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Samstag, 25. Juni 2011

New old Crystal Skull discovered in Berlin

Frontal view of the "Bode-Skull", discovered in June 2011 in Berlin | Copyright: BUX DEAN, buxdean.com

Berlin/ Germany - Only a few days ago, photographer Bux Dean made an astonishing find at a flea market in the German capitol Berlin: If confirmed to be authentic this newly discovered crystal skull could once have been owned by the eminent German art historian and curator Arnold Wilhelm von Bode, one of the most influential figures for modern science museum curatorship.

"It was remarkable, but this skull was standing between antique objects and was without a box" its finder Bux Dean told the German paranormal and fringe science newsblog "grewi.de".

Side-views of the "Bode-Skull" | Copyright: BUX DEAN, buxdean.com

The "Bode-Skull" measured 7 x 12 x 7 cm and its shape obviously differs from that of a precise anatomical depiction of a human skull. Most obvious details are the low cheekbones, prominent brow ridges and elongated back of the head that can create a nearly Neanderthal-like idea when viewed from some perspectives. Another remarkable feature is the thin and strongly flattened (Neanderthal-unlike) lower jaw and an in the same way flattened lower side of the back of the head. Viewed from the side it is also obvious that the facial side of the skull is crafted nearly as one flat surface into which the eye-sockets and nasal-cavity were engraved. While some parts appear very smooth, others are crafted more rough just as the some sort of base that connects the lower jaw with the back of the head. Compared to some other historical crystal skulls that were made of nearly clear crystal this one shows a more foggy quality. However it is just this quality that - according to Bux Dean - creates very intensive and colourful light reflections within the skull (see: Images).

View from the lower side into the "Bode-Skull" | Copyright: BUX DEAN, buxdean.com

Also eye-catching details are traces of what looks like signs of restoration attempts and most prominently a black writing on the backside saying "Jav. 23. J 1917 A. v. Bode". It is very likely that this is written in French referring to January (Janvier) 23 Day (=Jour) 1917". "A. v. Bode" likely refers to its former owner or even discoverer that in this case could have been famous historian and curator Arnold Wilhelm von Bode (1845-1929).

More views of the "Bode-Skull" | Copyright: BUX DEAN, buxdean.com

Currently Bux Dean has also contacted several museums in the hope to find out more about his discovery. We would be happy to hear from our respected readers, in case you might know something about this newly discovered skull. If so, please email us at: redaktion@grenzwissenschaft-aktuell.de and we will forward the information. Of course we will report again about the "Bode-Skull" as soon as new information will surface.

- Read our original news on this discovery in German language HERE

Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de

Neuer alter Kristallschädel in Berlin entdeckt

Frontale Schrägansicht des Berliner Bode-Kristallschädels | Copyright: BUX DEAN, buxdean.com

Berlin/ Deutschland - Erst vor wenigen Tagen ist dem Fotografen Bux Dean auf einem Berliner Flohmarkt ein möglicherweise erstaunlicher Fund gelungen: Ein weiterer Kristallschädel, der - sollte er sich tatsächlich als historisch herausstellen - möglicherweise aus dem einstigen Besitz des bedeutenden deutschen Kunsthistorikers und Museumsfachmanns Arnold Wilhelm von Bode, dem Mitbegründer des modernen Museumswesens, stammt.

"Es war erstaunlich, der Schädel einfach frei zwischen zahlreichen anderen antiken Objekten ohne Kiste oder ähnliches", so Dean gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de".

Seitenansichten des Berliner Bode-Kristallschädels | Copyright: BUX DEAN, buxdean.com

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Der Bode-Schädel selbst misst 7 x 12 x 7 cm und weicht in seiner Form deutlich von einer anatomisch exakten Darstellung eines Menschenschädels ab. Auffallend tief gearbeitete Wangenknochen und prominente Überbrauenwulst und ein länglicher Hinterkopf erinnern aus einigen Perspektiven eher an einen Neandertaler-Schädel als an den eines modernen Menschen. Auch ist die Kinnpartie und Unterkiefer auffallend flach und geht in eine ebenso abgeflachte Unterseite des Hinterkopfs über. Von der Seite betrachtet fällt auf, dass die Vorderseite in nahezu einer schrägen Ebene gearbeitet ist und Augen- und Nasenhöhle in diese hineingearbeitet wurden, ohne auch hier auf eine anatomisch korrekte Darstellung zu achten. Auch sonst erscheinen einige Teile des Schädels, so etwa eine Art Sockel zwischen Unterkiefer und Hinterkopf, eher grob bearbeitet worden zu sein. Im Vergleich zu einigen anderen historischen Kristallschädeln, die oft aus klarem Kristall gefertigt wurden, ist das Innere des Berliner Schädels milchig, was jedoch, so Dean, zu besonders beeindruckenden und intensiven und farbenprächtigen Lichtreflexionen führen kann (s. Abbildungen).

Blick durch den Boden in den Bode-Schädel | Copyright: BUX DEAN, buxdean.com

Ebenfalls auffällig sind Spuren eines vermeintlichen Restaurierungsversuch u.a. am Hinterkopf sowie die Aufschrift: "Jav. 23. J 1917 A. v. Bode". Mit großer Wahrscheinlichkeit ist diese Inschrift französisch und verweist auf den 23. Januar 1917 (Jav. = Janvier = Januar; J = Jour = Tag) und den einstigen Besitzer oder sogar Entdecker "A. v. Bode".

Gerade auch vor dem Hintergrund, dass der Bode-Schädel aktuell erneut in Berlin aufgetaucht ist, könnte es sich also möglicherweise hierbei um einen Verweis auf den bedeutenden deutschen Kunsthistoriker und Museumsfachmann Arnold Wilhelm v. Bode (1845-1929), dem Mitbegründer des modernen Museumswesens.

Weitere Ansichten des Berliner Bode-Kristallschädels | Copyright: BUX DEAN, buxdean.com

Derzeit hat Dean auch Kontakt zu verschiedenen Museen aufgenommen und hofft, auf diese Weise, mehr über den Schädel in Erfahrung zu bringen. Sollten Sie, liebe LeserInnen, Informationen zu konkret diesem Schädel haben, würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören. Wir werden diese dann an den Besitzer weiterleiten: redaktion@grenzwissenschaft-aktuell.de. Natürlich werden wir auch erneut berichten, sobald weitere und neue Informationen zum Berliner Schädel vorliegen.

Erst vor kurzem ist ein weiterer offenbar historischer Kristallschädel in Bayern entdeckt worden, der aus dem Besitz eines nach Kriegsende geflohenen SS-Obersturmbandführers stammen soll und anhand einer "Depositarliste" des Reichssicherheitshauptamts der SS vom April 1945 und weiteren Nazi-Relikten aus dem einstigen Besitz Heinrich Himmlers stammen könnte. Ausgewiesen wird dieser bayrische Schädel in der Depositarienliste als Objekt "Nummer 14: Lederkoffer, Sammlung Rahn, No. 25592, Kristalltotenkopf, Kolonien Südamerika" (...wir berichteten).

Ein Problem teilt sich auch der nun bayrische Kristallschädel mit allen anderen, vermeintlich antiken Totenköpfen aus Kristall: Das Material selbst lässt sich altersmäßig nicht bestimmen. Lediglich anhand von Bearbeitungsspuren lassen sich mögliche Rückschlüsse auf das Alter der Artefakte ziehen und diese wiederum, werden von den unterschiedlichen Parteien kontrovers ausgelegt und diskutiert.

Hintergrund: Mythos Kristallschädel

Neben zahlreichen Kristallschädeln zählt der sogenannte Mitchell-Hedges-Schädel (...wir berichteten), der samt einem abnehmbaren Unterkiefer aus einem einzigen Kristallkörper geschliffen wurde, zu den bedeutendsten Kristallschädeln weltweit, deren Alter und Herkunft von jeher kontrovers diskutiert werden.

Der Mitchell-Hedges-Kristallschädel, Fotos aus dem Sothebys-Katalog von 1943

Laut der neuzeitlichen Legende, soll es sich um ein 3.600 Jahre altes Artefakt handeln, mit dem Priester der Maya religiöse Rituale vollzogen haben sollen. Weitere Schädel befinden sich u. a. im Besitz des "British Museum" in London und der "Smithsonian Institution" in Washington. Elektronenmikroskopischen Untersuchungen des Londoner Schädels förderten Spuren von Schleifrädern zutage - Werkzeuge also, wie sie den amerikanischen Hochkulturen jedoch nach gängiger Lehrmeinung, noch nicht bekannt waren. Offensichtlich, so die Schlussfolgerung der Wissenschaftler, handelt es sich bei dem Londoner Schädel um eine Arbeit aus dem 19. Jahrhundert. Auch der Schädel des Pariser "Musée Quai Branly" wird nach eingehenden Untersuchungen mittlerweile von konservativen Wissenschaftlern als Fälschung eingestuft, die wahrscheinlich im 19. Jahrhundert im rheinland-pfälzischen Edelstein-Mekka Idar-Oberstein hergestellt wurde, dass zwischen 1867 und 1886 für ähnliche Arbeiten bekannt war (...wir berichteten). Ein eindeutiger Nachweis, dass hier Schädel von der Qualität des Mitchell-Hedges-Kristallschädels hergestellt wurden, liegt bislang jedoch noch nicht vor.

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Historischer Kristallschädel in Bayern entdeckt?
8. März 2011
Mitchell-Hedges Kristallschädel erstmals öffentlich ausgestellt
27. November 2008
Analyse: Kontroverse um Pariser Kristallschädel
22. April 2008

Bücher zum Thema:

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de

Blogoscoop: Grenzwissenschaft-aktuell.de unter den Top10 der meistgelesenen deutschsprachigen Blogs

Saarbrücken/ Deutschland - Kaum einen Monat nach Anmeldung beim "Blogoscoop.net", dem Ranking-Tool für deutschsprachigen Blogs, bzw. Blogger und die Leser von Blogs, zählt unserer täglicher Newsblog "grenzwissenschaft-aktuell.de" schon zu den Top10 der meistgelesenen deutschsprachigen Blogs.

Insgesamt listet das Blog-Portal aktuell 4373 Blogs und publiziert tagesaktuelle Ranglisten, die sich an der Anzahl der aufgerufenen Seiten pro Tag bzw. ausgewählten Zeitabschnitt, orientieren.

Während die Platzierungen natürlich tägich variieren können, liegen wir derzeit auf Platz 9 der meistgelesenen und auf "Blogoscopp" registrierten Blogs und haben damit so beliebte Blogs wie das Schnäppchen-Portal "DealDoktor", den (inoffiziellen) Blog der TV-Sendung "Germany's next Top-Model" oder den Design- und Livestyle-Blog "Today & Tomorow" hinter uns gelassen und teilen uns nun die Top10 mit Blogs wie dem "Watchblog für deutsche Medien - BILDblog" und dem offiziellen Playsation-Blog.

Für ein Nischenthema und (Grenz-)Wissenschafts-Blog als Konkurrenz zu derartigen massentauglichen Trend-Themengebieten ein, wie wir finden, durchaus respektabler Erfolg für die wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei unseren Lesern und Fans bedanken möchten!

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