichnet. Trotz intensiver Forschungen streiten Experten immer noch über die Ursachen des als "Collony Collapse Disorder" (CCD, dt.: Bienenvolk-Kollaps) bezeichneten mysteriösen Bienensterbens. Seit 2006 sind alleine in den USA bis zu 40 Prozent der Bienenvölker dem CCD zum Opfer gefallen (...wir berichteten: s. Links)


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