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Dienstag, 26. Juli 2011

Astronomen entdecken merkwürdig verdrehten Gasring im Zentrum der Galaxie

Unendlichkeitssymbol aus Gas im Zentrum der Milchstraße | Copyright: ESA/NASA/JPL-Caltech

Pasadena/ USA - Neue Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop "Herschel" zeigen einen merkwürdig in sich verdrehten Ring aus kaltem Gas, der sich um das Zentrum unserer Galaxie, der Milchstraße, windet. Bislang waren den Forschern nur kurze Teilstücke des Gasbandes bekannt. Erstmals ist es nun gelungen, die vollständige Struktur sichtbar zu machen. Eine hierbei entdeckte Faltung, die den Ring zu einer achtförmigen Struktur verdreht, stellt die Astronomen allerdings vor ein großes Rätsel.

Insgesamt erstreckt sich der verdrehte Gasring über mehr als 600 Lichtjahre und war den Wissenschaftlern dennoch bislang größtenteils entgangen. "Wir haben diese Region des galaktischen Zentrums schon viele Male zuvor untersucht", erläutert Alberto Noriega-Crespo vom "Infrared Processing and Analysis Center" an "California Institute of Technology" in Pasadena. "Als wir dann aber die hochauflösenden Infrarotaufnahmen von Herschel betrachteten, wurde der Ring plötzlich vollkommen deutlich." Ihre Entdeckung haben die Wissenschaftler aktuell im Fachmagazin "Astrophysical Journal Letters" beschrieben.

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Der Ring selbst besteht aus kaltem und sehr dichtem Gas und jenem Staub, aus dem sich unter anderem auch Sterne bilden. Tatsächlich waren die Forscher von dem, was sie auf den Aufnahmen sahen schockiert, berichtet die NASA: "Der Ring, der gemäß der galaktischen Ebene ausgerichtet ist, sah sehr viel mehr wie ein Unendlichkeitssymbol - also eine liegende Acht - aus". Des Weiteren zeigten Untersuchungen mit dem "Nobeyama Radio Observatory" in Japan, dass sich die Struktur als Einheit und mit gleicher Geschwindigkeit relativ zum Rest der Galaxie bewegt.

Grafische Hervorhebung der Struktur des verdrehten Gasringes | Copyright: ESA/NASA/JPL-Caltech

Der Ring befindet sich wiederum im Zentrum einer Balkenstruktur im Mittelpunkt der Milchstraße, wie sie in ähnlicher Form auch in der Balkenspiralgalaxie "NGC 1097" zu finden ist. Obwohl diese im Infrarotlicht hell aufleuchtet, sorgt der Umstand, dass die rund 52 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie irdischen Betrachtern die flache Seite zuwendet, dafür, dass Astronomen nicht bestimmen können, ob auch der dortige galaktische Ring mittig verdreht ist oder nicht.

Wie solche Ring- und Balkenstrukturen in den Zentren von Spiralgalaxien entstehen, ist bislang noch kaum verstanden. Anhand von Computersimulationen der Schwerkraft-Wechselwirkungen zwischen Galaxien vermuten die Forscher, dass solche Interaktionen die Strukturen entstehen lassen könnten. Auch der Balken im Inneren der Milchstraße könnte durch die Einwirkung der uns benachbarten Andromedagalaxie entstanden sein.

Doch der mittige Dreh des galaktischen Rings ist nicht das einzige Mysterium, das von den aktuellen Herschel-Beobachtungen offenbar wurde. So liegt das verdrehte Mittelstück des Rings nicht deckungsgleich mit jener Position, an welcher Astronomen derzeit das galaktische Zentrum vermuten, sondern leicht jenseits dieser als "Sagittarius A" bezeichneten Position, an dem sich ein supermassereiches Schwarzes Loch befindet. Warum das Zentrum des Rings nicht mit dem galaktischen Zentrum übereinstimmt, ist bislang noch unbekannt. "Es gibt noch so viel mehr über unsere Galaxie zu lernen", gesteht der Noriega-Crespo angesichts der neuen Entdeckungen ein.

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Quellen: grenzwissneschaft-aktuell.de / nasa.gov

Ehem. US Forest Ranger: "Wir haben jahrelang Bigfoot erforscht"

Archiv: Das Abzeichen der United States Forest Ranger | Copyright: Public Domain

Honobia/ USA - In einem Fernsehinterview hat ein ehemaliger "United States Forest Ranger "erklärt, er und seine Kollegen hätten jahrelang die unter dem Namen Bigfoot bekannten nordamerikanischen Waldmenschen untersucht und bestätigt damit zugleich, dass die von Sagen umwobenen Wesen tatsächlich existieren.

Im Rahmen einer zweiteiligen Berichterstattung über die Überzeugungen über die Existenz von Bigfoot im US-Bundesstaat Oklahoma, berichtete der Lokalsender "KTEN" (kten.com) auch aus dem Städtchen Honabia in den Kiamichi Mountains im südöstlichen Oklahoma, das auf eine lange Tradition von Berichten und Legenden über Bigfoot zurückblickt und Augenzeugen hier selbst von Nahebegegnungen mit dem Wesen berichten.

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Hier sprach der KTEN-Reporter Kris Hair auch mit Charles Branson, "US Forest Ranger" im Ruhestand: In all seinen Dienstjahren, so Branson, sei das Wissen und der Glauben an Bigfoot weit verbreitet gewesen. Mehr noch: "Ich versuche hier niemandem eine Geschichte zu verkaufen, ganz einfach, weil (diese Wesen) keine Geschichten sind sondern die Realität. (...) Wir (die "US Forest Ranger") haben diese Wesen und ihre Verhaltensweisen jahrelang erforscht und wissen, dass sie menschenähnlich sind."

"Eines ihrer Charakteristika sind etwa auf einer Höhe von etwa 1,8 bis 2,15 Metern abgebrochene junge Äste an den Bäumen und das in einem bestimmten Umkreis, ganz so wie Rehe ihr Revier markieren. Es handelt sich also um territoriale Wesen mit einem klaren Revierverhalten. Auch sind sie Paarungszeiten mit vermehrter Aktivität (der Wesen) im Oktober und November unterworfen."

Auf den Hinweis, dass die offizielle Sprachregelung des Forestry Service die Verneinung der Existenz von Bigfoot sei, reagiert Branson gelassen und fast schon amüsiert: "Das weiß ich und die Regierung weiß es auch. Ich habe aber auch gehört, dass sogar schon einmal ein ordentliches Preisgeld für einen erlegten Bigfoot ausgelobt worden war (...)"

Neben immer wieder aufkeimenden Gerüchten über ein geheimes Wissen der staatlichen Forstbehörden über die Existenz von Bigfoot und Sasquatchs, so die indianische Bezeichnung für den legendären nordamerikanischen Waldmenschen, handelt es sich bei Bransons Aussage vor laufender Kamera somit um das erste öffentliche Statement eines ehemaligen Mitarbeiters der "United States Forest Ranger", das entsprechende Behauptungen bestätigt.


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