https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de


Montag, 4. April 2011

Phänomen, Illusion oder Fälschung: Sprechende Buddhastatuen in Malaysia?

Buddhastatuen im Pu Xian Service Center | Copyright: youtube.com

Kuala Lumpur/ Malaysia - Stauen im buddhistischen Pu Xian Service Center in Kuala Lumpur sorgen derzeit unter Gläubigen und Schaulustigen für Aufsehen und Kontroversen. Zeugen berichten davon beobachtet zu haben, wie sich einige der Statuen bewegt haben sollen und Licht abstrahlen. Zahlreiche Handyvideos zeigen die Stauen jedoch lediglich dabei, wie sie leicht ihre Lippen bewegen.

Über eine Stunde lang sollen die Statuen am Abend des 27. Februar 2011 zwischen 17 und 18 Uhr ihre Lippen, Augen, Schultern und Hände bewegt haben.

Wie die chinesische Tageszeitung "Guang Ming Daily" berichtete, habe zunächst nur eine Statue Lippen und Brustkorb bewegt als würde sie atmen. Danach hätten auch andere Stauen angefangen zu blinzeln und teilweise Hände und Finger zu bewegen. Zuvor sei ein bläuliches Licht in die Stauen gefahren, berichtet die Zeitung.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Zahlreiche der rund hundert anwesenden Gläubigen filmten die Ereignisse mit den Kameras ihrer Mobiltelefone und veröffentlichten diese im Internet. Laut dem Abt des Zentrums, Ton Chew, habe sich das Phänomen bereits zuvor mehrere Male ereignet. In einigen Fällen hätten die Stauen sogar Geräusche von sich gegeben: "Die Stimmen der Stauen sind besonders laut und klingen sehr harmonisch - gerade so, als kämen sie aus einer andere Dimension", zitiert "EpochTimes.com" die chinesische Quelle. Statuen außerhalb des Gebäudes seien zudem schon dabei beobachtet worden, etwa 30 Zentimeter über dem Boden geschwebt zu sein. Das von den Stauten abgegebene Licht sei jedoch derart stark gewesen, dass man auf den Videos nicht von diesem Effekt sehen können.

Kritiker vermuten hinter den Ereignissen entweder ein Fall von kollektiver Illusion oder gar eine absichtliche Fälschung mittels animatronischer Statuen handelt. In anderen Fällen scheine die Lippenbewegung lediglich eine optische Illusion aufgrund der schlechten Qualität der Videoaufnahmen und der Handbewegung der Filmer zu sein.

Bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung lagen uns noch keine weiteren Informationen zu den Ereignissen in Malaysia vor...

Aufgrund sprachlicher Barrieren zeigen wir die folgenden Videos der Ereignisse unter Vorbehalt:


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten


Quelle: epochtimes.com / grenzwissenschaft-aktuell.de / youtube.com

Theorie: Färbten nukleare Explosionen den Mars rot?

Aufnahme der nördlichen Marsregion " Mare Acidalium" | Copyright: NASA/JPL/USGS

Madison/ USA - Woher stammt die rote Färbung des Mars? Eine Frage, die bis heute kontrovers diskutiert wird. Eine neue Theorie vermutet nun, dass mindestens zwei natürlich verursachte nukleare Explosionen den Roten Planeten nicht nur in eine kalt-trockene Steinwüste verwandelten, sondern ihm auch seine charakteristische Farbe verliehen. Selbst die Epizentren der Explosionen glaubt der Autor lokalisiert zu haben. Ähnliches könnte demnach auch schon auf der Erde passier sein und sich jederzeit erneut ereignen.

Dr. John Brandenburg ist Wissenschaftler bei der "Orbital Technologies Corporation" in Madison, die unter anderem auch der NASA zuarbeitet und hat seine Theorie nun gegenüber verschiedenen Medien darlegt.

"Die Marsoberfläche ist bedeckt mit einer dünnen Schicht radioaktiver Substanzen, darunter Uran, Thoriun und radioaktivem Kalium", so Brandenburg gegenüber dem "BBCNewsBlog.com". "Das Verteilungsmuster dieser Schicht führt strahlenförmig von einem Punkt auf der Oberfläche aus. (...) Eine nukleare Explosion könnte die radioaktiven Partikel über den ganzen Planeten verteilt haben. (...) Karten der Gammastrahlenmesswerte auf dem Mars zeigen einen großen roten Fleck, der wie ein strahlenförmiges Verteilungsmuster der Trümmer aussieht. (...) Auf der gegenüberliegenden Seite des Planeten gibt es hinzu einen weiteren, anderen roten Ort (auf den Karten)."

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Laut Brandenburgs Theorie ereignete sich die Explosion mit der Kraft von einer Millionen Megatonnen Wasserstoffbomben in der nördlichen Marsregion "Mare Acidalium" (s. Abb.), genau dort also, wo sich tatsächlich eine signifikante Konzentration von Radioaktivität finden lässt.

Neben einer Erklärung für die NASA-Strahlenmesswerte sieht Brandenburg in seiner Explosionstheorie auch eine Erklärung für die heutige rote Farbe des Mars. Der Forscher beruft sich bei seinen Ausführungen auf Werte spektraler Gammastrahlenmessungen durch de NASA, aus welchen erhöhte Werte von Xenon 129 hervorgehen. Ein Anstieg dieser Werte konnte auch schon auf der Erde unmittelbar nach der Kernschmelze von Tschernobyl im Jahre 1986 und auch bereits im japanischen Fukushima gemessen werden.

Auch Dr. David Beaty vom "Jet Propulsion Laboratory" (JPL) hält Brandenburgs Theorie gegenüber der BBC zwar für "eine faszinierende Idee", um diese jedoch wissenschaftlich zu überprüfen, müssten gänzlich neuen Missionen zu Roten Planeten geplant werden. Im Wettstreit mit anderen, möglicherweise dringlicheren Fragestellungen, etwa über einstiges oder sogar noch vorhandenes Leben auf dem Mars, müsste man die Bedeutung dieser Theorie zunächst sorgfältig abwägen.

Kritiker verweisen hingegen schon jetzt auf Untersuchungen zahlreicher Meteoriten vom Mars, aus denen bislang keine Anhaltspunkte auf eine einstige nukleare Explosion auf dem Roten Planeten abgelesen wurden.

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Instrument soll auf dem Mars nach DNA suchen

25. März 2011
Einstige Marsatmosphäre: Verschwundenes atmosphärisches Kohlendioxid könnte im Marsboden vergraben sein
12. März 2011

Bücher zum Thema:

- - -

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / bbcnewsblog.com / orbitec.com
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE