https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de


Mittwoch, 1. Juni 2011

adssa

WHO klassifiziert elektromagnetische Felder durch Mobilfunk erstmals als "möglicherweise krebserregend"

Krebsrisiko durch Mobilfunk? | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Lyon/ Frankreich - Die "Internationale Agentur für Krebsforschung" (International Agency for Research on Cancer" (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO (World Health Organisation) der "Vereinten Nationen" hat hochfrequente elektromagnetische Strahlung, wie sie etwa durch Mobilfunkgeräte erzeugt werden, als möglicherweise für Menschen karzinogen, also krebserregend, (2B) klassifiziert.

Zu diesem Schritt kam die WHO auf der Grundlage der Einschätzung einer Arbeitsgruppe von 31 Wissenschaftlern aus 14 Ländern, deren Ziel es anhand der Beurteilung hunderter Studien zum Thema war, das Krebsrisiko durch die elektromagnetischen Felder von Mobilfunktelefonie einzuschätzen. Ihre Ergebnisse werden die Wissenschaftler ausführlich in den "IARC Monographs" und im Fachmagazin "The Lancet Oncology" veröffentlichen.

Besonders der Umstand, dass die Anzahl der Mobilfunknutzer nahezu täglich steigt - die WHO schätzt, dass derzeit weltweit rund fünf Milliarden Mobiltelefone genutzt werden - erfordere eine solide Einschätzung des langfristigen Gesundheitsrisikos der Technologie, besonders, da mehr und mehr junge Menschen und auch Kinder die mobilen Endgeräte nutzen.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Während die IARC darauf hinweist, dass die Einschätzung das Krebsrisiko nicht quantifiziert, verweist sie in Ihrer Pressemitteilung zugleich ausdrücklich auf besorgniserregende Studien, in welchen bei Vieltelefonierern (durchschittl. 30 Minuten pro Tag seit mehr als 10 Jahren) das Risiko Gilome (Hirntumore) zu entwickeln, um 40 Prozent ansteige.

"Die Beweislage ist stark genug, um die Schlussfolgerung und eine Einstufung des Krebsrisikos durch Mobilfunktelefonie in die Kategorie 2B (möglicherweise krebserregend) zu rechtfertigen", so der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Dr. Jonathan Samet von der "University of Southern California". Diese Schlussfolgerung bedeute, dass es also ein Risiko geben könnte und dass aus diesem Grund auch zukünftig mögliche Verbindungen zwischen Mobiltelefonen und Krebsrisiken sorgfältig untersucht werden müssen, damit deren Ergebnisse dann auch Hilfe und Anleitung bei der Umsetzung von Gegenmaßnahmen geben können, so die Forscher.


WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Forscher befürchten Bewusstseinsveränderung durch neue Technologien
17. September 2010
Studie belegt Einfluss elektrischer Felder auf Hirnaktivität
27. August 2010
Hirnschäden verändern Spiritualität
12. Februar 2010
Expertise: Antennen von Radio Vatikan erhöhen Krebsrisiko
16. Juli 2010
Internationale Studie zu Krebsrisiko durch Mobilfunk liefert kontroverses Ergebnis
19. Mai 2010
Neue Studie bestätigt athermische Wirkung von Mobilfunkstrahlung
25. Juli 2009
Kritik an Mobilfunk-Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz
20. Juni 2008
Bundesamt für Strahlenschutz: Keine Gesundheitsrisiken durch Mobilfunk – ABER...
19. Juni 2008

Wiener Studien zu Gefahren durch Mobilfunk wurden gefälscht

27. Mai 2008

Neue Expertenstudie: "Mobiltelefone gefährlicher als Rauchen oder Asbest"
31. März 2008

Mobiltelefone stören den Schlaf
21. Januar 2008

Neue Langzeitstudie: Mobiltelefonie erhöht doch das Krebsrisiko

9. Oktober 2007


Bücher zum Thema:

- - -

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / iarc.fr

Argentinien stellt erste staatliche UFO-Untersuchungskommission vor

Archiv: Wappen und Insignie (Hntgr.) der argentinischen Luftwaffe "Fuerza Aérea Argentina" | Copyright: Public Domain

Buenos Aires/ Argentinien - Die bereits Ende vergangenen Jahres von der argentinischen Luftwaffe angekündigte offizielle Forschungskommission zur Untersuchung von Luft- und Weltraumphänomenen (UFOs) "Comisión de Investigación de Fenómenos Aeroespaciales" (...wir berichteten), wurde am vergangenen Wochenende erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Wie die argentinische Tageszeitung "Clarín" (clarin.com.ar) berichtete, besteht die Kommission sowohl aus zivilen Experten als auch aus Personal der argentinischen Luftwaffe "Fuerza Aérea Argentina" (FAA), hat ihren Sitz im Hauptquartier der Luftwaffe und werde schon in den ersten Junitagen ihre Arbeit aufnehmen: Die Ergebnisse dieser sollen dann zukünftig auch über die Internetseite der argentinischen Luftwaffe "fuerzaaerea.mil.ar" öffentlich dargestellt werden.

