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Donnerstag, 8. September 2011

NASA verschiebt Start der Mondmission "GRAIL"

Künstlerische Darstellung der GRAIL-Mission. | Copyright: NASA

Cape Canaveral/ USA - Aufgrund ungünstiger Höhenwinde über dem US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral hat die NASA den Start der Zwillingssonden der "Gravity Recovery and Interior Laboratory"-Mission (GRAIL) um 24 Stunden verschoben.

Nun soll die "Delta II"-Rakete also erst morgen, gegen 15:20 (MEZ) zum Mond starten und dessen Gravitationsfeld genau vermessen.

Von den Ergebnissen erhoffen sich die Forscher auch Rückschlüsse zur erst kürzlich formulierten Theorie, nach der die Erde früher einen zweten Mond bessen hatte (...wir berichteten).

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / nasa.gov

Akademisches Fachjournal für Bigfoot-Forschung gegründet

Dr. Jeff Meldrum mit einem Gipsabguss eines Bigfoot-Fußabdrucks und dem Logo des neuen Fachjournals. | Copyright: J. Meldrum / isu.edu/rhi

Pocatello/ USA - Dr. Jeff Meldrum ist Professor für Anatomie und Anthropologie an der "State University of New York" in Stony Brook, Kurator am "Idaho Museum of Natural History" und war 17 Jahre an der "Idaho State University" als Zoologe tätig. Sein eigentliches Forschungsgebiet ist jedoch die Kryptozoologie und hier im speziellen die Erforschung von Bigfooot, Sasquatch, Yeti und Co. Jetzt hat der wohl prominenteste Vertreter der akademischen Kryptozoologie das erste akademische Online-Fachmagazin zur Erforschung der aufrecht gehenden, menschenartigen Kryptiden ins Leben gerufen.

Bei der Kryptozoologie handelt es sich um jenes Forschungsgebiet, das sich mit der Erforschung noch unbekannter Tierarten beschäftigt, wie sie meist zwar noch nicht wissenschaftlich, dafür aber von zahlreichen Augenzeugen und in der Folklore beschrieben wurden und werden.

Ziel des Journals mit dem Namen "The Relict Hominoid Inquiry" (RHI) Die Erforschung urtümlicher Menschenartiger) sei es, so Meldrum in seinem einführenden Vorwort, "die Forschung zu fördern und eine Plattform für die Verbreitung von wissenschaftliche und von Experten begutachteten Artikeln zur Verfügung zu stellen, die sich der Erforschung der möglichen Existenz und Natur von weltweit überlebenden Arten urtümlicher Menschenartiger (Affen) verschrieben haben."

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Das Fachjournal werde ausschließlich online erscheinen und durch einen halbjährlich erscheinenden Newsletter ergänzt. Das Journal soll hauptsächlich Forschungsartikel mit Kommentaren, sowie Briefe und Antworten, Kurzkommunikation, Essays, Nachrichten, Meinungen und Buchrezensionen beinhalten. Gehostet wird die Seite des RHI auf dem Server der "Idaho State University".

Neben Meldrum gehören der Redaktion des RHI folgende promovierte oder anderweitig qualifizierte Fachleute an: Dr. John Bindernagel (Kanada), Dr. Todd Disotell von der "New York University", Dr. Colin Groves von der "Australian National University" in Canberra, Dr. Walter Hartwig von der "Touro University" im kalifornischen Vallejo, Dr. Chris Loether von der "Idaho Sate University", Dr. Jeffrey McNeely von der "internationalen Union für die Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen" (IUCN) im Schweizerischen Gland, dem Wildtierexperten John Mionczynski, Dr. Anna Nekaris, von der "Oxford Brooks University", dem Tierschützer Dr. Ian Redmond aus Manchester und Dr. Zhou Guoxing vom Pekinger Naturkundemuseum.

Bücher zum Thema:


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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / isu.edu/rhi

Studie: 38,2 Prozent der Europäer sind psychisch Krank

Archiv: Neben der Genialität seines künstlerischen Werks gilt der Maler Vincent van Gogh, hier in seinem "Selbstporträt mit verbundenem Ohr und Pfeife", vielen als bekanntestes Beispiel für einen an Wahnvorstellungen, Albträumen sowie Depressionen Leidenden. | Copyright: Public Domain

Dresden/ Deutschland - "Psychische Störungen sind in Europa zur größten gesundheitspolitischen Herausforderung des 21. Jahrhunderts geworden." Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie, die zudem dramatische Missstände in der Versorgung feststellt. Weniger als ein Drittel aller Betroffenen werde überhaupt behandelt und wenn, dann zumeist nicht im Einklang mit fachlichen Richtlinien. Zudem warnen die Forscher: "Rechne man die neurologischen Erkrankungen noch dazu, ist das 'wahre' Ausmaß der gesellschaftlichen Belastung noch deutlich höher."

Wie die Forscher um den Psychologen Prof. Hans-Ulrich Wittschen von der "Technischen Universität Dresden" (tu-dresden.de) im Fachjournal "European Neuropsychopharmacology" berichteten, seien angesichts steigender Lebenserwartung und der damit einhergehenden Zunahme von Alterserkrankungen konzertierte Aktionen in der klinischen Grundlagen- und der Versorgungsforschung gefordert, um Versorgung und Prävention zu verbessern und die gesundheits-ökonomische Belastung nachhaltig zu reduzieren.

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"Die Studienergebnisse basieren auf einer über drei Jahre durchgeführten Studie und beziehen sich auf alle 27 EU Staaten sowie die Schweiz, Island und Norwegen mit einer Gesamt-Einwohnerzahl von 514 Millionen Menschen. Es wurden mehr als 100 unterschiedliche psychische und neurologische Krankheitsbilder berücksichtigt. Damit ist dies die weltweit erste Studie, die ein nahezu vollständiges Spektrum von psychischen und neurologischen Störungen umfasst. Die Studie liefert erstmals ein realistisches Bild zur Häufigkeit und Belastung psychischer Störungen für alle europäischen Länder sowie für Europa als Ganzes."

Die wichtigsten Hauptergebnisse:

- Jährlich leiden 38,2 Prozent aller Einwohner der EU (164,8 Millionen Menschen) unter einer klinisch bedeutsamen psychischen Störung.

- Psychische Störungen sind in allen Altersstufen ähnlich häufig und selbst unter Kindern und jungen Erwachsenen weit verbreitet.

- Die häufigsten Erkrankungsformen sind Angststörungen (14,0 Prozent der Gesamtbevölkerung), Schlafstörungen (7,0 Prozent), unipolare Depressionen (6,9 Prozent), psychosomatische Erkrankungen (6,3 Prozent), Alkohol- und Drogenabhängigkeit (> 4 Prozent), Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen (5 Prozent aller Kinder und Jugendlichen), und Demenzen (1 Prozent bei 60-65 Jährigen bis 30 Prozent bei Personen über 85 Jahren).

- Häufigkeit und Rangreihe der psychischen Störungen sind mit Ausnahme von Suchterkrankungen in allen Ländern ähnlich.

- Im Vergleich zu 2005 ergeben sich keine Hinweise auf eine Zu- oder Abnahme der Häufigkeit psychischer Störungen. Eine Ausnahme bildet, aufgrund der angestiegenen Lebenserwartung, eine Zunahme der Demenzerkrankungen. Ein in verschiedenen EU-Ländern häufig „wahrgenommener“ Anstieg ist nicht auf eine Zunahme der Erkrankungshäufigkeit, sondern auf verändertes Hilfesuch- und Therapieverhalten der betroffenen Patienten bzw. der behandelnden Einrichtungen zurückzuführen.

- Auch hinsichtlich der extrem niedrigen Behandlungsraten psychischer Störungen hat sich im Vergleich zu 2005 keine Veränderung gezeigt. Höchstens ein Drittel aller Betroffenen in der EU erhalten irgendeine Form professioneller Aufmerksamkeit oder eine Therapie.

- Die Behandlung startet meist erst Jahre nach Krankheitsbeginn und entspricht oft nicht den minimalen Anforderungen an eine adäquate Therapie.

- Zusätzlich zu den 38 Prozent der Einwohner, die an psychischen Störungen leiden, sind weitere Millionen Menschen in der EU von neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Morbus Parkinson oder Multipler Sklerose betroffen.

- Insgesamt ist die gesellschaftliche Belastung durch psychische Störungen – gemessen durch den Indikator "disability-adjusted life years (DALYs)" der Weltgesundheitsorganisation – bei weitem größer als die durch irgendeine andere Krankheitsgruppe (Krebs, Herzerkrankungen etc). Die Studie legt erstmals spezifisch für die EU entsprechende Zahlen vor und zeigt, dass psychische Störungen für 26,6 Prozent der gesellschaftlichen Gesamtbelastung durch Krankheiten in der EU verantwortlich sind.

- Die vier am stärksten belastenden Erkrankungen sind dabei: Depression, Demenzen, Alkoholabhängigkeit und Schlaganfall.
Mit den Erkenntnissen identifiziert die Studie gleichzeitig auch einige der entscheidenden Faktoren, die für den Status quo mitverantwortlich sind und in Hinblick auf eine verbesserte Forschung und Praxis verändert werden müssen:

- Die disziplinäre Fragmentierung in Forschung und Praxis hinsichtlich unterschiedlicher Berufsgruppen (z.B. Psychiater, Neurologen, Psychotherapeuten, Psychologen) sowie daraus resultierend verschiedene Konzepte in Forschung und Praxis sowie Diagnostik und Therapie.

- Die gesellschaftliche und politische Tendenz, psychische und neurologische Erkrankungen zu marginalisieren und zu stigmatisieren.

- Das weit verbreitete Unwissen in der Bevölkerung und in der Gesundheitspolitik bezüglich der verschiedenen Formen psychischer Störungen, ihrer Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.

In einer Pressemitteilung der Dresdner Universität heben die Autoren der Studie hervor, dass "psychische Störungen kein seltenes Schicksal einiger Weniger (sind). Das Gehirn als komplexestes Organ des Körpers ist genauso häufig wie der Rest des Körpers von 'Störungen und Erkrankungen' betroffen!"

Die Wissenschaftler fordern deshalb: "Wir brauchen unmittelbare konzertierte Aktionen auf allen Ebenen - einschließlich einer erheblichen und der wahren Belastung entsprechenden Ausgabenerhöhung hinsichtlich der Grundlagen- und klinischen Anwendungs- und Versorgungsforschung. Ziel ist die verbesserte Aufklärung der Ursachen für psychische Störungen, um effektivere psychologische und medikamentöse Interventionen der Prävention und Therapie zu entwickeln, und so der Herausforderung zunehmender Belastungen durch psychische Störungen besser zu begegnen".

In der Pressemitteilung hebt Studienleiter Professor Hans-Ulrich Wittchen zwei Forderungen hervor, die helfen sollen, psychischen Störungen als die Schlüssel-Herausforderung für unsere Gesundheitssysteme im 21. Jahrhundert zu bewältigen:

1. Das immense Ausmaß an Unter-, Fehl- und Mangelversorgung für die meisten psychischen Störungen muss beseitigt werden. Da viele psychische Störungen früh im Leben beginnen und – unbehandelt – massive negative Langzeiteffekte auf alle Lebensbereiche der Betroffenen haben können, müssen psychische Störungen früher und schneller nach ihrem erstmaligen Auftreten behandelt werden. Nur die gezielte und umfassende Frühintervention vor allem bei Jugendlichen kann einen exponentiell beschleunigten Anstieg der Häufigkeit Schwerstkranker und multimorbider Fallzahlen in Zukunft verhindern.

2. Wir müssen die komplexen Beziehungen der psychischen und neurologischen Erkrankungen untereinander beachten und erforschen. Anfänglich isolierte, relativ unkomplizierte psychische und neurologische Störungen führen unbehandelt oft zu vielfachen sekundären Erkrankungen, die wechselseitige Verstärkungen in der Krankheitsdynamik sowie eine erhebliche Mehrbelastung und massive Komplikation bedeuten. Wir brauchen Krankheits- und Versorgungsmodelle, die diese Entwicklungspfade über die gesamte Lebensspanne und für alle Erkrankungsgruppen hinweg berücksichtigen. Nur so kann es zu einem verbesserten Verständnis psychischer und neurologischer Störungen und einer effektiven Prävention und Therapie kommen.

Wittchen betont weiter: "Das niedrige Problembewusstsein gekoppelt mit dem Unwissen über das wahre Ausmaß hinsichtlich Häufigkeit, Belastungen und Kosten psychischer Störungen in allen Gesellschaften und Schichten, ist das zentrales Hindernis für die Bewältigung dieser Herausforderung. Es bedarf einerseits einer deutlichen Erhöhung der nationalen und europäischen Forschungsbudgets um die Ursachen-, Präventions- und Behandlungsforschung zu intensivieren. Andererseits sind zusätzlich der Ausbau der Behandlungsressourcen für psychische Störungen und verbesserte Zuweisungsmodelle erforderlich, um die defizitäre Versorgungssituation unmittelbar zu verbessern."

Bücher zum Thema:

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Quellen: tu-dresden.de / grenzwissenschaft-aktuell.de

Neue Online-Petition fordert Freigabe US-amerikanischer UFO-Akten

Screenshot der Internetseite für Online-Petitionen des "White House" in Washington. | Copyright: whitehouse.gov

Washington/ USA - Steve Bassett, Leiter der "Paradigm Research Group" (PRG), möchte die neu eingerichtete Möglichkeit der Online-Petition auf dem Internetportal des Weißen Hauses dazu nutzen, um eine breite Öffentlichkeit für die Freigabe der US-amerikanischen UFO-Akten zu gewinnen.

In seiner Erklärung fordert Bassett den Präsidenten der Vereinigten Staaten, Barack Obama auf, formell die von der PRG (paradigmresearchgroup.org) und der internationalen Disclosure- und Exopolitik-Bewegung vorausgesetzte "außerirdische Präsenz auf der Erde zu bestätigen und alle diesbezüglichen Akten vom Militär und den Geheimdiensten öffentlich zugänglich zu machen".

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Bassett ruft alle US-amerikanischen Staatsbürger auf, auf "whitehouse.gov/wethepeople" zu unterzeichnen. "Es ist wichtiger, dass Millionen bei einigen wenigen Petitionen unterzeichnen, anstatt dass Millionen von Petitionen jeweils nur wenige Unterstützer finden“, so Bassett.

Steve Bassett | Copyright: exopolitig.org

Der US-Aktivist Stephen Bassett ist einer der führenden Köpfe der amerikanischen Disclosure-Bewegung. Wie kein anderer kennt er die politischen Verwicklungen um die außerirdische Präsenz und deren Geheimhaltung. Als Leiter der "Paradigm Research Group" setzt er sich zusammen mit hochrangigen Militärs und Politikern für ein Ende einer mutmaßlichen UFO-Geheimhaltung durch die USA ein.

Hierzulande vertritt die "Deutsche Initiative für Exopolitik" (exopolitik.org) die "Ziele einer die Verschleierung der außerirdischen Präsenz auf der Erde nicht länger hin zu nehmen. Die überwältigenden Beweise für außerirdische Besucher machen die in den Massenmedien geführte hypothetische Debatte über deren Existenz überflüssig. Die Tatsache, dass wir nicht allein im Universum sind, ist für alle Bereiche des menschlichen Lebens von größter Bedeutung. Es ist höchste Zeit, dass die Menschheit diese Tatsache anerkennt und ihren Platz im Universum einnimmt, den sie mit vielen anderen Rassen teilt."

Bücher zum Thema:

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Quellen: exopolitik.org / grenzwissenschaft-aktuell.de
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