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Donnerstag, 9. Juni 2011

Kryptozoologen filmen Bigfoot mit Wärmebildkamera

Standbild aus dem Video | Copyright/Quelle: Kirk B. / bfro.net

Los Alamos/ USA - Als "Meilenstein in der Erforschung von Bigfoot" bezeichnet die nordamerikanische "Bigfoot Field Research Organisation" (BFRO) neuste Aufnahmen, wie sie während eine Expedition der Forscher nahe Los Alamos im nördlichen New Mexico gemacht werden konnten und angebliche den sagenumwobenen nordamerikanischen Waldmenschen Bigfoot bzw. Sasquatch zeigen sollen.

Im vergangenen April hatten sich die Bigfoot-Forscher in Wäldern nahe Los Alamos zu einer dreitägigen Expedition auf der Suche nach Spuren und Beweisen für dortige Sasquatchs getroffen.

Während einer Nacht (28. April 2011) gelang den Forschern mittels einer Wärmebildkamera die Aufnahme eines aufrechten Wesens, welches sich dem Camp der Kryptozoologen bis auf Sichtweise genähert hatte, um aus dem Schutz der Dunkelheit und des Waldes heraus die Gruppe offenbar und nahezu regungslos zu beobachten.

Video 1

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Dass es sich tatsächlich um ein warmblütiges Wesen gehandelt hatte, geht aus den Aufnahmen der Wärmebildkamera deutlich hervor. Ein späterer Vergleich der Situation vor Ort zeigt, dass das Wesen eine Größe von etwa sieben Fuß, also rund 2,15 Metern aufwies.

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Vergleich der Bigfoot-Aufnahme mit der eines Menschen an gleicher Stelle (r.) | | Copyright: Kirk B. / bfro.net

"Der Boden war zu hart, trocken und voller Pinienäste und -zapfen, als dass wir Fußabdrücke finden konnten. Auf einem nahe gelegenen Stein glaubten einige Expeditionsteilnehmer jedoch einen Gesäßabdruck in dem den Stein bedeckenden Blütenstaub zu erkennen", erläutert die Organisation auf ihrer Internetseite "bfro.net" und fährt erläuternd zu den Aufnahmen fort:

"Das Video zeigt zwar keine Details der Figur, aber es zeigt einige sehr wichtige (und hilfreiche) Verhaltensweisen (wie sie schon bei vergangenen Sichtungen beobachtet werden konnten): Nähert sich ein Sasquatch einem Zeltlager von Menschen, so tun sie dies immer innerhalb der Deckung großer (Sicht-)Hindernisse. Sie bleiben im Dunkeln und verhalten sich sehr still, während sie die Menschen beobachten. Sie nähern sich meist immer derart, dass ihnen immer ein schneller Fluchtweg offen bleibt. Es scheint so, als seien sie sich der potentiellen Gefahr, die von Menschen ausgehen kann (Schusswaffen, Hunde usw.), bewusst und Verhalten sich entsprechend vorsichtig. Einmal erkannt, ermöglichen es genau diese Verhaltensweisen die Tiere zukünftig besser zu beobachten und ihre Annäherungstaktiken vorhersehen zu können."

Aufnahme der Bildszene am Tage | Copyright: Kirk B. / bfro.net

Bereits zuvor wurden Sasquatchs zu verschiedenen Gelegenheiten von Menschen mittels Wärmebildkameras beobachtet. Der aktuell vorliegende Film stellt jedoch den ersten Videobeweis für eine solche Sichtung während einer zielgerichteten Bigfoot-Expedition dar.

- Den vollständigen Bericht zur Expedition finden Sie HIER

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / bfro.net

Falscher UFO-Alarm in Israel: Luftwaffe schickt Abfangjäger zu den Sternen

Archiv: Sternenkarte des Sternbilds Kassiopeia | Copyright: Torsten Bronger/cc-by-sa 3.0

Tel Aviv/ Israel - Vor dem Hintergrund der aktuellen angespannten Lage im Nahen Osten ist gerade die Angst Israels vor einem Luftangriff fremder Flugzeuge oder Raketen immer präsent. Dies zeigt einmal mehr ein aktueller Zwischenfall, in dem unidentifizierte Flugobjekte in Form heller Lichter am Nachthimmel zum Einsatz mehrerer Abfang- und Angriffsflugzeuge und Helikopter geführt hat. Schlussendlich stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei den vermeintlich unbekannten und somit potentiell bedrohlichen Flugobjekten um die Sterne des Sternbilds Kassiopeia gehandelt hatte.

Zwar zählt das charakteristische "Himmels-W" zu den bekanntesten Sternbildern am Abendhimmel, dennoch sei es vor zwei Wochen, in der Nacht nach dem "Tag der Nakba" (Katastrophe), jenem Gedenktag also, an dem die Palästinenser der Flucht und Vertreibung von etwa 700.000 arabischen Palästinensern aus dem früheren britischen Mandatsgebiets Palästina gedenken, das am 14. Mai 1948 zum Staat Israel erklärt wurde, zu dem Einsatz der Streitkräfte gekommen, berichtet das Wochenmagazin der israelischen Streitkräfte "Bamahana".

Nicht zuletzt war es wohl auch dieses historische Datum, welches zu übereilten Fehldeutung des Sternbilds und Verwechselung mit einem potentiellen Luftangriff geführt hatte, als vom Kontrolltower des Air Force Basis in Haifa die Lichter am Himmel "entdeckt" wurden.

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Als unmittelbare Reaktion auf die Sichtung wurden zwei Kriegsflugzeuge und ein Angriffshelikopter losgeschickt, um die möglichen Angreifer zu identifizieren und abzufangen. Noch während dieser Suche vermuteten die Piloten zusehends, dass es sich bei den vom Tower aus beobachteten "blinkenden Lichtern" um die fünf Kassiopeia-Sterne an nördlichen Nachthimmel gehandelt habe. Zurück am Tower konnte diese Einschätzung in Abstimmung mit dem Kontrollpersonal dann bestätigt werden.

"Viele Einsätze erscheinen im Nachhinein unnötig, im Angesicht einer akuten Situation ist es aber in jedem Fall wichtig, keine Risiken einzugehen", erläuterte ein Sprecher der israelischen Luftstreitkräfte den Einsatz.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / dover.idf.il/IDF/News_Channels/bamahana / ynetnews.com

Kunsthistoriker: "Turiner Grabtuch ist eine Kopie Giottos aus der frühen Renaissance"

Positiv- (l.) und Negativansicht (r.) der Kopfpartie des Turiner Grabtuches | Copyright: Public Domain

Rom/ Italien - Kein Geringerer als der Wegbereiter der Renaissance, der italienische Maler Giotto di Bondone, soll hinter jenem Leinentuch stecken, welches den Körperabdruck eines Gekreuzigten zeigt, seit Jahrhunderten von Gläubigen als Grabtuch Christi verehrt und von Kritikern als aufwendige Fälschung bezeichnet wird. In seinem gerade erschienenen Buch legt der Kunsthistoriker Luciano Buso Belege für seine Theorie dar.

Busos Hauptindiz ist seine Entdeckung von Details auf dem Grabtuch, die er für die Unterschrift Giottos sowie mehrere Varianten der Zahl 15 hält. Letztere hält der Forscher für einen Hinweis auf das Jahr 1315. In diesem, so Busos Theorie weiter, sei der Künstler mit einer exakten Kopie des Originals beauftragt worden, welches nach Jahrhunderten immer stärker beschädigt und in Mitleidenschaft gezogen worden war. Bei dieser Kopie handele es sich nun um jenes Leinen, wie es heute noch als Original verehrt werde und erst im vergangenen Jahr erneut der Öffentlichkeit gezeigt wurde (...wir berichteten, s. Links). Von der Existenz eines Originals zeigt sich der Forscher weiterhin überzeugt und glaubt auch, dass es einst den Leichnam Christi bedeckt hatte.

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Die verschiedenen Ziffern 15 sowie den Namen des Künstlers will Busos nach monatelanger Analyse versteckt auf den Abdrücken der Handflächen und des Gesichts entdeckt haben. Der Grund, weshalb diese Details bislang trotz zahlreicher Untersuchungen und Analysen nicht entdeckt wurden, sieht der Forscher in dem Umstand, dass sie durch kryptische Muster aus Pinselstrichen dargestellt wurden und dadurch für das menschliche Auge kaum sichtbar sind. Für den anerkannten Kunstrestaurator war die Wahl Giottos für den kirchlichen Auftrag nahe liegend, galt dieser doch als einer der begabtesten Meister seiner Zeit.

Zwar könnte Busos Szenario erklären, warum bisherige Radiokarbondatierungen des Grabtuchs das Leinen ins frühe 14. Jahrhundert datieren, doch Kritiker verweisen auf Unstimmigkeiten mit den tatsächlichen Eigenschaften des Grabtuchs. Professor Bruno Barberis, Direktor des Turiner Grabtuchmuseums etwa verweist darauf, dass physikalische und chemische Tests gezeigt haben, dass es sich bei dem Grabtuch eben nicht um ein Gemälde, also Farbauftrag handele. "Zum anderen wurde das Leinen schon von unzähligen Experten untersucht und sie alle haben darauf schon die unterschiedlichen Dinge entdeckt haben wollen. Es scheint so, wie wenn man den Mond betrachtet und nach einiger Zeit glaubt, Augen, Nase und einen Mund zu erkennen", zitieren u.a. britische Zeitungen wie etwa der "Daily Telegraph".

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