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Mittwoch, 25. Mai 2011

Satellit entdeckt 17 verborgene Pyramiden, tausende Gräber und Siedlungen

Testgrabungen bestätigen, dass es sich bei der Struktur auf der Infrarot-Satellitenaufnahme um die Ruinen einer bislang unbekannten Pyramide handelt | Copyright/Quelle: BBC

Kairo/ Ägypten - Eine archäologische Kartierung von Ägypten mittels Satellitenaufnahmen hat ganze 17 bislang unbekannte und vergrabene Pyramidenruinen, tausende Gräber und Siedlungen entdeckt.

Wie die BBC berichtet, konnten anhand der Aufnahmen eines Infrarotsatelliten 1.000 bislang unbekannte Gräber und 3.000 Siedlungen identifiziert werden. Erste Grabungen bestätigen die Interpretation der Daten durch die das Projekt leitenden Ägyptologen um Dr. Sarah Parcak von der "University of Alabama".

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Der Grund, warum die Strukturen noch heute gut zu erkennen sind, liegt in dem Umstand, dass die alten Ägypter ihre Häuser und Gebäude aus Lehmziegel errichtet hatten, deren Dichte sich für gewöhnlich von jener der Umgebungsböden unterscheidet, wodurch sich die Strukturen der Häuser auf den neuen Aufnahmen abzeichnen.

Zudem hoffen die Archäologen noch auf zahlreiche weitere Funde, da die bislang entdeckten Strukturen lediglich jene sind, die relativ dicht unter der Oberfläche verborgen liegen. Gerade unter den Lehmablagerungen des Nils erwarten die Forscher zukünftig noch weitere Funde.

Eine Dokumentation der Entdeckung und ersten Testgrabungen strahlt die BBC am 30. Mai 2011 um 20:30 (21:30) Uhr mit dem Titel "Egypt's Lost Cities" aus.

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Quellen: grenzwisseschaft-aktuell.de / bbc.co.uk

Kepler und Spitzer finden weiteren Gesteinsplaneten im System um Kepler-10

Bislang sind zwei Gesteinsplaneten bekannt, die den Stern "Kepler-10" umkreisen (Illu.) | Copyright: NASA

Pasadena/ USA - Mit Hilfe der Weltraumteleskope "Kepler" und "Spitzer" haben Astronomen der NASA einen weiteren Gesteinsplaneten im Planetensystem um den Stern "Kepler-10" entdeckt. Schon sein Nachbar, der 2011 bestätigte Planet "Kepler-10b" sorgte für Aufsehen - handelte es sich doch um den ersten Gesteinsplaneten, der mit dem Weltraumteleskop Kepler entdeckt werden konnte und zugleich um den kleinsten bislang bekannten Gesteinsplaneten überhaupt.

Auch der neu entdeckte Planet "Kepler-10c" umkreist sein Zentralstern "Kepler-10" in dem 560 Lichtjahre von der Erde entfernten Planetensystem im Sternbild Drache. Bis heute gilt "Kepler-10b" mit einem Radius vom 1,4-fachen der Erde als der kleinste bekannte Gesteinsplanet außerhalb unseres Sonnensystems (...wir berichteten).

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Der Radius von "Kepler-10c" ist etwa 2,2 Mal so groß wie jener der Erde. Während "Kepler-10b" 8 Tage für eine Umrundung seines Sterns benötigt, umkreist "Kepler-10c" diesen einmal alle 45 Tagen. Beide Planeten umkreisen ihr Zentralgestirn jedoch zu dicht, als dass es auf ihrer Oberfläche Leben, wie wir es von der Erde kennen, geben könnte.

Nachdem der Planet erstmals vom Weltraumteleskop und Erdensucher "Kepler" entdeckt worden war, konnte er in der Folge auch durch weitere Beobachtung des Infrarot-Weltraumteleskops "Spitzer" mit 99,98-prozentiger Sicherheit bestätigt werden.

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11. Januar 2011


Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / spitzer.caltech.edu
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