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Freitag, 8. April 2011

Großasteroid passiert im November die Erde innerhalb der Mondumlaufbahn

Radaraufnahme des erdnahen Asteroiden "2005 YU55" beim Vorbeiflug an der Erde am 19. April 2010. Der damalige Abstand von der Erde entsprach noch 2,4 Millionen Kilometer und damit der sechsfachen Monddistanz zur Erde | Copyright: Arecibo Observatory/Michael Nolan

Tucson/ USA - Am 25. Dezember 2005 vom "Spacewatch"-Projekt der "University of Arizona" entdeckt, wird der Asteroid "2005 YU55" die Erde am 8. November 2011 die Erde noch innerhalb der Mondbahn passieren. Eine Gefahr für die Erde bestehe dabei zwar nicht, dennoch wollen Astronomen die Gelegenheit nutzen, um ein zukünftiges Risiko noch besser einschätzen zu können.

Mit einem Durchmesser von 400 Metern wird der Asteroid ein ideales Ziel für Astronomen des "Near-Earth Object Program" am "Jet Propulsion Laboratory" (JPL) der NASA. Mit den neuen Instrumenten nahe Goldstone in Kalifornien als Teil des "Deep Space Network" und dem Radioteleskop von Arecibo auf Puerto Rico erhoffen sich die Astronomen um Don Yeomans sogar Radaraufnahmen des Asteroiden mit einer Auflösung von bis zu fünf Metern erstellen zu können.

Gemeinsam mit weltweit koordinierten optischen Beobachtungen und Untersuchungen des Himmelskörpers im nahen Infrarotbereich, sollte sich ein bislang unerreicht aufschlussreiches Bild eines erdnahen Asteroiden ergeben, der von den Wissenschaftlern als zukünftig potentielles Risiko für die Erde einstufen.

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Seit der erst 2010 entdeckte Asteroid "2010 XC15" unerkannt und unbeobachtet die Erde 1976 in einem Abstand von nur dem halben Mondumlaufbahn passierte, ist kein großer Asteroid der Erde so nahe gekommen wie "2005 YU55", der die Erde in der nur 0,85-fachen Monddistanz passieren wird.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / nasa.gov

Altersbestimmung von 500 Sternen kommt der Suche nach außerirdischen Signalen zugute

Künstlerische Interpretation eines vom Weltraumteleskop Kepler entdeckten Planetensystems. | Copyright: NASA/Tim Pyle

Sydney/ Australien - Anhand der Beobachtungsdaten des Weltraumteleskops "Kepler" haben Wissenschaftler das Alter von rund 500 sonnenähnlichen Sternen ermittelt. Dieser Faktor ist für die Suche nach außerirdischer Intelligenz ("Search for ExtraTerrestrial Intelligence", SETI) von besonderem Interesse, benötigt das Leben doch wahrscheinlich eine verhältnismäßig lange Zeit, um intelligente Formen und technologisch entwickelte Zivilisationen hervorzubringen.

Für die Altersbestimmung nutzen die Forscher um Tim Bedding von der "University of Sydney" dem Umstand, dass sonnenähnliche Sterne in unterschiedlichen Frequenzbereichen verschieden Pulsieren und dieser Vorgang von ihren inneren Strukturen abhängt, die sich wiederum mit zunehmendem Alter verändern. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Science" haben die Forscher ihre Ergebnisse erstmals präsentiert.

Unsere Sonne, mit einem Alter von rund 4,6 Milliarden Jahren pulsiert beispielsweise mit Periodendauer von etwa fünf Minuten (293 Sekunden ± 3 Sekunden). Der nächstgelegene und bereits etwas ältere Nachbarstern, Alpha Centauri schwingt hingegen mit einer Periodendauer von rund sieben Minuten. Entsprechende Unterschiede können die Astronomen anhand minimaler, aber konstanter Helligkeitsschwankungen der beobachteten Sterne ablesen und zuordnen.

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Wie "NewScientist.com" berichtet, lagen vor der Kepler-Mission die nur schwer durchzuführenden Feinstmessungen und entsprechende Altersbestimmungen von gerade einmal 25 Sternen bekannt. Mit Hilfe des Weltraumteleskops liegen diese Daten nun für 500 sonnenähnliche Sterne vor.

In weiteren Untersuchungen sollen aus diesen 500 schon bald dann auch jene ausgesiebt werden, die von Planeten umkreist werden. Stimmt dann auch noch das Alter der Sterne in etwa mit dem unseres Zentralgestirns überein oder sind entsprechende "Sonnen" sogar älter, wären sie zumindest hypothetisch alt genug, um intelligentes Leben nach irdischem Maßstab hervorgebracht haben zu können.

Das Team um Bedding hofft, dass unter den bislang altersbestimmten 500 Sternen, mindestens ein bis zwei Exemplare diesen Vorgaben entsprechen, damit diese dann gezielt von SETI-Forschern ins Visier genommen werden können.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / newscientist.com

Umfrage: 11 Prozent der Bulgaren wollen bereits UFOs gesehen haben

Archiv: Das bulgarische Staatswappen | Copyright: Public Domain

Sofia/ Bulgarien - Laut einer Umfrage in Bulgarien erklärten 11 Prozent der Befragten, schon einmal selbst ein unidentifiziertes Flugobjekt, also ein UFO, gesehen zu haben. Auch Nahebegegnungen mit den Insassen scheinen in Bulgarien weit verbreitet zu sein.

Wie die serbische Tageszeitung "Glas Javnosti" unter Berufung auf de Agentur AFIS berichtet, erklärten immerhin 5 Prozent der Befragten, sogar in Kontakt mit Außerirdischen zu stehen. 16,3 Prozent gaben an, andere UFO-Zeugen zu kennen.

Noch vor einem Jahr hatte eine internationale Umfrage ergeben, dass 20 Prozent der Weltbevölkerungen davon ausgehen, dass Außerirdische sich bereits auf der Erde aufhalten und sich getarnt als Menschen direkt unter uns befinden (...wir berichteten, s. Links). In Bulgarien leben derzeit rund 7.351.234 Menschen.

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Quellen: glas-javnosti.rs / grenzwissenschaft-aktuell.de
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