Neben den militärischen Experten bestehe die Kommission zur Aufklärung von UFO-Sichtungen und Phänomenen auch aus Experten des nationalen Wetterdienstes, Piloten der zivilen Luftfahrtadministration, Radar- und Satellitentechnikern, Computerexperten und Geologen.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Bei der Gründungszeremonie war neben dem FAA-Repräsentant, Capt. Mariano Mohaupt auch der Brigadegeneral Ernesto Omar Paris anwesend, welcher erklärte, Ziel der Kommission sei eine wissenschaftlichen Untersuchung von Phänomenen im Luft- und Weltraum. Man hoffe nun zudem auch auf die Teilnahme ziviler UFO-Experten, um bei der Beurteilung der zu untersuchenden Fälle noch mehr Gewissheit zu erlangen, so Mohaupt.

Zu diesen besagten zivilen UFO-Forschern zählen unter anderem Alberto Brunetti von der "Grupo Investigador de Fenomenos Aeroespaciales Desconocidos" (GIFAD), der Systemanalytiker und unabhängige UFO-Forscher Carlos Alberto Iurchuk, sowie Carlos Fergusson dem Koordinator des argentinischen UFO-Forschungsnetzwerks "Red Argentina de Ovnilogia" (RAO). Zudem, so berichtet die Zeitung weiter, gebe es eine Zusammenarbeit mit Andrea Simondini von der privaten UFO-Forschungskommission "Comision de Estudios Fenomeno Ovni Republica Argentina" (CEFORA, cefora.com.ar).

Obwohl das Ziel der Kommission eine Untersuchung der zunehmend berichteten UFO-Phänomene in Argentinien sei, gehe es "nicht darum, außerirdisches Leben auf fernen Planeten zu beweisen", so Mohaupt weiter. Stattdessen sei "eine wissenschaftliche Annäherung an noch unbekannte Phänomene mit dem Ziel der Wahrheitsfindung das Ziel der Kommission."

Neben einer ausgefeilten technologischen Datenauswertung und -analyse habe man einen wissenschaftlichen Fragebogen für Augenzeugen entwickelt, von dessen Evaluierung man sich zukünftig wichtige Erkenntnisse erhofft. Angesichts eingehender Berichte gehe es zunächst jedoch immer darum, natürliche und irdisch- technologische Erklärungen im Vorfeld auszuschließen.

Mit der Einrichtung des FAA-Forschungskomitees sehen argentinische UFO-Forscher und Exopolitiker, die für die Deklassifikation von geheimen UFO-Informationen durch Militär und Regierung eintreten, eine ihrer Hauptforderungen erfüllt, die sie nicht zuletzt durch die Gründung der CEFORA (...wir berichteten) und der Übergabe einer Petition zur Veröffentlichung staatlichen UFO-Dokumente an die argentinische Staatspräsidentin Cristina Fernandez de Kirchner (...wir berichteten) unterstrichen.


Während, wie in zahlreichen zahlreichen andere Staaten UFO- bzw. "unidentifizierte Luft- und Raumfahrtphänomene" von offizieller Seite und zudem transparent untersucht und dokumentiert werden, behauptet die deutsche Bundesregierung von jeher, an der Erforschung entsprechender Phänomene nicht interessiert zu sein.

Doch nicht nur UFO-Forscher bezweifeln dies seit langem. Eine erst kürzlich bekannt gewordene Einschätzung von keiner geringeren Institution als dem wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages kommt zu dem Schluss, dass "die Tatsache, dass sowohl Großbritannien als auch Frankreich sich mit der Fragestellung nach der Existenz von UFOs und außerirdischen Lebensformen beschäftigten und dies - nach vorheriger Geheimhaltung - in den letzten Jahren sogar via Internet veröffentlicht haben, die Vermutung nahe legt, dass sich auch deutsche Behörden oder Ministerien mit dieser Fragestellung befasst haben bzw. befassen" (...wir berichteten: 1, 2).

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Argentinische Luftwaffe gründet Forschungskomitee für UFO-Phänomene
25. Dezember 2010
23. Mai 2010
Unterschriftenkampagne für Offenlegung des offiziellen UFO-Wissens in Argentinien

6. Mai 2009


Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestages: Auch deutsche Stellen untersuchen vermutlich UFOs

19. Februar 2010
Im Interview: Robert Fleischer über mögliche und wahrscheinliche staatliche UFO-Forschung in Deutschland

2. März 2010

Bücher zum Thema:

- - -

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / clarin.com.ar / inexplicata.blogspot.com

Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE