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Sonntag, 17. Juli 2011

Jäger wollen zwei Bigfoot erschossen haben - DNA-Analysen angekündigt

Archiv: Ein Mitglied des "Olympic Project" beim Anbringen einer Kamerafalle. | Copyright: olympicproject.com

Kalifornien/ USA - In den vergangenen Wochen sorgten immer wieder Gerüchte für heftige Diskussionen, wonach im nördlichen Kalifornien Jäger zwei Exemplare des nordamerikanischen Waldmenschen Bigfoot erlegt haben sollen und anhand gefundener Gewebeproben derzeit eine DNA-Analyse durchgeführt werde. Nach zahlreichen Spekulationen und oft anonymisierten Aussagen haben sich nun die direkt an der Analyse beteiligten Forscher selbst zu Wort gemeldet.

Bei dem "Olympic Project" handelt e sich um ein Projekt lokaler Bigfoot-Interessierter um -Forscher um Richard Germeau und Derek Randles, das in den Wäldern der Olympic Mountains im westlichen Teil des US-Bundesstaates Washington mittels Expeditionen und einem systematischen Netzwerk aus automatisierten Wildtierkamera-Fallen, sogenannten Trailcams, die Existenz des legendären nordamerikanischen Waldmenschen nachweisen wollen, der allgemein als Bigoot oder Sasquatch bekannt ist. "Unser Ziel", so erläutert die Webseite des Projekts "OlympicProject.com", "sind kristallklare Aufnahmen von Sasquatch in seiner natürlichen Umgebung."

Aufmerksamkeit erlangte das Projekt erneut besonders in den vergangenen Wochen, nachdem immer mehr Gerüchte an die Öffentlichkeit drangen, wonach die Forscher im Besitz von Gewebeproben gekommen sein sollten, die den Körpern eines von zwei Jägern, die nicht den Projekt angehören, erschossener Sasquatchs entstammen sollen. Zudem soll bereits eine DNA-Analyse der Proben in Auftrag gegeben worden sein. Nach zahlreichen Gerüchten und hitzigen Diskussionen hat sich nun der Projektleiter Derek Randles selbst zu den Hintergründen geäußert und die Situation erläutert:

Demnach solle sich der Vorfall im Oktober 2010 an einem (noch geheimen) Ort im nördlichen Kalifornien ereignet haben. Zwei Jäger waren zu dieser Zeit eigentlich mit ihrem Geländefahrzeug auf legaler Bärenjagd, als sie auf ihrem Weg durch die Wildnis auf auffallend viele Fäkalienhaufen aufmerksam wurden und sich über deren Herkunft wunderten. Diese Haufen, so schlussfolgerten die Jäger, waren zu große für einen Puma und glichen auch nicht dem Kot eines Bären.

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Plötzlich sahen in kaum 100 Metern Entfernung vor sich eine große behaarte Gestallt 
mitten auf einer Wiese neben dem Weg. Diese Gestalt stand aufrecht auf zwei Beinen und hielt die Arme über den Kopf gehoben. Aufgrund der Größe des Wesens und der Entfernung glaubten beide Jäger, dass es sich um einen Bären handeln müsse, auch wenn einer später zugab, dass es zugleich auch merkwürdig aussah. Keiner der beiden glaubten zu der Zeit an die zahlreichen Geschichten über die Existenz von Bigfoot. Nicht zuletzt auch aus diesem Grund kam es dazu, dass einer der beiden Jäger den vermeintlichen Bären mit einem Schuss zu Boden streckte.

"Kurz darauf richtete sich das Wesen jedoch wieder auf, und lief zunächst auf zwei, dann jedoch abwechselnd immer wieder auch auf vier Beinen davon", berichtet Randles von der Erzählung der Jäger. Kurze Zeit später, so waren sich die beiden Jäger sicher, hörten sie Etwas ins Gebüsch stürzen, konnten aber schon jetzt kaum glauben, was sie gerade erlebten.

Auf der Wiese angekommen, bemerkten die Jäger zunächst weitere Bewegungen in Gebüsch, als plötzlich zwei kleinere ähnliche Wesen aus den Büschen kamen und die Jäger umkreisten. Diese kleineren Wesen waren, so die Jäger, vollständig behaart und auch sie bewegten sich immer wieder abwechselnd auf zwei und vier Beinen und es hatte den Anschein, als würden sie miteinander kommunizieren.

Die Jäger beschrieben das Erscheinungsbild der beiden als "Kreuzung zwischen einem Gorilla und einem Bären", mit fast schon zu großen Köpfen für ihre restlichen Körper. Nachdem sich die Jäger von den beiden kleineren Wesen zusehends bedroht fühlten, erschossen sie auch eines dieser "Tiere". Nachdem sie den leblosen Körper im Gebüsch verstaut hatten, entschlossen sich die beiden Jäger, den Ort des Vorfalls schnell zu verlassen.

Zwei Wochen später konnte Randles die beiden Jäger ausführlich unabhängig voneinander interviewen und konnte keine Ungereimtheiten zwischen ihren beiden Aussagen feststellen. "Zudem erschienen mir die Schilderungen natürlich und nicht eingeübt. Nach dieser Einschätzung verbrachte ich noch weitere Stunden im Gespräch mit den beiden und bin zu der Überzeugung gekommen, dass sie die Wahrheit sagen."

Auf Bitten Randles suchten die Jäger dann erneut den Ort des Vorfalls nach Hinweisen ab. Zu dieser Zeit war die Gegend jedoch schon mit einer fast 60 Zentimeter hohen Schneedecke überzogen. Während die Jäger keine Spuren des kleineres Wesen finden konnte, suchten sie jene Stelle ab, an welchem sie den Sturz des großen Exemplars vermutet hatten: "Im Schnee vergraben fanden die Jäger hier dann ein Stück Fleisch und Haare, jedoch keinen ganzen Körper mehr. Die Farbe der grauen und schwarzen Haare stimmte mit jener des großen Wesens überein."

Eine Probe dieses Fleischstückes samt Haaren sei dann, so erklärt Randles weiter, Dr. Melba Ketchum übergeben worden, die derzeit eine DNA-Analyse davon durchführe. Über die Ergebnisse dieser Analyse könne er bislang aufgrund eines Stillschweigeabkommens mit seinen Kollegen noch nicht sprechen. Weitere Untersuchungen des "Tatorts" seien derzeit ebenfalls noch im Gange. Entgegen anders lautender Behauptungen, seien bis heute jedoch keine vollständigen Körper der an- bzw. erschossenen Wesen gefunden worden. "Sollten Körper gefunden werden, werden wir umgehend auch die zuständigen Behörden informieren."

Abschließend unterstreicht Randles, dass weder das "Olympic Project" noch Dr. Ketchum das Töten von Sasquatchs im Namen der Wissenschaft befürworten oder für gut heißen. Sollte die Analyse jedoch die Geschichte der Jäger bestätigen, könnte der tragische Vorfall vielleicht zum zukünftigen Schutz der Wesen beitragen. Die besagte Gewebeprobe sei zudem nur eine von mehr als hundert Proben, die das Projekt bislang zusammentragen konnte und die alle von Dr. Ketchum untersucht würden.

- Das vollständige Statement von Derek Randles im englischen original finden Sie HIER

Eine Auswertung von 30 Zeugenberichten aus insgesamt 125 Jahren ergab erst kürzlich, dass Jäger statistisch betrachtet alle vier Jahre in ähnlichen Situationen Bigfoot erschossen haben. Meist hat hierbei wohl die Angst der Jäger und die Erkenntnis, dass sie irrtümlicherweise wahrscheinlich kein "Tier" erlegt hatten, dazu geführt, die Körper an Ort und Stelle zurückzulassen. Weitere Informationen hierzu finden Sie HIER

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Bücher zum Thema:

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / olympicproject.com

Kornkreise in England bis Mitte Juli 2011

Saarbrücken/ Deutschland - Sommer 2011 und die Kornkreis-Saison ist in vollem Gange. Seit unserem letzten Bericht aus den Feldern wurden zahlreiche neue Kornkreise hauptsächlich im Kornkreis-Mutterland England entdeckt. Diese wollen wir im folgenden Bericht kurz vorstellen.

Am 4. Juli 2011 wurden gleich zwei neue Kornkreise in Weizenfeldern nahe Honeystreet in Wiltshire entdeckt:

Zum einen handelte es sich um eine sogenannte Langformation von knapp 150 Metern Länge. Eine Reihe kryptischer Zeichen verbinden auf einer Achse, die quer zu den Traktorspuren liegt, zwei größere Kreise.

Luftbild: Langformation nahe Honeystreet, Wiltshire | Copyright: Olivier Morel, wccsg.com

Detailansicht der Langformation nahe Honeystreet | Copyright: Olivier Morel, wccsg.com

Neben der Tatsache, dass die beiden Kreise auf unterschiedliche Art und Weise niedergelegt wurden (ein Kreis zeigt ein sechseckiges Lagenmuster, im anderen sind zahlreiche kleinere Wirbel zu erkennen), sorgt seit der Entdeckung des Muster die Dekodierung einer möglichen Botschaft der Symbole für Interesse. Neben Primzahlen, biblischen Botschaften und zukünftigen Datumsangaben glauben unterschiedliche Autoren eine Vielzahl von Lesarten in dem Kornkreismuster zu erkennen. Eine Auswahl verschiedenster Interpretationen finden Sie HIER.


Zum anderen handelte es sich um einen und deutlich schief gegangenen und danach offensichtlich abgebrochenen Versuch der Fälschung einer durchaus komplex geplanten Formation. Auf die Beantwortung der Frage, was das ursprünglich geplante Muster zeigen sollte, mussten Beobachter nicht lange warten: Schon einen Tag später zeigte sich die Formation nun ausgebessert und vollendet...

Luftbildvergleich der zwei Phasen der zweiten Formation nahe Honeystreet in Wiltshire | Copyright: Olivier Morel, wccsg.com

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Ebenfalls in zwei Phasen vollendet wurde ein Kornkreismuster, das am 6. Juli 2011 in einem Weizenfeld am Fuße des Milk Hill nahe Honey Street und Alton Barnes entdeckt wurde.

Luftbildvergleich: Erste und zweite Phase der Kornkreisformation am Milk Hill | Copyright: Olivier Morel, wccsg.com (Phase 1), CropCircleConnector.com (Phase 2)

Zufall oder nicht: Das vollendete Muster gleicht in auffallender Weise dem Logo eines exklusiv im nahe gelegenen Pub "The Barge Inn" vertriebenen neuen Bieres mit dem Namen "Croppie" (Kornkreis-Fan, s. f. Abb.). Schon zuvor hatte die lokale Kneipe - die vor Jahren als tatsächlich als Treffpunkt der "Croppies" galt, in den vergangenen Jahren jedoch zum Treff der Fälscher wurde – ihre eigenen Bierarten mit Gagfotos gelandeter UFOs usw. beworben...

Ebenfalls zum Vergleich: Das Logo des Barge Inn "Croppie"-Ales

Der deutsche Kornkreisforscher und Sachbuchautor Andreas Müller (kornkreise-forschung.de) steht derartigen Kornkreisen, wie sie in mehreren Nächten nach und nach vollendet und komplettiert werden bekanntlich kritisch gegenüber: "Ein charakteristisches Merkmal des 'echten' Kornkreisphänomens ist u.a. die Tatsache, dass solche 'echten', also nicht von Menschen auf mechanische Weise angelegten, Kornkreise binnen kürzester Zeit, in wenigen Sekunden, entstehen. Zahlreiche glaubwürdige Augenzeugenberichte und nachgewiesene Veränderungen an Pflanzen und Böden belegen diese Vorstellung. Fällt diese Komponente nun weg und Kornkreisformationen werden in teilweise bis zu vier Nächsten nach und nach fertig gestellt, fehlt - zumindest meiner Meinung nach - der Reiz des eigentlichen 'Phänomens'. Derartige Fälle demonstrieren jedoch die Fähig- und Möglichkeiten menschlicher Fälscher und selbsternannter Landart-Künstler und das im positiven wie im negativen Sinne." Tatsächlich sind bei genauer Betrachtung im Ergebnis auch einige konstruktive Fehler zu erkennen, wenn an einer Außenspitze ins stehende Feld hineingetreten wurde und Linien sozusagen "verwackelt" wurden.

Eine am Morgen des 11. Juli nahe Stanton St. Bernard entdeckte ungewöhnliche Formation aus insgesamt sechs blockartigen Rechtecken ereilte noch am selben Tag ein ähnliches Schicksal, wie einigen früheren Formationen in dieser Gegend (...wir berichteten): Sie wurde kurz nach der Entdeckung vom Bauern mit dem Mähdrescher aus dem Feld geschnitten. Dabei war es nicht die erste Kornkreisformation des Jahres, die Farmer James Read in seinen Feldern vorfand und zu welchen er bislang immer die Zugangserlaubnis erteilt hatte. In einer Erklärung erläuterte er das Herausmähen der neuen Formation wie folgt: "(...) Wir haben die Kornkreisformation, die uns heute Morgen gemeldet wurde, soeben geerntet und ich gestatte auch keinen Zutritt zu den Resten Im Feld. Der Grund hierfür liegt in dem Umstand, dass ich in diesem Jahr nun schon vier Kornkreise in meinen Feldern hatte und ich nicht weiterhin Ziel weitere Kornkreise werden möchte. Dennoch erlaube ich weiterhin den Zugang zu den anderen drei Kornkreisen."

Luftbild der Kornkreisformation nahe Stanton St. Bernard, entdeckt und abgemäht am 11. Juli 2011 | Copyright: Olivier Morel, wccsg.com

Auch angesichts dieser Formation rätseln seither Kornkreisforscher- und Fans, was das für Kornkreise eher ungewöhnliche Muster bedeuten könnte: Neben der Zahl Pi sticht indes besonders die Ähnlichkeit zum Logo der Heavy Metal Band "Cavalera Conspiracy" (s. kl. Abb. l.) ins Auge. Schon zuvor in diesem Jahr wurde in der Nähe des Steinkreises von Stonehenge das Logo einer Punkband der 1980er Jahre entdeckt (...wir berichteten). Für viele Beobachter und Forscher ein Grund für Zweifel an der Echtheit auch des Muster von Stanton St. Bernard.

Zwei Tage später wurden in der Grafschaft Wiltshire dann gleich drei neue Formationen entdeckt: Eine Doppelspirale zu jeweils 11 Windungen, die kleinen zentralen Kreisen entspringen bzw. diese miteinander verbinden, wurde am Chaddenwick Hill, nahe Mere gefunden. Im Gegensatz zu früheren ähnlichen Spiralmustern zeigen hier schon die Bodenaufnahmen und später auch die Luftbilder eine deutlich verwackelte und ungenaue Linienführung der Spiralbahnen.

Luftbild der Spiralformation nahe Mere | Copyright: Olivier Morel, wccsg.com

Ebenfalls eine Doppelspirale und das im doppelten Sinn - entspringen hier doch zwei Spiralbahnen den kleinen zentralen Kreisen - wurde am Windmill Hill nahe Avebury entdeckt.

Luftbild: Spiralformation am Windmill Hill, Wiltshire | Quelle: cropcircleconnector.com

An fast gleicher Stelle, an der im Sommer 1996 eine beeindruckende Fraktalformation tausende Besucher des gegenüber gelegenen Steinkreises von Stonehenge in ihren Bann zog (...wir berichteten), wurde am 13. Juli 2011 erneut ein auffallend geometrisch exaktes Muster entdeckt.

Mysteriöse Nachbarn Kornkreis und Stonehenge | Copyright: Steve Alexander, temporarytemples.co.uk

Grafischer Vergleich der Formationen von Liddington Castle (2010) und Stonehenge (2011) | Copyright: Allan Brown

Ebenfalls auffallend ist angesichts der neuen Stonehenge-Kornkreisformation dessen Ähnlichkeit zu einem Kornkreismuster des Vorjahres, das im Juni 2010 nahe Liddington Castle entdeckt wurde (...wir berichteten). Weitere Informationen zur diesjährigen Stonehenge-Formationen lagen bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung noch nicht vor.

Bodenaufnahme (Lucas Taylo auf cropcircleconnector.com) und durch Bildverzerrung erzeigtes Pseudo-Luftbild

Erst am 14. Juli 2011 entdeckt, allerdings - das zeigte eine erste Vorortbegehung der Formation - schon mindestens mehrere Tage älter, wurde eine Formation aus ineinander verschachtelten, zueinander verdrehten und abwechseln aufrecht stehenden und niedergelegten Dreiecken in einem bereits nahezu reifen Gerstenfeld bei Longwood Warren in der Grafschaft Hampshire. Aufgrund des bereits fortgeschrittenen Alters war hier eine Beurteilung des Originalzustands bei Entdeckung nicht mehr möglich. Ein Luftbild steht bislang noch aus.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / kornkreise-forschung.de / temorarytemples.co.uk / cropcircleconnector.com / wccsg.com
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